Allgemeine Berichte | 26.04.2013

Kulturstammtisch in Kettig gegründet

Begegnung behinderter und nicht behinderter Bürger

Nächstes Treffen am 18. Mai

Mit dem Kulturstammtisch Kettig hat sich eine tolle Gruppe von Menschen zusammengefunden, die sich schätzen gelernt hat und einander immer mehr annähert.privat

Kettig. Aus einer Idee von Gerd Anhäuser, Bewohner der Förder- und Wohnstätte in Kettig, und der Initiative der dortigen Auszubildenden der Heilerziehungspflege, Serafia Hesse, wurde kürzlich mit der Unterstützung der Kettiger NaturFreunde ein Kulturstammtisch Kettig gegründet. Bisherige Teilnehmer waren die Bewohner der Facheinrichtung Gerd Anhäuser, Peter Huber, Sven Kairies, Yvonne Haas und Richard Moos, betreut von Alexandra Weißbrodt und Serafia Hesse. Hinzu kamen die Ehrenamtlichen der NaturFreunde Kettig Anja Müller, Friedhelm Schmidt, Karin Hartmann, sowie der 1. Vorsitzende Oliver Hartmann. Das Ziel des Projekts ist es, eine weitere Möglichkeit zu schaffen, an der sich behinderte und nicht behinderte Bürger und Bürgerinnen aus Kettig begegnen austauschen können. Die Förder- und Wohnstätten sind um die Integration der Bewohner in Kettig sehr bemüht. Der jährliche Herbst- und Handwerkermarkt sowie viele attraktive Veranstaltungen führen die Bürger der Region in die FWS und ermöglichen dort ein gegenseitiges Wahrnehmen und Kennenlernen. Auch die Naturfreunde Kettig haben in den vergangenen Jahren mehrfach bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen ihre Unterstützung und ihren Verbundenheit zur Einrichtung der FWS gezeigt. Beim Kulturstammstich setzen die Aktiven einen neuen Fokus, denn die Begegnungen der Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung finden in Lokalitäten des Ortes Kettig statt.

Bei dem Stammtisch geht es thematisch um die Gemeinsamkeiten der Teilnehmer und nicht so sehr um die Unterschiede. Der Name Kulturstammtisch soll für alles stehen, was die Dorfbewohner gerade beschäftigt und welche spannende Themen über den Ort Kettig anliegen. Beim ersten Treffen in der Gaststätte „Zur Linde“ wurde viel über das Thema Heimat geredet. Es wurde gefragt, was jedem am besten in Kettig gefällt und was eventuell weniger. Auch geschichtliche Fakten und Ereignisse, die der Heimatkundler Oliver Hartmann beisteuerte, wurden mit großem Interesse diskutiert. Beim zweiten Treffen am im Hotel Kaiser zeigte auch Ortsbürgermeister Peter Moskopp großes Interesse am Stammtisch und folgte gerne der Einladung, um beim Stammtisch als Gastredner dabei zu sein. Natürlich interessierte die Teilnehmer, wie so ein Arbeitstag als Bürgermeister aussieht. Moskopp erzählte aber auch von weiteren Vorhaben und Plänen in Kettig, wie zum Beispiel dem Ausbau der Hauptstraße. Er ging außerdem auf Wunschthemen aus der Runde ein. Auch traditionelle Veranstaltungen wie die Kirmes oder der Karneval in Kettig wurden den Bewohnern der Förder- und Wohnstätte sowie den übrigen Teilnehmern näher gebracht.

Das Fazit nach den ersten beiden Treffen: Mit dem Kulturstammtisch Kettig hat sich eine tolle Gruppe von Menschen zusammengefunden, die sich schätzen gelernt hat und einander immer mehr annähert. Der regelmäßige Kontakt durch die monatlichen Treffen ist für alle Mitglieder wertvoll und soll auch nach Ende des Abschlussprojekts von Sarafia Hesse weiter bestehen bleiben. Der gesamte Kulturstammtisch Kettig freut sich über den guten Einstand und hat schon weitere Persönlichkeiten aus dem Ort als Gäste eingeladen. Alle interessierten Kettiger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zum Stammtisch zu kommen um sich auszutauschen mit den Menschen mit Behinderung, und somit zur weiteren Integration der Bewohner in Kettig beizutragen. Kontakt: naturfreunde-kettig@gmx.de oder Tel. (0 26 37) 89 14.

Mit dem Kulturstammtisch Kettig hat sich eine tolle Gruppe von Menschen zusammengefunden, die sich schätzen gelernt hat und einander immer mehr annähert.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Innovatives rund um Andernach
Titel
Kreishandwerkerschaft
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
Anzeige KW 14
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2268

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Alles rund ums Haus
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Oster-Anzeige
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Hause Mayen/Mendig
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalreferent/in