Allgemeine Berichte | 20.08.2015, 08:08 Uhr

Gemeinde Wachtberg

Klassische Musik als Auftakt

9. Wachtberger Kulturwochen grandios eröffnet

Michael Franke, Bürgermeisterin Renate Offergeld, Markus Fassbender, Susann Scheibling und Hans-Peter Glimpf.Gemeinde Wachtberg/mm
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Wachtberg-Gimmersdorf. Eine Oboe, ein Cembalo, ein Violoncello sowie die Musiker Susann Scheibling, Hans-Peter Glimpf und Markus Fassbender, dazu das immer wieder beeindruckende Ambiente der Sakralscheune im Atelier von Michael Franke … das Eröffnungskonzert der diesjährigen Wachtberger Kulturwochen bildete einen mehr als grandiosen Auftakt für die zahlreichen Veranstaltungen der folgenden zwei Wochen.

Dass die Kulturtage im Ländchen inzwischen auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus viele Freunde gefunden hat, zeigte sich an den über 200, nicht nur aus Wachtberg kommenden Gästen.

Gastgeber Michael Franke brachte in seiner Begrüßungsrede das Besondere der Kulturtage im Ländchen auf den Punkt. Die Vielzahl der künstlerischen Darbietungen und die sich daraus ergebenden Synergieeffekte machten den besonderen Reiz aus.

Bürgermeisterin Renate Offergeld, die die 9. Wachtberger Kulturwochen anschließend offiziell eröffnete, zeigte sich ebenso hocherfreut wie schon Franke über die zahlreich erschienenen Besucher und dankte ihm für seine Gastfreundschaft. Auch sie hob die Vielfalt der anstehenden Veranstaltungen hervor und lobte die diesjährigen Sponsoren für ihre Unterstützung der Kultur. Stolz verwies sie zudem darauf, dass die Wachtberger Kulturwochen nun schon zum zweiten Mal Teil des Rheinischen Kultursommers seien und sich damit in guter Gesellschaft zu vielen großartigen Kulturveranstaltungen von Düsseldorf über Köln bis Bonn befänden: „Zu Recht!“

Bach, Lotti, Telemann und Vivaldi

Das bewiesen dann auch die drei Profimusiker, Oboistin Susann Scheibling, bis 2012 Solistin der Klassischen Philharmonie Bonn, Organist Hans-Peter Glimpf am Cembalo, als Kreiskantor war er viele Jahre in Wachtberg aktiv, und Markus Fassbender am Violoncello, seit 200 Mitglied des Beethoven Orchesters Bonn.

Das Trio hatte ein feines Programm zusammengestellt. Der musikalische Abend begann mit Musik von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750). Dessen Sonate in C-Dur BWV 529 intonierten sie mit einer ebensolchen Leichtigkeit und unaufdringlichen Perfektion wie auch dessen Sonate in g-moll BWV 1020. Dazwischen brillierte als Solist Fassbender auf dem Violoncello mit Bachs Suite in G-Dur BWV 1007. Die Musiker glänzten mit einem überaus harmonischen Zusammenspiel und bewiesen vom ersten Ton an ihr musikalisches Können. Besonders beeindruckend erneut das Spiel von Susann Scheibling auf der Oboe.

Nach der Pause widmete sich das Trio der Musik von Bach’schen Zeitgenossen. Mit der Sonate in F-Dur von Antonio Lotti (1667 bis 1740) begeisterten sie das Publikum. Einen weiteren Solopart hatte dann Hans-Peter Glimpf auf dem Cembalo. Er spielte, bravourös, von Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767) die Ouvertüre in F-Dur. Die zarten Telemann’schen Klänge auf dem Cembalo gingen dabei mit den großformatigen Gemälden Michael Frankes eine spannende Verbindung ganz besonderer Art ein. Den Abschluss bildete von Antonio Vivaldi (1685 bis 1750) die Sonate in c-moll, vom Trio wieder in perfekter Symbiose dargeboten. Der Applaus ließ nicht lange auf sich warten und klang auch eine Weile, nachdem die Zugabe, ein Satz von Telemann, beendet war, noch nach.

Das war ein toller Auftakt für die 9. Wachtberger Kulturwochen, zeigten sich alle begeistert. Ein rundum gelungener Konzertabend, der zudem liebevoll betreut wurde vom Partnerschaftsverein Wachtberg, der nicht nur seine Arbeit vorstellte, sondern auch die Bewirtung der Gäste übernommen hatte.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

In Michael Frankes Atelier erlebten die Gäste ein grandioses Auftaktkonzert der 9. Wachtberger Kulturwochen.

In Michael Frankes Atelier erlebten die Gäste ein grandioses Auftaktkonzert der 9. Wachtberger Kulturwochen.

Michael Franke, Bürgermeisterin Renate Offergeld, Markus Fassbender, Susann Scheibling und Hans-Peter Glimpf.Fotos: Gemeinde Wachtberg/mm

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