Möhnenverein Urbar 1951 e.V.
Weihnachtsfeier 2015
Urbar. Am 21.11. fand unsere diesjährige Weihnachtsfeier auf dem Schützenplatz in Urbar statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurde diese von unserem Orga Team Petra und Dani geplant, organisiert und ausgerichtet. Um 15 Uhr erwartete uns ein festlich dekoriertes Schützenhaus und eine große weihnachtliche Tombola. Auf die Begrüßungsworte unsere Obermöhn Doris folgten Kaffee und wie im letzten Jahr wieder selbstgebackene Plätzchen und Kuchen. Nach der süßen Stärkung startete der Losverkauf für die Tombola und die Sonderverlosung in Form eines riesigen Geschenks, ein großer Weihnachtswichtel wie sich später heraus stellte.
Nach dem wirklich tollen Abendessen von Jochen besuchte uns der Nikolaus.
Natürlich ließ er es sich nicht nehmen ein paar Worte an uns zu richten, in dem er das letzte Jahr Revue passieren ließ:
„Die meisten von Euch kennen mich noch vom letzten Jahr.
Ich brauchte fast ein Jahr um mich zu erholen.
Wie Ihr sicher noch wisst vom Gedicht Osterläuse und Nikohasen.
Da kamt Ihr völlig ins Rasen.
Wieder sehe ich hier neue Mitglieder, das ist schön und fein,
ich freue mich für Euren Verein.
Dieses Jahr keine Angst nehme ich keinen einzeln dran
und wenn keiner mich unterbricht, bleibt Knecht Ruprecht wo er ist.
Das ganze Jahr das ist kein Trick, habe ich Euch im Blick.
Ich muss schon sagen, es gibt nichts zu klagen
und laut meinem Assistent seid Ihr überall engagiert und präsent.
Um mal einiges zu nennen, Sitzungen, Kreisnarrentreffen, Kirmes,
Schützenfest und so fort, bis zum Kurort.
Ja ich muss Euch schon sagen ich bekomme alles mit,
auch privat fahren die Möhnen überall mit.
Das muss ich jetzt mal erwähnen,
eine Möhn lies sich das nicht nehmen,
Tag für Tag ohne schleimen für Euch zu reimen.
Ich zitiere :
Bin heute Morgen aufgewacht und hab direkt an Euch gedacht.
Jetzt ist schon wieder ein Tag verstrichen,
mir aus Freude ein Lächeln entwichen.
94 die neue Zahl, ist das nicht phänomenal.
Vorbereitung ist sehr wichtig, wie packe ich meine Tasche richtig.
Dafür legt Euch ab heute zur Hand, einen Stift und Blatt mit Rand.
Täglich werdet Ihr hier erfahren, was Ihr braucht, bis wir fahren.
Soll ich Euch verraten, Nicole schrieb dies den lieben Damen.
Eure Damen Aktiventour ich muss schon sagen, toll,
fürs Protokoll, sehr reizvoll.
In voller Pracht gingen die Damen in Tracht.
Und ich weiß und bekomme es ja auch mit,
die nächste Tour wird bestimmt wieder ein Hit.
Doch die Männer hängen hinterher,
fragt doch das Orga Team, kleiner Tipp,
sie organisieren sicher auch euren Trip.
Euer Presse Mann der hat es nicht leicht,
wenn er seine Berichte einreicht.
Heimat Echo und Blick reduzieren kurz und dick.
Ja und die Möhnen App ist der hepp.
Da werden die Entscheidungen zu Verhandlungen,
ein hin und her, es ist ja auch so schwer.
Zum Schluss komm ich zum Entschluss,
mit Jubel, Trubel, Heiterkeit seid Ihr zu allem bereit.
Macht so weiter und bleibt heiter wie bisher,
dann komm ich nächstes Jahr wieder her.“
Als nächstes berichtete der Nikolaus von unserem Sommerfest:
„Ich habe zwar gesagt ich nehme keinen einzeln dran,
aber in der Gruppe müssen nun vier Möhnen ran.
Vom Sommerfest will ich euch jetzt was erzählen,
und diese vier hier nun erwähnen.
So bitte ich jetzt Steffi, Gitte, Petra und Bianca zu mir her,
weil was ich hier lese das gefällt mir sehr.
Beim Sommerfest bei Doris im Garten,
ihr es kaum erwarten.
Petra und Bianca setzten das Ganze in Gang,
allerdings erwies sich dies später als Bumerang.
Während dem Knobeln sprangt ihr vom Stuhl,
um nach einer 600 mit Anlauf zu springen in Peters Pool.
Nach 6 Einsern Steffi musste den ersten Sprung machen,
alle anderen krümmten sich da noch vor lachen.
Gitte nicht viel später war an der Reihe,
nach dem Wurf über 600 in vorderster Reihe.
Spätestens jetzt hatten alle Schiss und Respekt,
Doris wollte nach fünf Einsern gar nicht werfen direkt.
Petra und Bianca ließen es sich anschließend nicht nehmen,
ebenfalls in den Pool zu springen ohne Reißaus zu nehmen.
Das ist die Werbung von Levis so sieht das aus,
meinte Petra, als sie stieg aus dem Pool heraus.
