Allgemeine Berichte | 03.09.2015, 09:56 Uhr

Ausstellung im Garten von Monika Lieb

„Leicht-übertriebene“ Tonkreationen

Eine dralle Nana aus Ton von Renate Zgaga. Gemeinde Wachtberg
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Wachtberg-Niederbachem. Ein Niesanfall von Bianca Hüllen und die trockene Bemerkung ihrer Tochter, „Das war ja jetzt leicht übertrieben“, waren die Initialzündung für das diesjährige Motto der Töpfergruppe „Tonkreationen“. Und so erwarteten die Besucher im mehr als üppig dekorierten Garten von Gastgeberin Monika Lieb fantasievolle Tonwerke. Eine lustige Gänseparade empfing den Gast bereits am Eingang zum Garten. Die Beete rund ums Haus säumten Arbeiten von Renate Zgaga, in deren Tonwerkstatt die Damen sich zum wöchentlichen Arbeiten treffen. Eine wachsame Eule hatte schnell einen Liebhaber gefunden und auch die Herzen von Renate Zgaga waren sehr begehrt. Eine kunterbunte Nana führte die Besucher geradewegs in den Garten, direkt zu den Arbeiten von Petra Link, die stolz ihr Lieblingswerk, die beiden fröhlich grinsenden Pferde, präsentierte. Farbenprächtige Teller, Schalen und witzige Figuren für den Garten gab es bei Ulla Schallenberg zu sehen, die plätschernden Brunnen, vor allem der freche, Wasser spuckende Frosch von Anke Schäfer, zogen die Blicke auf sich. Bereits von weitem zeigten die prächtigen Stelen mit verschiedenen übereinander gestapelten Formen von Bianca Hüllen, dass auch der obere Teil des Gartens noch viel zu bieten hatte. Gerade bei der heißen Witterung in diesem Sommer hatte Larissa Lust statt Pflanzen farbenfrohe Arrangements mit farbig passenden, dickbauchigen Fischen zusammengestellt. Lusts fünfjähriger Sohn liebt es, Holzstücke mit nach Hause zu bringen, die sie liebevoll mit verschiedenen Motiven dekoriert wie zum Beispiel die kleine Maus, die sich vor dem Fuchs in Acht nehmen muss. Überall in den Beeten streunten kleine Katzen, räkelten sich FKK-Anhänger, relaxte eine kleine Gans, dieses und vieles mehr liebevoll von Gastgeberin Monika Lieb gestaltet. Fast schon fremd bei all den filigranen Arbeiten wirkte ein imposanter tönerner Hammer, ebenfalls von Monika Lieb gearbeitet. Mit von der Partie war auch die 14-jährige Maike Schäfer mit Bleistiftzeichnungen von Motiven aus „Fluch der Karibik“. Nicht zu vergessen die Ölbilder, die Anke Schäfer neben ihren Tonwerken ausstellte.

Junge Musikerinnen und Musiker

Es gab nicht nur “leicht übertrieben“ viel zu sehen im Lieb’schen Garten. Von Schülerinnen und Schülern von Musiklehrerin Regina Krull gab es so gar nicht übertrieben, sondern wundervoll vorgetragen auf ihren Instrumenten fröhliche Lieder „auf die Ohren“. Die „leicht-übertriebene“ Üppigkeit der diesjährigen tönernen Kunstwerke lässt sich kaum in Worte fassen, so viel wurde dem interessierten Auge geboten. Man darf schon auf die Tonkreationen 2016 gespannt sein.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Eine dralle Nana aus Ton von Renate Zgaga. Foto: Gemeinde Wachtberg

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