Allgemeine Berichte | 27.08.2015

Dreidimensionales Schattentheater

Penbasi Figuren Spektakel

Penba Simons mit selbst gefertigten Schattentheater-Figuren. Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Villip. Ein bisschen unheimlich war es ja erst doch im vollkommen dunklen Theaterraum des Villiper Familienzentrums. Als aber das Licht auf der Leinwand anging und die ersten Figuren des Penbasi Figuren Spektakels von Penba Simons erschienen, war die Dunkelheit schnell vergessen und alle konzentrierten sich nur noch auf die Geschichte des Schneiders, der seine drei Söhne in die Welt hinaus schickt, damit sie einen Beruf erlernen.

Tischlein-deck-Dich, Goldesel und Knüppel-aus-dem-Sack

Die Kinder im Publikum interessierte natürlich mehr die Geschichte, weniger die Technik, die sich hinter dem Schattentheater verbarg. Und die hatte es in sich: Der Aufbau hinter den Kulissen war aufwändig. Für jede Ebene des Stücks waren Vorrichtungen für die Figuren vorgesehen, jede Szene war sorgfältig vorbereitet; auf kleinstem Raum musste jeder Handgriff sitzen, denn Platz zum Bewegen der vielen einzelnen Figuren und der mit der Geschichte verbundenen Gegenstände gab es nur zwischen der Lichtquelle und der Leinwand und das waren nur knapp 50 Zentimeter. Das Besondere an den Figuren ist die Dreidimensionalität, mit der es Penba Simons gelingt, die Theaterstücke so lebendig wirken zu lassen. Penba Simons, die sich am Figurentheaterkolleg Bochum die Fähigkeit, dreidimensionale Figuren für Schattentheater zu erschaffen, angeeignet hat, hat alle Figuren selbst gestaltet. Der technische Aufwand für eine Inszenierung eines Schattentheaters wie „Tischlein-Deck-Dich, Goldesel und Knüppel-aus-dem Sack“ dauert Monate und bis das Stück „bühnenreif“ ist, vergehen wieder einige Wochen. Ein Aufwand, der sich lohnt und die Zuschauer begeistert.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Penba Simons mit selbst gefertigten Schattentheater-Figuren. Foto: Gemeinde Wachtberg

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