CDU Gemeindeverband Vallendar
Vorstellung der Verbandsgemeinderatskandidaten
Vallendar. In den nächsten Wochen möchte der CDU-Gemeindeverband seine Kandidaten für die Wahl des Verbandsgemeinderats am 25. Mai vorstellen. Die Reihe beginnt mit Lena Seelige und Benedikt Stiglechner aus Urbar, Manfred Grimm, Marcus Hoffmann und Christian Hahn aus Vallendar, Reza Ahmari und Renate Münz aus Niederwerth und Rolf Wambach aus Weitersburg.
Lena Seelige (Listenplatz 29) ist 31 Jahre alt und wohnt in Urbar. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist von Beruf Soldatin. Für den Verbandsgemeinderat kandidiert sie als Neuling, politisch ist sie aber schon länger engagiert. In der Jungen Union hat sie auch bereits überregionale Ämter inne. „Ich kandidiere für den Verbandsgemeinderat, weil ich dabei mithelfen will, das Zusammenleben in der Verbandsgemeinde familienfreundlich und lebenswert zu gestalten. Im Verbandsgemeinderat möchte ich mich besonders um die Jugendarbeit kümmern.“ Sie lobt das Lebensumfeld für Familien in der Verbandsgemeinde Vallendar: An der Verbandsgemeinde Vallendar gefällt mir besonders, dass es viele junge Familien gibt und für diese wohnortnahe Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Schulen vorhanden sind.“ Die Eigenständigkeit der Ortsgemeinden ist ihr wichtig, hier sieht sie einen Schwerpunkt in der politischen Arbeit auf Verbandsgemeindeebene: „Es muss sich dringend ändern, dass sich die Verbandsgemeinde in Zuständigkeiten der Ortsgemeinde einmischt.“
Manfred Grimm (Listenplatz 26) ist auf 35-jährige Mitarbeit im Verbandsgemeinderat zu Recht stolz. Dabei hat er stets auf verantwortungsvollen Posten für die Interessen der Verbandsgemeinde gearbeitet: Von 1984 bis 1989 war er Beigeordneter der Verbandsgemeinde Vallendar, von 1989 bis 1999 als 1. Beigeordneter direkter Stellvertreter des Verbandsbürgermeisters. Zurzeit ist er Mitglied des Hauptausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses des Verbandsgemeinderats und gehört dem Vorstand der CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion als Geschäftsführer an. Darüber hinaus war Manfred Grimm von 1979 bis 2009 Kreistagsmitglied und hat in der CDU-Kreistagsfraktion an vielen wichtigen Entscheidungen im Landkreis mitgewirkt. Seine Erfahrungen in den übergeordneten Gremien konnte er von 2009 bis 2014 als Beigeordneter im Stadtrat Vallendar gut gebrauchen. Auch auf Parteiebene kann der Diplom-Verwaltungswirt (FH) einige Erfahrungen vorweisen: Der ehemalige Vorsitzende der Jungen Union Vallendar stand auch 22 Jahre (1977 bis 1999) dem CDU-Gemeindeverband Vallendar vor, wo er die Möglichkeit hatte, die Parteiarbeit in der Verbandsgemeinde-CDU zu koordinieren. Er ist Mitbegründer der französischen, englischen und polnischen Städtepartnerschaften in Vallendar. Manfred Grimm ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder.
