Allgemeine Berichte | 26.04.2013

Das passierte im Gebiet der Verbandsgemeinde Weißenthurm im Monat April...

Im April 1968 gaben die Dominikanerinnen aus Arenberg das Mülheimer Krankenhaus in der Bassenheimer Straße auf. Das Gebäude (l.) wurde einige Jahre später von der Kirchengemeinde verkauft und sodann abgerissen. An seiner Stelle befindet sich heute ein Mehrfamilienhaus. GH

… vor 5 Jahren:

Im April des Jahres 2008 wurde an der Grundschule in Kaltenengers ein Mosaik vorgestellt, dass der örtliche Mosaiklegemeister Gerd Höfer gestaltet hat. Es zeigt neben dem farbigen Schriftzug „Pater Wald Schule“ den indischen Subkontinent, das Taj-Mahal-Mausoleum, die indische Nationalflagge und das Kaltenengerser Wappen.

Der Missionspater Dr. Stanislaus Wald wurde im Jahr 1904 in Kaltenengers geboren und ging hier zur Schule. Als Priester erwarb er sich internationale wissenschaftliche Anerkennung, als er im Auftrag der indischen Bischöfe die Bibel in die Landessprache Hindi übersetzte. 1967 wurde Pater Wald, ein Jahr vor seinem Tod, zum Ehrenbürger von Kaltenengers ernannt.

... vor 10 Jahren:

In Mülheim-Kärlich erfolgte der 1. Spatenstich für den Jugendtreff im Bereich des Parkplatzes gegenüber der Philipp-Heift-Halle. Er löste den alten Treff, der sich zunächst in der Tauris-Baubaracke befand, ab. Die 420 Quadratmeter große Einrichtung erforderte eine Investition von ca. 425.000 Euro.

... vor 10 Jahren:

Im April des Jahres 2003 verstarb im Alter von 59 Jahren Hans-Josef Henn. Er war 40 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mülheim-Kärlich und stand von 1983 bis zu seinem Tode als Wehrführer der Einheit Mülheim und später gemeinsam mit Toni Gräf der zusammengelegten Wehreinheit Mülheim-Kärlich vor.

... vor 10 Jahren:

In Kaltenengers erfolgte nach der Umgestaltung die Neueröffnung des Spielplatzes „Im Hühnertal“. Dieser wurde damals um einen Basketballbereich sowie einen Boule-Platz ergänzt.

... vor 10 Jahren:

In Weißenthurm erfolgte im April 2003 der 1. Spatenstich für die Erschließungsstraße des neuen Gewerbegebietes zwischen der Rosenstraße und der Saffiger Straße. Auf dem Gelände einer ehemaligen Bimsfabrik wurden 773.000 Euro für die Straße investiert.

... vor 25 Jahren:

In Kaltenengers liefen im April des Jahres 1988 die Arbeiten am neuen Kaltenengerser

Dorfmittelpunkt auf Hochtouren. Für 190.000 DM wurden die Teerdecken der Raiffeisenstraße und des Schulhofes aufgerissen und durch ein attraktiveres Verbundsteinpflaster ersetzt. Die Raiffeisenstraße wurde in eine verkehrsberuhigte Zone umfunktioniert.

... vor 25 Jahren:

In Kettig wurde im April 1988 eine Jugendfeuerwehr gegründet. Als erste Jugendwarte konnten Lutz Barz und Jörg Thone zwölf Jugendliche in den Reihen der Jugendfeuerwehr Kettig begrüßen.

... vor 25 Jahren:

In Kettig feierte die St. Sebastianus Schützenbruderschaft im April 1988 die Einweihung der neuen Luftgewehrhalle.

... vor 25 Jahren:

Ende April 1988 wurde in Bassenheim mit dem Bau der Grillhütte begonnen. Der Rat hatte im gleichen Monat die Zimmererarbeiten für rund 24.000 DM sowie die Schreinerarbeiten für 16.000 DM vergeben. Die Hütte wurde größtenteils in Eigenleistung errichtet und aus Erlösen des Weihnachtsmarktes finanziert.

