Allgemeine Berichte | 27.03.2013

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) Ortsgruppe (OG) Bassenheim

Das kann sich sehen lassen

Jürgen Oster bei der Schutzdienstarbeit. privat

Bassenheim. „Das kann sich sehen lassen, eine tolle Leistung“, urteilten die zahlreich erschienenen, Hundesport begeisterten Besucher der Frühjahrsprüfung, am 10. März, in Bassenheim. 297 von 300 möglichen Punkten und die Bewertung „vorzüglich“ erhielt der Deutsche Schäferhund Elliot Grètkina zàhrade, mit seinem Besitzer Ottmar Kaczmarek, aus Boppard. Elliot wurde in der Slowakei gezüchtet und nahm bereits mehrfach an überregionalen Veranstaltungen teil. Von einem solchen Ergebnis konnte der Besitzer des 5-jährigen Rüden bis dato aber nur träumen.

Leistungsrichter Norbert Feeser, Vorsitzender der Landesgruppe Hessen-Süd, selbst ein erfahrener Hundesportler, war nach eigenen Worten der Einladung des Bassenheimer Schäferhundevereins sehr gerne gefolgt. Als Prüfungsleiter stand ihm der Sportfreund Herbert Ohlberger, Mülheim-Kärlich, hilfreich zur Seite. Insgesamt waren sieben Teams (Hundeführer/Hund) am Start. Die Vorbereitungen für die Prüfung waren nicht immer optimal. Der lang anhaltende Winter bereitete Hund und Hundeführer schon einige Probleme. Frost, Schnee und Regen waren ständige Begleiter an den Trainingsstunden.

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden Gerold Lohner und der durchgeführten Unbefangenheitsprobe durch Leistungsrichter Norbert Feeser konnte es mit der Fährtenarbeit (Nasenarbeit/Spurensuche) losgehen. Das Fährtengelände an sich stellte keine großen Anforderungen an die Hunde, die alle in Stufe Drei der Internationalen Prüfungsordnung (IPO3) geführt wurden und mit einer Ausnahme vorzügliche Ergebnisse (96-100 Punkte) erzielten.

Auch bei den Gehorsamsübungen/Unterordnungsleistungen (Freifolge, Sitz, Platz, Steh, Apportieren, Voraussenden, etc.) wussten die meisten Hunde zu überzeugen. Leistungsrichter Feeser vergab 2x die Note „gut“, 1x die Note „sehr gut“ und gar 3x die Note „vorzüglich“.

Absoluter Gehorsam, energisches Zufassen und sauberes Trennen nach Einstellung der Kampfhandlungen sind Kriterien auf die es im Schutzdienst (kontrolliertes Beißen) ankommt und die neben der Triebveranlagung, Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes bewertet werden. Die Hunde zeigten im Schutzdienst überzeugende Leistungen. Zwei Hunde mit besonders ausgeprägtem Kampftrieb konnten sich vom Schutzdiensthelfer kaum trennen. Das kostete sie Punkte und hatte gleichzeitig eine Herabstufung in der Bewertung zur Folge. Als Schutzdiensthelfer waren die OG-Mitglieder Jürgen Oster und Pascal Witte im Einsatz. Beide gaben ihr Bestes. Leistungsrichter Norbert Feeser vergab im Schutzdienst 3x die Note „gut“, 1x die Note „sehr gut“ und 2x die Note „vorzüglich“.

Im Einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Begleithund-Prüfung (BH): Peter Schmitz, OG Sirzenich, mit dem Schäferhund-Rüden Bac vom Stadttor, bestand die Prüfung mit Bravour.

Intern. Prüfungs-Ordnung 3 (IPO 3): Jürgen Oster, OG Bassenheim, mit dem Schäferhund-Rüden Cosmo vom Black Power- Fährte 99, Unterordnung 90 Punkte, Schutzdienst 88 Punkte, gesamt 277 Punkte, Note sehr gut - Enriko Nitschke, OG Betzdorf, mit dem Schäferhund-Rüden Monty vom Pfaffenbachtal- Fährte 100 Punkte, Unterordnung 81 Punkte, Schutzdienst 96 Punkte, gesamt 277 Punkte, Note sehr gut - Katharina Oster, OG Bassenheim, mit dem Schäferhund-Rüden Crok von der Mördersdell- Fährte 99 Punkte, Unterordnung 96 Punkte, Schutzdienst 88 Punkte, gesamt 283 Punkte, Note sehr gut - Katharina und Crok nahmen bereits zweimal erfolgreich an der Universalsieger Weltmeisterschaft teil. Ottmar Kaczmarek, Boppard, mit dem Schäferhund-Rüden Elliot Grètkina zàhrade- Fährte 99 Punkte, Unterordnung 98 Punkte, Schutzdienst 100 Punkte, gesamt 297 Punkte, Note vorzüglich.

Die vier Hunde werden in diesem Jahr auf den Landesausscheidungsprüfungen geführt.

Gerold Lohner, OG Bassenheim, mit dem Senior der Veranstaltung, dem Schäferhund-Rüden, Ambros von Karthago- Fährte 97 Punkte, Unterordnung 96 Punkte, Schutzdienst 93 Punkte, gesamt 286 Punkte, Note vorzüglich - Für Ambros war es die letzte Schutzhundeprüfung. Wenn er gesund bleibt, wird er noch eine Fährtenhundprüfung ablegen, bevor er in den Ruhestand wechselt.

Reiner Peter, OG Sirzenich, mit dem Schäferhund-Rüden Finn vom Tatzelwurm - Fährte nicht bestanden, Unterordnung 81 Punkte, Schutzdienst 85 Punkte, Finn erhielt wegen des Ausfalls in der Fährte keine Gesamtbewertung.

In jeder Sparte können maximal 100 Punkte, insgesamt also 300 Punkte erreicht werden. 240 bis 269 Punkte ergeben ein „gut“, 270 bis 285 Punkte ein „sehr gut“ und ab 286 Punkte ein „vorzüglich.

Nachdem der letzte Hund seine Bewertung erhalten hatte, wurden die Ergebnisse addiert. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Bassenheim, Gerold Lohner, sprach sich beim Leistungsrichter, dem Prüfungsleiter, den Fährtenlegern/ Schutzdiensthelfern und allen Mitwirkenden, stellvertretend für alle bei Petra Dingels, Heike Lohner und Frank Nutsch aus, die für den reibungslosen Ablauf und die gute Organisation der Prüfung gesorgt hatten. Einzig über die geringe Anzahl von Besuchern zeigte er sich enttäuscht.

Die OG Bassenheim befasst sich vorrangig mit der Ausbildung von Schutzhunden. Auf die Rasse kommt es dabei nicht an. Nur die als gefährlich eingestuften Kampfhunde sind unerwünscht. Die Schutzhundeausbildung gilt zu Recht als die Königsdisziplin im Hundesport. Sollten wir ihr Interesse geweckt haben, schauen sie doch einfach mal bei uns rein. Nähere Einzelheiten können sie unsere Homepage www.hundeverein-bassenheim.de entnehmen. Wir freuen uns über jeden aktiven Hundesportler, aber auch über jedes inaktive Mitglied.

Jürgen Oster bei der Schutzdienstarbeit. Foto: privat

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