„Museum der Bimsindustrie“
Bleibende Werte bereits in der Ausbildung schaffen
Straßenbauerlehrlinge des zweiten Lehrjahres pflastern Gehweg in Kaltenengers
Koblenz/Kaltenengers. Bleibende Werte bereits während der Lehre zu schaffen, diese Chance bietet die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ihren Baulehrlingen während der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Zurzeit pflastern Straßenbauerlehrlinge aus dem zweiten Lehrjahr unter Anleitung von HwK-Ausbilder und Straßenbauermeister Stefan Maaß den Gehweg zum künftigen Museum der Bimsindustrie in Kaltenengers. „Das Museumsprojekt des Fördervereins ‚Kulturelles Erbe der Bimsindustrie‘ zur Erhaltung der Geschichte dieses Baustoffs im Neuwieder Becken hat uns überzeugt. Gern unterstützen wir das Vorhaben, die historische Bedeutung des besonderen Gesteins für die ökonomische Entwicklung der Region für nachfolgende Generationen begreif- und erlebbar zu machen“, betonen Werner Wittlich und Alexander Baden, Präsident und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Die Kammerspitze ist sich sicher, dass es für Lehrlinge ein Highlight ist, ihre Ausbildung für gewisse Zeit vom HwK-Berufsbildungszentrum auf den Museumsvorplatz zu verlagern, um hier etwas zu schaffen, das nicht nach Beendigung der Übungseinheit wieder abgerissen werden muss. Dieses Fazit ziehen auch die Straßenbauerlehrlinge: „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass später einmal zahlreiche Besucher des Museums über unsere Wege gehen werden.“
Nach den Straßenbauerlehrlingen werden auch Maurerlehrlinge am Museum in Kaltenengers aktiv mitarbeiten. Voraussichtlich ab Sommer 2014 soll dann anhand von historischen Bildern, Dokumenten und Exponaten gezeigt werden, wie die Menschen im Neuwieder Becken viele Jahrzehnte vom Bimsabbau profitierten.
Informationen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Baubereich bei der HwK-Koblenz,
Tel. (02 61) 3 98-6 03, Fax -991, uelu@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de.
Handwerkskammer Koblenz
