Lokalsport | 12.03.2026

Niederbachem greift erneut nach der Landesliga

Niederbachemer Luftgewehrschützen vor Aufstiegsrelegation in Gymnich

Im letzten Jahr scheiterten die Niederbachemer Schützen (im Bild: Marcel Bachem) knapp in der Relegation.

Die 1. Luftgewehrmannschaft der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Niederbachem kämpft am 21. März in Gymnich um den Wiederaufstieg in die Landesliga. Nach zwei gescheiterten Versuchen soll im engen Wettbewerb mit starken Gegnern endlich der Aufstieg gelingen.

Niederbachem. Die 1. Luftgewehrmannschaft der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Niederbachem steht erneut vor einem entscheidenden Wettkampf: Am Samstag, 21. März, tritt das Team in Gymnich zur Aufstiegsrelegation zur Landesliga an. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der Bezirksliga soll im dritten Anlauf endlich der Wiederaufstieg gelingen.

Vier Mannschaften kämpfen um zwei Plätze in der Landesliga. Als klarer Favorit gilt die zweite Mannschaft von St. Mauritius Bachem, die in der vergangenen Saison mit durchschnittlich über 1140 Ringen pro Wettkampf die stärksten Ergebnisse der Teilnehmer erzielte. Dahinter dürfte sich ein enges Rennen entwickeln, bei dem vor allem die Tagesform entscheidend sein wird.

Die Niederbachemer gehen mit einem Mix aus Stamm- und Ergänzungsschützen an den Start. Zum festen Kern gehören Mannschaftsführer Christian Theisen sowie Marcel Bachem und Rolf Raths. Nachwuchsschütze Timm Sachse wird allerdings fehlen, dafür rückt Colin Hevekerl aus der zweiten Mannschaft in den Kader.

Aegidienberg und Wichterich sind die Hauptkonkurrenten.

Die Leistungen des Teams waren in der vergangenen Saison durchaus wechselhaft. Die Mannschaftsergebnisse bewegten sich zwischen 1084 und 1113 Ringen, im Durchschnitt etwa 1096 Ringe pro Wettkampf. Damit bewegt sich das Team in einem ähnlichen Leistungsbereich wie die Konkurrenten.

Mit der zweiten Mannschaft von St. Hubertus Aegidienberg trifft Niederbachem auf einen alten Bekannten. Das Team belegte zuletzt den fünften Platz in der Landesliga und versucht nun erneut, über die Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Die Ergebnisse der vergangenen Saison lagen zwischen 1081 und 1112 Ringen bei einem Schnitt von rund 1090 Ringen.

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch die Sportschützen Wipperfeld, die als Meister der 2. Bezirksliga Köln-rechtsrheinisch über die Ringzahlregelung zur Relegation zugelassen wurden. Die Mannschaft erzielte zuletzt Ergebnisse zwischen 1097 und 1142 Ringen und bringt damit ebenfalls das Potenzial für eine Spitzenplatzierung mit.

Tagesform wird entscheiden.

Geschossen werden zwei Wertungsdurchgänge à 40 Schuss. Den Auftakt macht um 10:50 Uhr die Mannschaft aus Bachem, bevor um 12:00 Uhr die übrigen Teams starten. Den zweiten Durchgang eröffnet Niederbachem um 14:00 Uhr, das Endergebnis wird gegen 16:30 Uhr feststehen.

Für die Niederbachemer Sportschützen ist die Ausgangslage klar: Nach zwei gescheiterten Anläufen in den vergangenen Jahren soll es diesmal mit der Rückkehr in die Landesliga klappen. Entscheidend wird sein, ob die Mannschaft in Gymnich ihr Leistungsmaximum abrufen kann – denn im engen Feld der Konkurrenten kann am Ende jeder Ring über Aufstieg oder Verbleib in der Bezirksliga entscheiden.

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Im letzten Jahr scheiterten die Niederbachemer Schützen (im Bild: Marcel Bachem) knapp in der Relegation. Foto: StSebNB

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