Allgemeine Berichte | 09.12.2014

Gitta Briegleb übergibt die Kunstkreis-Leitung an Maria Kontz

Künstlerisches „überBrücken“

… noch bis 16. Januar

Kunstkreis-Mitglied Gudrun Rosenberg betrachtet Willi Zettelmeiers Bild „Seufzerbrücke“, in dem dieser das Phänomen von Liebesschlössern auf Brücken zum Thema macht.

Wachtberg-Berkum. Brücken als technisches Bauwerk verbinden und faszinieren oftmals mit ihrer Architektur. Im übertragenen Sinn gibt es aber auch Situationen, da „schlägt man Brücken“ oder „bricht sie ab“. Mit der Vielzahl dieser Bedeutungen haben sich die Mitglieder des Wachtberger Kunstkreises in ihrer aktuell im Rathaus zu sehenden Ausstellung „überBrücken“ auseinandergesetzt. Wachtbergs erster stellvertretender Bürgermeister Oliver Henkel begrüßte die zahlreichen Gäste, die sich zur Vernissage eingefunden hatten. Er lobte das große ehrenamtliche Engagement des Kunstkreises. Mit seinen wechselnden Ausstellungen gelänge es diesem immer wieder, den im Sitzungssaal Tagenden kurzweilig eine kleine Abwechslung zu bescheren.

Nach Jahrzehnten Abschied aus dem Amt

Gitta Briegleb, langjährige Leiterin des Kunstkreises, überraschte in ihrer Eröffnungsrede mit der Mitteilung, dass sie diese Funktion jetzt abgebe. Briegleb war Gründungsmitglied des Kunstkreises, dem sie schon bald auch als Vorsitzende vorstand. Rund 30 Jahre hat sie die Künstlergruppe, die sich ausdrücklich nicht als Verein formierte, zusammengehalten und Ausstellungen zu den verschiedensten Themen angeregt. Sie übertrug die Leitung nun an Maria Kontz, die ihr anschließend, gemeinsam mit den anwesenden Kunstkreis-Künstlerinnen und -Künstlern, für ihr jahrzehntelanges Engagement herzlichst dankte. Jürgen Dietz begleitete die Vernissage solistisch auf dem Tenor-Saxophon mit Improvisationen über Jazz-Standards von Duke Ellington, Sonny Rollins und Charlie Parker.

Unterschiedliche Kunstformen

Der Zeitpunkt und die Brücke, die Briegleb ihrer Nachfolgerin mit deren Ernennung bereitete, hätten nicht besser gewählt sein können … passend zur Ausstellung „überBrücken“. Und so finden sich unter den 25 Exponaten besagte Brücken einesteils mit einem auf die Bauwerke gerichteten Blick, andererseits aber auch im übertragenen Sinn.

In unterschiedlichen Kunstformen präsentieren sich die Werke. Unter anderem finden sich Aquarelle, Collagen, Radierungen, Zeichnungen, aber auch Mischtechniken.

Brücken aus aller Herren Länder sind zu sehen, wie die berühmte im andalusischen Ronda und eine von vielen in Amsterdam, beides Aquatinta-Radierungen von Ingrid von Zeddelmann, oder die einer Brücke über die Loire, beschaulich als Aquarell festgehalten von Enno Frandsen. Es gibt Brücken über Land, übers Meer, über Dächern … und die „Brücken im Kopf“. Letztere unter anderem als „Katastrophe“ von Anne-Rose Kontetzki oder von Gitta Briegleb in „Vogelflug“ bildhaft umgesetzt.

„Die Angst zu überbrücken“ gar betitelt Olga Rann ihre Arbeit, und Monika Clever zeigt sich in ihrer Fotocollage „ohne Halt – nicht haltlos“.

Maria Kontz bereicherte den Vernissage-Abend zusätzlich mit einer künstlerischen Video-Installation. Weitere ausstellende Kunstkreis-Mitglieder sind Marga Auen, Brigitte und Klaus Felgendreher, Charlotte Geiser, Gisela Knebel, Joachim Krause, Jochen Müller, Monika Rau, Gudrun Rosenberg und Wilhelm Zettelmeier.

Die Ausstellung

Die Ausstellung „überBrücken“ ist noch bis zum 16. Januar 2015 zu sehen, immer Montag bis Mittwoch, von 8 bis 17 Uhr, Donnerstag, von 8 bis 18 Uhr und Freitag, von 8 bis 12 Uhr, im Rathaus, Rathausstraße 34, in 53343 Wachtberg-Berkum.

Kunstkreis-Mitglied Gudrun Rosenberg betrachtet Willi Zettelmeiers Bild „Seufzerbrücke“, in dem dieser das Phänomen von Liebesschlössern auf Brücken zum Thema macht.

Kunstkreis-Mitglied Gudrun Rosenberg betrachtet Willi Zettelmeiers Bild „Seufzerbrücke“, in dem dieser das Phänomen von Liebesschlössern auf Brücken zum Thema macht.

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