Sämtliche Klamotten waren triefend nass,
trotzdem hatten alle riesen Spaß.
Als Andenken habe ich euch hier was mitgebracht,
fürs nächste Mal habe ich mir gedacht.“
Unser Orga Team kam natürlich auch an die Reihe:
„Auch jetzt kommt niemand einzeln dran,
doch bitte ich Petra und Dani zu mir heran.
Liebe Petra, liebe Dani,
Ach herje denkt ihr jetzt vor graus,
warum stehen wir denn jetzt beim Nikolaus.
Wir waren doch immer ganz brav und lieb das ganze Jahr,
Hallooo das ist doch wohl für jeden absolut klar.
Viele Touren ihr beide habt zusammen geplant,
stets geheim und nie hat jemand was geahnt.
Auf allen Touren fandet ihr einen Grund, irgendjemand war immer der arme Hund.
Schon im Vorfeld habt ihr euch köstlich amüsiert,
was ihr euch alles ausgedacht habt ungeniert.
Nur Beispiele der letzten Jahre habe ich hier verfasst
und diese für euch kurz zusammengefasst.
2010 ging es nach Wiesbaden in die Eiserne Hand,
dort ragten die Schnitzel weit über den Tellerrand.
Ein Schnitzel-Wettessen habt ihr ausgerufen,
bis der Magen hat sich gekrümmt mit lauten Hilferufen.
Am Schluss eure Küchenwaage entschied,
wer nun die Preise erhielt.
Nicht jedes Schnitzel anschließend kam im Magen zu Hause an
und verlies teilweise unfreiwillig vorzeitig das Organ.
2011 ging es mit dem Partybus nach Höhn,
eine tolle Tour, wunderschön.
2012 die nächste Tour ging nicht zum Nebelhorn,
es rufte der See von Attendorn.
Wie Hans im Glück wir sollten tauschen unsere Sachen,
dabei gab es allerhand zu lachen.
Tolle Spiele auf lustige art und weise,
rosa Waschlappen waren die Trostpreise.
2013 ging die Fahrt an den Rhein mit Köln als Ziel,
in der Jugendherberge in Deutz fandet ihr euer Reiseziel.
Mit roten Pappnasen den anderen die Betten beziehn,
einige mussten sich dem berechtigt, aber unfreiwillig unterziehn.
2014 fuhr ein Zug nach Nirgendwo,
bis nach Pfalzfeld zum alten Bahnhof im Irgendwo.
Beim Minigolf explodierten die Bälle,
eine Spionin mit Knopf im Ohr für alle Fälle.
Am Grill zwei Mädels mussten stehn.
2015 ging es zum Koblenzer Oktoberfest,
in den VIP Bereich, was für ein Fest.
Dort habt ihr allerdings was entscheidendes vergessen,
niemand musste was machen nach dem Essen.
Darum habe ich mir gedacht ,
das ihr das jetzt einfach mal macht.
Ich habe euch hier zwei Flöten mitgebracht,
Zeit zum üben habt ihr leider nicht gehabt.
Lasst uns froh und munter sein,
von euch nun wird zu hören sein.
Verweigern solltet ihr das besser nicht,
Knecht Ruprecht wäre sicher nicht erpicht.
Das habt ihr wirklich Klasse gemacht,
genau so habe ich mir das gedacht.
Eins soll ich euch von den Möhnen noch sagen,
macht weiter so noch an vielen Tagen.
Wir lieben die Tombolas, Touren und euch sowieso,
Ihr seid einsame Spitze, macht weiter so.
Liebe Petra und Dani ihr Schätzelein,
lasst im nächsten Jahr die Strafe hierfür nicht so grausam sein.“
Kerstin, Lina und Melina ließen es sich im Anschluss nicht nehmen
ebenfalls ein Gedicht aufzusagen und dem Nikolaus zum Abschied ein
Lied vorzusingen.
Lediglich unsere jüngsten Emilia und Lia waren aus ersichtlichen
altertechnischen Gründen in diesem Jahr noch nicht auf den Nikolaus vorbereitet.
Anschließend folgte das Highlight einer jeder unserer (Weihnachts)Feiern, die wieder reichhaltige und wie immer sehr ansprechende Tombola mit wunderschönen und herrlichen Preisen.
An dieser Stelle ein besonders herzliches Dankeschön an Petra für den
unermüdlichen Einsatz und die immer wieder tollen Tombolapreise.
Liebe Grüße und ebenfalls einen besonderen Dank auch an Anja nach
Bornheim für die wieder wirklich super klassen Preise.
Nach dem beliebten Greulichkeitswichteln verbrachten wir noch
einige Stunden in gemütlicher Runde.
Und so verabschieden wir uns mit Ausnahme des noch folgenden
Urbarer Weihnachtsmarktes aus dem Jahr 2015 um mit neuem Elan
und Schwung in das Jahr 2016 außerirdisch und galaktisch zu starten!
Obermöhn Doris mit Emilia und Lia.
Steffi, Gitte, Bianca, Petra mit dem Nikolaus. Fotos: Privat
Urbarer Philharmonika Dani und Petra.
