Politik | 11.06.2013

SPD fordert Konzept zur Förderung von Sportstätten in Wachtberg

Sportstättenkonzept für Wachtberg überfällig

Die Sportpauschale ist ab 2014 durch die zwei Kunstrasenplätze nahezu aufgebraucht

Wachtberg. Zur Förderung von Sportstätten im Ländchen mahnt die Wachtberger SPD an, das seit Jahren überfällige Sportstättenkonzept endlich vorzulegen. Ziel dieses Konzepts müsse die auch vom Land NRW geforderte verlässliche kommunale Planung für die Sportstätteninfrastruktur in Wachtberg sein. Inzwischen führten bekanntlich demographischer Wandel und wechselnde Sportinteressen zu einer verändernden Nachfrage an Sportangeboten und Sportstätten. Dies stelle - so die SPD weiter - Kommunen wie Wachtberg bei der Planung und Finanzierung von Sportstätten vor neue Herausforderungen. „Allein der Bau von zwei Kunstrasenplätzen in Berkum und Pech hat die vom Land gewährte Sportpauschale praktisch aufgebraucht. Zur Unterstützung anderer Sportarten wie etwa Tischtennis, Volleyball oder Sportschützen fehlt ab dem kommenden Jahr das Geld. Leichtathletikangebote gibt es quasi nicht. Auch der kürzlich im „Integrierten Handlungskonzept für Niederbachem“ angesprochene 3. Kunstrasenplatz ist daher in Wachtberg nur seriös über die Vereine selbst finanzierbar. Mittel aus der Sportpauschale stehen jedenfalls keine mehr zur Verfügung. Das von der CDU im Vorfeld von Kommunalwahlen praktizierte Prinzip „spendieren“ wird so nicht weiter funktionieren,“ gibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Becker zu bedenken. Becker fügte hinzu: Die von der Gemeinde Wachtberg ohne ein Sportstättenkonzept für Berkum und Pech gewährten Finanzhilfen und Zuschüsse für die Platz-Pflege und zur Unterhaltung der beiden Kunstrasenplätze in Höhe von jeweils 22.000 Euro lassen keine weiteren Wahlversprechen von Bürgermeister Theo Hüffel und seiner CDU zu. Dabei ist die SPD nicht grundsätzlich gegen Kunstrasenplätze. Diese müssen sich aber mit Blick auf den Gemeindehaushalt und andere Sportarten finanzieren lassen. Wahltaktische Überlegungen müssten zum Wohle der Bürgerschaft endlich zurückgestellt und der Sanierung des seit mehreren Jahren defizitären Wachtberger Gemeindehaushalts untergeordnet werden. Becker wies darauf hin, dass Nachbargemeinden wie Swisttal mit gutem Beispiel vorangingen und eine zielführende Sportstättenkonzeption mit entsprechenden Machbarkeitsstudien vorgelegt hätten. Auch politische Stiftungen wie die Friedrich-Ebert-Stiftung hätten dazu Entscheidungshilfen für die Kommunalpolitik erarbeitet. Weiterhin stelle die NRW-Landesregierung schon länger eine verlässliche kommunale Planung für die Sportstätteninfrastruktur in Form eines Computerprogramms „Sportstättenentwicklungsplanung“ unentgeltlich zur Verfügung. Bernd Becker: „Es gibt also gute Gründe, dass auch CDU und Verwaltung sich für die rasche und zügige Vorlage der vor geraumer Zeit in Auftrag gegebenen Sportstättenentwicklungsplanung für Wachtberg einsetzen. In Zeiten knapper Finanzen ist diese Konzeption in Wachtberg seit Jahren überfällig. Sportstättenbau auf Zuruf oder per Wunschkata log darf es in Wachtberg nicht länger geben.“Pressemitteilung der

SPD Fraktion im Rat der

Gemeinde Wachtberg

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