Politik | 16.12.2014

UWG weist Unterstellung der GRÜNEN zurück

Bürgerbus, Taxibus und die GRÜNEN

Wachtberg. Stellungnahme der UWG zum Artikel der Grünen im Rat der Gemeinde Wachtberg in der Ausgabe des „Blick aktuell“ vom 11. Dezember 2014 auf der Seite 14 mit der Überschrift „Bürgerbus & Taxibus. Wie Unkenntnis dem öffentlichen Nahverkehr schadet.“ Die UWG hat - wie zuvor im „Blick aktuell“ berichtet - im Infrastrukturausschuss einen umfassenden Prüfantrag zur möglichen Einführung eines Bürgerbusses in Wachtberg gestellt. Ziel ist eine generelle Verbesserung des ÖPNV in Wachtberg und eine bessere Anbindung aller Ortsteile nach Berkum. So steht es zusammengefasst auch im Prüfungsantrag der UWG. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn die GRÜNEN in diesem Zusammenhang nun öffentlich behaupten, Teile der UWG würden Anrufsammeltaxi (AST) und Taxibus verwechseln, dann ist das eine nicht nachvollziehbare Unterstellung, die sie unterlassen sollten. Denn der UWG ist auf der Basis 30-jähriger kommunalpolitischer Gestaltungs-Arbeit in Wachtberg der Unterschied wohl bekannt. Sie war bei der Einführung des Taxibusses entscheidend beteiligt. Verkehrspolitische Kompetenz der UWG zeigt ebenso der jetzt gestellte Prüfungsantrag zum Bürgerbus. Im zuständigen Fachausschuss des Gemeinderats wird der ÖPNV im nächsten Frühjahr ein wichtiger Sitzungsschwerpunkt für eine bürgernahe Verkehrspolitik in Wachtberg sein. Dazu werden ergebnisoffen alle Linien, mögliche Probleme und Lösungsmöglichkeiten des ÖPNV in Wachtberg mit allen Parteien, Verwaltung, Verkehrsträgern, Vereinen etc. intensiv für die Praxis erörtert. Die jetzt wiederholt von den Grünen ins Gespräch gebrachte stündlich betriebene Bürgerbuslinie von Werthhoven über Berkum nach Adendorf ist nicht neu und muss wie alle anderen Vorschläge ehrlich auf seine Praxistauglichkeit geprüft werden. Alles andere ist zu diesem Zeitpunkt reine Kaffeesatzleserei und einer bürgernahen Verkehrspolitik in Wachtberg eher abträglich alsdienlich.

Pressemitteilung der

UWG Wachtberg

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