Allgemeine Berichte | 27.05.2015

Die Lebensmittelüberwachung des Rhein-Sieg-Kreises informiert

Fünf Grilltipps

Rhein-Sieg-Kreis. Es ist wieder so weit: Die Grillsaison ist gestartet! Jetzt wird das Garen von Speisen wieder häufiger vom heimischen Küchenherd auf den Grill in Garten, Terrasse oder Balkon verlagert. „Damit das Grillen zu einem Genuss ohne Reue wird, sollten fünf Grilltipps beachtet werden“, empfiehlt Dr. Johannes Westarp, Leiter der Abteilung Verbraucherschutz beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises.

Zum Anzünden sollten auf keinen Fall Spiritus oder Benzin verwendet werden. Am besten verwendet man Grillanzünder. Das Grillgut sollte erst aufgelegt werden, wenn die Kohle gut durchgeglüht ist. Gas- oder Elektrogrill sind gute Alternativen, wenn man auf Kohle verzichten möchte. Kühlungsbedürftiges Grillgut, wie zum Beispiel Fleisch und Würstchen erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank oder der Kühltasche nehmen. Zum Schutz vor Bakterien ist Hygiene wichtig: fertig Gegrilltes sollte nicht wieder auf die Platte gelegt werden, auf der vorher das rohe Grillgut lag. Dabei kann es zu einer Übertragung von Bakterien kommen. Das Grillgut sollte unbedingt auf Alufolie oder in Aluschalen auf den Grill gelegt werden. Wenn Fleischsaft oder Marinade in die Glut tropft, entsteht Rauch, der krebserregende Stoffe enthält. Alternativ kann man Grills verwenden, bei denen die Hitze von der Seite kommt, weil dort Kohle und Glut gelagert werden. Gemüse sollte auch in Alufolie gegart werden, da es ansonsten beim Grillen sehr schnell anbrennt. Das Grillgut braucht nur so lange wie nötig erhitzt zu werden, auf jeden Fall sollte es bis ins Innere durchgegart sein. Dies gilt insbesondere für Geflügel- und Schweinefleisch. Verbrannte Stellen sollten unbedingt vor dem Verzehr abgeschnitten werden, da auch hier Schadstoffe enthalten sind. Auf Fleischwaren wie Kasseler, Leberkäse oder andere gepökelte Erzeugnisse sollte man beim Grillen verzichten. Bei der Erhitzung können krebserregende Nitrosamine entstehen. Und einen Rat zum Schluss: „Fleisch selber zu marinieren, hat Vorteile. Erstens kann man eine schmackhafte Marinade kreieren, und zweitens kann man beim Kaufen besser erkennen, welche Qualität das Fleisch hat“, so Dr. Johannes Westarp. So wird das Grillen von Fleisch, Gemüse oder anderen Leckereien zu einem unbesorgten Vergnügen!

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

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