Konzertlesung des Mathilde-Wesendonck-Verbandes Bonn
„Die große Unbekannte“
Bonn. Klaus Bitter, der Vorsitzende des Mathilde-Wesendonck-Verbandes Bonn, hielt einen Vortrag zum Thema „Mathilde Wesendonck, die große Unbekannte“ in der Gertrudiskapelle im Frauenmuseum Bonn.
Bitter stellte sehr anschaulich das Leben der blutjungen Mathilde Wesendonck dar, die, gemeinsam mit ihrem wohlhabenden Mann, Richard Wagner und seine Frau Minna vor dem finanziellen Ruin retteten und in ihrem Züricher Anwesen den Beiden Unterschlupf vor Verfolgung gewährten. Zwischen Mathilde Wesendonck und dem viel älteren Wagner entwickelte sich eine tiefe Seelenverwandtschaft, die Mathilde zum Dichten animierte. Wagner vertonte fünf ihrer Gedichte, die Sopranistin Eike Kutsche sang zwei dieser „Wesendoncklieder“ beeindruckend sensibel. Richard Wagner verewigte einige von Mathildes Wesenszügen in seinem Opernschaffen. Die im Leben unerfüllte Liebesbeziehung zwischen beiden inspirierte Wagner zur Oper „Tristan und Isolde“. Während Wagners zweite Ehefrau Cosima versuchte den Briefwechsel zwischen Richard und Mathilde zu vernichten, und Wagner in seinen späteren Jahren sich nicht sehr galant über seine frühere Seelenverwandtschaft äußerte, blieb Mathilde sich treu. Sie vernichtete die Briefe nicht, gebar ihrem Mann, den sie sehr liebte fünf Kinder. Ein Sohn, der in Bonn Jura studierte, starb in jungen Jahren und wurde in Bonn beigesetzt. In diesem Familiengrab auf dem alten Friedhof fand auch Mathilde Wesendonck ihre letzte Ruhestätte.
Klaus Bittner und Sopranistin Eike Kutsche.
Interessierte lauschten gespannt den Geschichten über die Seelenverwandte Wagners.Fotos: privat
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Vor der Mitteilung der Staatsanwaltschaft gab es in der Stadt Gerüchte um einen „Doppelmord“.
21.08.: Tötungsdelikt in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Rechtliche Hintergründe
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Kreisstadt kam es am 19. August zu einem grausamen Delikt. Ein 55-jähriger Mann und seine 52-jährige Ehefrau wurden leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Beide wiesen erhebliche Stich- und Schnittverletzungen auf und verstarben trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch vor Ort. Dringend tatverdächtig ist der 26-jährige Sohn des Ehepaares, der ebenfalls in der Wohnung lebte und selbst gegen 4 Uhr die Polizei verständigt hatte.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Weitere Untersuchungen beim Ahrradweg nötig
Reimerzhoven/Laach. Während der Wiederaufbau des Ahr-Radweges im unteren Bereich sichtbare Fortschritte macht, gibt es an den beiden neuralgischen Punkten zwischen Ahrbrück und Kreuzberg sowie Reimerzhoven und Laach noch Schwierigkeiten. Das Projekt an der Mittelahr liegt nicht in den Händen des Landesbtriebes für Mobilität (LBM). Wie der LBM auf Nachfrage von Blick Aktuell mitteilte, ist dieser nicht Träger dieser Baumaßnahme.
Weiterlesen
Ein grausamer Akt der Gewalt sorgt für große Betroffenheit im Ahrtal:
22.08.: Tötungsdelikt in Ahrweiler: Das ist bislang bekannt
Ahrweiler. Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaares in Bad Neuenahr-Ahrweiler laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei weiter. Der 26-jährige Sohn der beiden Opfer steht unter dringendem Tatverdacht. Gegen ihn wurde inzwischen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags in zwei Fällen erlassen.
Weiterlesen