Reza Ahmari (Listenplatz 6) ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von drei und 15 Jahren. Seit über 13 Jahren wohnt er in Niederwerth. Der Polizeibeamte (Erster Polizeihauptkommissar) leitet bei der Bundespolizeidirektion Koblenz die Pressestelle. 2012/2013 war er für ein knappes Jahr Pressereferent bei der Landeshauptstadt Wiesbaden. Für den Verbandsgemeinderat kandidiert er zum ersten Mal: „Das Thema Politik hat mich schon immer interessiert. Bei meiner Pressetätigkeit für den Oberbürgermeister in Wiesbaden habe ich mehr über Kommunalpolitik erfahren und Interesse an der Mitwirkung erlangt. Besonders in Niederwerth, wo es noch eine eigene Grundschule und einen Kindergarten gibt, ist eine nachhaltige Familienpolitik notwendig. Mittelfristig müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit diese dezentralen Lösungen für Kinder und Schüler erhalten bleiben.“ An der Verbandsgemeinde Vallendar schätzt er besonders die hohe Lebensqualität, den naturgeprägten Lebensraum und die Nähe zur Stadt Koblenz. „Zudem ist Vallendar ein Bildungszentrum mit einer weltweit anerkannten Eliteuniversität. Die kommunalpolitischen Rahmenbedingungen hierfür müssen erhalten werden, damit dieser Zustand Stabilität erlangt bzw. weiter ausgebaut wird.“ Er sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial: „Die Organisationsstruktur und der Servicegedanke in der Verwaltung der Verbandsgemeinde ist meines Erachtens ausbaufähig.“
Benedikt Stiglechner (Listenplatz 8) ist ebenfalls ein neuer Kandidat für den Verbandsgemeinderat. Der 33-Jährige wohnt seit 33 Jahren in Urbar, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er arbeitet als Lagerist bei der Firma Poly One in Bendorf. In seiner Freizeit fährt er gerne Mountainbike und betreibt Fitnesssport. Deshalb schätzt er auch das breite Angebot, in der Verbandsgemeinde Sport zu betreiben: „An der Verbandsgemeinde Vallendar gefallen mir besonders die vielfältigen Angebote an Vereinen, Sportanlagen und Freizeitmöglichkeiten.“ Seine Beweggründe, kommunalpolitisch tätig zu werden, fasst er wie folgt zusammen: „Ich kandidiere für den Verbandsgemeinderat, weil ich mich in meiner Freizeit gerne für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der jungen Familien, engagieren möchte. Im Verbandsgemeinderat möchte ich mich außerdem für eine bürgerfreundlichere Verwaltung einsetzen.“
Rolf Wambach (Listenplatz 5 ), 63 Jahre alt, verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter gehört als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat und Schriftführer im CDU-Gemeindeverbandsvorstand zu den erfahrenen Kommunalpolitikern in der Verbandsgemeinde. „Ich kandidiere wieder für den Verbandsgemeinderat, weil ich mich auch weiterhin für die Interessen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen möchte. Im Verbandsgemeinderat möchte ich mich in der kommenden Wahlperiode besonders um die Freiwillige Feuerwehr, die Generationengerechtigkeit und die Unterstützung des Ehrenamtes kümmern“, sagt der Berufssoldat a.D. aus Weitersburg. Die kommunale Selbstverwaltung der Ortsgemeinden liegt ihm besonders am Herzen: „ Ich möchte, dass die Gemeinden weiter selbstständig handeln können, die Grundschulen vor Ort sind, und die Bürger einen kurzen Weg und Draht zum Bürgermeister in der Gemeinde haben. Eine weitere Zentralisierung wäre der falsche Weg.“ Kritik übt er an der Verwaltungsorganisation: „ Diese muss sich dringend ändern, die Verwaltung muss moderner organisiert werden und wirtschaftlicher beziehungsweise schlanker arbeiten. Außerdem muss die Verwaltung die Gemeinden stärker unterstützen, das Geld sollte in den Gemeinden bleiben und nicht übermäßig über die Verbandsgemeindeumlage abgezogen werden.“
