Ball des Sports in Mülheim-Kärlich
700 Gäste tanzten in glamouröse „Lichtwelten“
Ball des Sports 2013 mit überraschenden Effekten - Motsi Mabuse als Highlight des Programms
Kreis MYK. Kann man mit Licht jonglieren? Man kann. Kann man mit Licht spielen? Man kann. Kann man im Licht tanzen? Keine Frage! „Lichtwelten“ erleben, sich optischen Täuschungen hingeben, in Farben und Kontraste eintauchen und vor allem tanzen: Für die rund 700 Gäste von Landrat Dr. Alexander Saftig beim „Ball des Sports“ war das alles möglich. Keine Frage auch: Der Ball war ausverkauft - und das Publikum begeistert.
Die „normale“ Welt mit durchwachsenem Wetter, ganz grau in grau, blieb vor den Türen der Rheinlandhalle in Mülheim-Kärlich. Schon im Foyer hatte das Organisationsteam um Petra Kretzschmann, Leiterin des Büros Landrat, mit Hilfe der Techniker ganze Arbeit geleistet: Schillernde Farben machten Stimmung, und als die Gäste auf dem Weg in durch ein Fischbeckens schreiten mussten, zuckten die Gäste in schicker Abendrobe ein erstes Mal: eine Projektion, nicht mehr. Ganz lebendig und überlebensgroß dagegen der Empfang durch „Lumivatar“ Claudia, eine echte Lichtgestalt aus nachtblauen LED´s wie aus einer anderen Galaxie.
Die Dekoration der Halle: Licht, Licht und nochmals Licht! Projektionen, Lichtmalerei, festlich arrangiert - und bis ins Letzte durch-komponiert. Changierende bunte Farben, mal funkelnd, mal kontrastreich in Schwarz und Weiß, mal kräftig oder diffus: Moderne Lichttechnik versetzte die Augen in einen Rausch, den Lichtkünstlerin eSteffania mit einer elektronisch-artistischen Jonglage einleitete.
Frank Adorf setzte nur beim Anzug ganz auf Weiß, ließ bei seiner Moderation aber die ganze Palette seines Könnens souverän auf-blitzen. Kein Wunder: Der Entertainer mit Stimme und Charme konnte bei seiner neun-ten Programmführung seine ganze Erfahrung ausspielen.Jede Menge Erfahrung bringen die Musiker von „Noble Composition“ mit, auch wenn sie beim „Ball des Sports“ Premiere hatten. Die Band vereint Musiker, die schon mit Weltgrö-ßen wie Tom Jones, Shirley Bassey, Anastacia oder Michael Jackson arbeiteten. Lichtwellen durchfluteten allenfalls die Instrumente der Musiker um Drummer Thomas Bleser, doch deren Job war es, die Beine der Tänzer ins Schwingen zu bringen. Und sie legten sich mächtig ins Zeug: Die Band weiß das komplette Tanzrepertoire der Gäste abzurufen; stilsicher, engagiert und routiniert spielten sie Hit um Hit.
Wilde Beifallsstürme gab es für die wilden „Battleboys“: Nicht bloß Breakdance, sondern Artistik, Körperbeherrschung und Rhythmus hat die Männertruppe im Blut, die ihre Beats mit Kopf- und (Ein-)Handständen, wirbelnden Tanzeinlagen und mitreißendem Spaß vorträgt. Sie kämpfen um die Begeisterung von jedem Gast - und bekommen sie! Ein High-light beim Ball!
Doch das Orgateam setzt auch auf Kontraste. Nach der wirbelnden Show der „Battleboys“ ging es „gaanz laaangsam“, aber atemberaubend bei der Körperartistik des Trios Nikiferow zu: Balance, Kraft, Anmutung sind ihr Element! Körper in glänzendem Silber, die sich perfekt in Höchstschwierigkeiten arrangieren.
Wie ließ sich das überbieten? Die Losziehung mit einer Reise nach New York als Hauptpreis, die Gourmetküche von Spitzenköchen der Region waren für die Gäste fast zum Durchatmen, ehe Motsi Mabuse die Bühne rockte. Der Wirbelwind aus Südafrika brachte mit ihrem ukrainischen Partner Evgenij Vosnyuk südamerikanisches Tanzfieber auf die Fläche. Erotik, Leidenschaft, unbändiger Spaß beim Tanz, das sind die Elemente, die die beiden mit dem ersten Takt der Musik entfalten. Motsi ist ein Star, der einem breiten Publikum aus der RTL-Show „Let´s dance“ bekannt wurde.
Aber ein Star, der mit Natürlichkeit und ohne ganz Allüren daherkommt. Sie tanzt!
Das taten dann auch die Gäste bis spät in die Nacht. Als sie gingen, meinten sie: Besser geht´s nicht. Aber das sagen sie jedes Jahr…
