Politik | 28.08.2015

UWG-Medien-Information Nr. 21-2015

Fuß- und Radwege sicherer machen

Wachtberg. Die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) setzt sich weiter für eine kritische Bestandsaufnahme der örtlichen Verkehrswege zur Anbindung des Einkaufszentrums in Berkum und in ganz Wachtberg ein. Insbesondere müssen die Fuß- und Radwege im Umfeld des jetzt erweiterten Einkaufszentrums sicherer werden.

Dazu erklärt Fraktions-Vorsitzende der UWG, Joachim Mittweg, weiter: „Die Verkehrsinfrastruktur hält leider nicht mit der Weiterentwicklung der Wachtberger Mitte schritt. Insbesondere müssen die Fuß- und Radwege im Umfeld des jetzt erweiterten Einkaufszentrums (EKZ) sicherer werden. Das schließt auch den Wachtbergring im Zuge der K 58 von Pech nach Berkum sowie die Fortsetzung in Richtung Werthhoven ein. Wir werden diese wichtigen Bürgerforderungen jetzt in Berkum auf die Tagesordnung der Ortsvertretung setzen und auch in die Ratsgremien einbringen.“ Ebenso wichtig ist ein sicherer Weg für Fußgänger, der die beiden Areale am Einkaufszentrum verbindet. Dort müssen Kfz- und Fußgänger-/Radfahrerverkehr getrennt und sicherer erfolgen. Insbesondere für Menschen mit Handicap und ältere Mitbürger ist die Überquerung häufig ein Wagnis, zumal auch noch der Busverkehr am ZOB erschwerend hinzukommt.

Es bieten sich dazu möglicherweise eine Fußgängerbrücke beziehungsweise eine Unterführung an. Entsprechende Vorschläge dazu gibt es aus der Bevölkerung genug. Jetzt müssen auch Taten folgen.

Denn so wie es dort jetzt ist, können die Verkehrsbedingungen nicht bleiben. Weiterhin sind so genannte verdeckte Seitenradarmessungen zur Erhebung der Belastungszahlen im Straßennetz rund um das Einkaufszentrum in Berkum erforderlich. An der L 123 Höhe „Alte Molkerei“ wurden vom Kreis 10.321 Fahrzeuge am Tag gemessen. Die Messungen erfolgten vom 16. bis 20. Mai 2011. An der K 58 Ortslage Werthhoven auf Höhe „Zum Rheinblick waren es vom 18. bis 21. Mai 2010 genau 4.507 Fahrzeuge am Tag. Diese Messungen liegen aber zu weit zurück und sollten jetzt direkt neu erfolgen. Ebenso sollten die Fahrzeuge von Pech in Richtung Berkum von der L 158 zur K 58 neu gezählt werden. Für weitere Planungen in Wachtberg sind aktuelle Zahlen nötig. Zudem unterstützt die UWG die Forderungen der Ortsgruppe Wachtberg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (im ADFC Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg) nach einer angemessenen Anbindung von EKZ und ZOB in Zusammenhang mit dem längst überfälligen Ausbau des Radnetzes in Wachtberg. Eine vom Wachtberger ADFC-Vorsitzenden Andreas Stümer vorgelegte Dokumentation bestätigt die langjährigen Forderungen der UWG nach sicheren Fuß- und Radwegen am Wachtbergring. Die jahrzehntelange Hängepartie dazu muss endlich beendet werden. Das gilt auch für den längst überfälligen Kreisel auf der L 123/K 58. Die UWG setzt sich seit Jahren für den Bau des Kreisels ein. Die Kosten für den Kreisel-Neubau werden im Laufe der Jahre durch Einsparungen bei der aufwendigen Ampelanlage kompensiert. Auch diese wichtige verkehrspolitische Forderung wird die UWG auf die Tagesordnung der Ratsgremien setzen.

Pressemitteilung UWG Wachtberg

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