Renate Münz (Listenplatz 21) kandidiert zum ersten Mal für den Verbandsgemeinderat. Die 40-Jährige ist verheiratet und arbeitet in einem medizinischen Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin mit angeschlossener Physiotherapie und Sanitätshandel. Sie leitet alle drei Unternehmen und führt dort 34 Mitarbeiter. „In meiner Freizeit bin ich im Karneval aktiv, in der Kirmesgesellschaft, fahre gerne Mountainbike und beteilige mich rege am Ortsleben. Ich bin im DRK und bei den Maltesern. Für den Verbandsgemeinderat kandidiere ich, weil ich für die Verbandsgemeinde Verantwortung übernehmen möchte und als ‚Neuling‘ objektiv und nicht ‚betriebsblind‘ festgefahrene Strukturen ändern möchte.“
Sie möchte sich besonders um Hilfe für Menschen, die Grundsicherung erhalten, kümmern. „Hier stellen sich viele Fragen, zum Beispiel: Bedarf es professioneller Pflege, verbleibt der Mensch in der eigenen Häuslichkeit, wie sieht die Alltags- und Unterstützungstruktur der Menschen in der Verbandsgemeinde aus, und gibt es Versorgungslücken? Ich will mich für mehr Sozialverantwortung auf der kommunalen Ebene einsetzen.“ Auch sie schätzt das Vereinsangebot und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in der Verbandsgemeinde Vallendar: „Außerdem gefällt mir besonders die Offenheit allen Menschen gegenüber, die Bildungsmöglichkeiten, der Charme der einzelnen Gemeinden und der übergeordnete Zusammenhalt. Aber Anträge und Vorschläge müssen schneller geprüft, bewilligt und später auch umgesetzt werden.“
Marcus Hoffmann ist seit 1996 mit dem Eintritt in die Junge Union politisch aktiv, seit 1998 in verschiedenen Ausschüssen der Verbandsgemeinde tätig und in der laufenden Wahlperiode auch in den Verbandsgemeinderat nachgerückt. Hier lagen ihm unter anderem flexiblere Öffnungszeiten des Schwimmbades sowie die Weiterentwicklung des Jugendbahnhofes am Herzen. Er ist 35 Jahre alt und wohnt in Vallendar. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Dienst bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz war er als Zeitsoldat zwölf Jahre in Mainz und Koblenz tätig. Aktuell ist er als Beamter im gehobenen Dienst beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz beschäftigt. In der Freizeit nimmt der Sport großen Raum ein: „Meine große Leidenschaft gilt dem Fußball und hier speziell als Jugendtrainer, früher in der damaligen JSG Niederwerth/Weitersburg und seit Sommer 2013 in der JSG Vallendar/Urbar/Weitersburg.“ Im Verbandsgemeinderat möchte er sich besonders um die Haushaltskonsolidierung kümmern und neben dem Schuldenabbau auch den einzelnen Gemeinden erwirtschaftete Überschüsse zurückgeben, damit auch die Gemeinden weiter existieren können.
„Für den Verbandsgemeinderat kandidiere ich, weil ich die erfolgreiche Arbeit der CDU-Fraktion fortführen und dabei mithelfen möchte, dass wir wieder die Mehrheit im VG-Rat erhalten, um unseriösen Entscheidungen der anderen Fraktionen entgegentreten zu können. Wir sollten weiter darum kämpfen, dass wir in der Verbandsgemeinde Vallendar das beste und schönste Schwimmbad der Region haben und auch mit familienfreundlichen Preisen dieses Image pflegen. Preiserhöhungen, wie sie durch die anderen Fraktionen beschlossen wurden, werden unserem Freibad sicherlich schaden.“
Christian Hahn (Listenplatz 12) gehört auch der aktuellen CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion an. Er ist 34 Jahre alt, verheiratet und beruflich als Erzieher in der Jugendhilfe tätig. Politisch aktiv ist er bereits seit 1999, zudem engagiert er sich im TV Vallendar und beim Vallerer Pänz e.V. Nicht verwunderlich ist angesichts seines Berufs, dass er sich im Verbandsgemeinderat besonders auf den Themenfeldern Jugendarbeit und Soziales eingebracht hat, unter anderem als CDU-Vertreter in einem Runden Tisch zur Jugendarbeit. „Ich kandidiere wieder für den Verbandsgemeinderat, weil mir die politische Arbeit der letzten fünf Jahre viel Spaß gemacht hat und ich gerne eine weitere Wahlperiode Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde machen möchte. Wichtig ist mir auch, dass die Eigenständigkeit der Gemeinden erhalten bleibt, dazu brauchen sie auch ausreichende Finanzmittel - deshalb muss die Verbandsgemeindeumlage gesenkt werden.“
Pressemitteilung des
CDU-Gemeindeverbands
Vallendar
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