... vor 30 Jahren:

Nachdem der Kapellmeister Karl Erbar aus Altersgründen die musikalische Leitung der „Rheinischen Musikfreunde“ an Jean Marc Adams abgegeben hatte, probte der Verein intensiv für ein großes Vorhaben: Am 24. April 1983 veranstalteten die Musikfreunde schließlich ihr erstes rund zweistündiges Frühjahrskonzert im Saale Rünz mit Märschen, Ouvertüren und leichter Muse.

... vor 35 Jahren:

Einstimmig beschloss der Ortsgemeinderat von Mülheim-Kärlich im April 1978, der Straße im Baugebiet „Oberster Kettiger Weg“ die Bezeichnung „Pfarrer-Porz-Straße“ zu geben.

... vor 45 Jahren:

Der immer spürbarer werdende Nachwuchsmangel zwang das Mutterhaus der Dominikanerinnen in Arenberg ab dem 1. April 1968 das Mülheimer Krankenhaus aufzugeben und die Ordensschwestern nach fast 60-jährigem Dienst an den Kranken zurückzuberufen. Fortgeführt wurden allerdings der kath. Kindergarten und zunächst auch noch die ambulante Krankenpflege. Der katholischen Pfarrei war es nach dieser Entscheidung nicht mehr möglich, das Krankenhaus in der bisherigen Weise weiterzuführen. Auch die Umwandlung in ein Altenheim lies sich nicht realisieren, sodass das Gebäude in der Bassenheimer Straße verkauft und später abgerissen wurde.

... vor 45 Jahren:

Im April 1968 wurde der neue Sitzungssaal der damals noch selbstständigen Gemeinde Kärlich fertiggestellt. Mit einer Ratssitzung wurde die Räumlichkeit offiziell ihrer Zweckbestimmung übergeben. Der neue Raum wurde durch den Umbau der einstigen Gemeindewäscherei im Hof sowie der alten Raiffeisenhalle geschaffen. Die Holzdecke des Sitzungssaales im 1. Stock des Gebäudes wurde vom damaligen Bürgermeister Flöck in Eigenleistung gefertigt.

... vor 45 Jahren:

In Mülheim gab es im April des Jahres 1968 große Schwierigkeiten in der Leitung der Gemeindeverwaltung in Mülheim-Kärlich. Der damalige Bürgermeister Nickenig war für längere Zeit erkrankt. Auch der 1. Beigeordnete Peter Zils war durch ein schweres Leiden verhindert, die Vertretung des Bürgermeisters zu übernehmen und der 2. Beigeordnete Nikolaus Baulig hatte am 31.03.1968 sein Amt zur Verfügung gestellt. Als Notlösung hatte die Bezirksregierung die halbtägige Beurlaubung des CDU-Ratsmitgliedes Engelbert Klöckner genehmigt, der nach Ernennung zum 2. Beigeordneten ab dem 10. April 1968 die Bürgermeisterdienstgeschäfte wahrnahm.

Bürgermeister Nickenig trat schließlich am 31.05.1968 aus Gesundheitsgründen in den Ruhestand. Nach Ablauf der Beurlaubung des Beigeordneten Klöckner wählte die Gemeindevertretung daher am 07.08.1968 in einer Dringlichkeitssitzung das der CDU angehörende Ratsmitglied Philipp Heift zum neuen 2. Beigeordneten, der gleichzeitig mit der Führung der Amtsgeschäfte des Bürgermeisters betraut wurde.

… vor 60 Jahren:

Der Gemeinderat von Mülheim fasste im April 1953 den Beschluss zum Abriss der alten Scheune am Anwesen Bachstraße 1 (heutige Seniorenbegegnungsstätte). Der Abriss des Haupthauses konnte nicht erfolgen, da man der letzten Bewohnerin ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt hatte.

... vor 60 Jahren:

Die kommunale Polizeiverwaltung für die Gemeinden Weißenthurm und Mülheim wurde aufgrund einer Anordnung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums Rheinland-Pfalz mit Wirkung vom 01. April 1953 verstaatlicht.

... vor 65 Jahren:

Im April des Jahres 1948 fand die Neugründung der Kolpingfamilie Urmitz/Rhein statt. Die Organisation war erstmals in Urmitz im Jahr 1925 von 15 jungen Handwerkergesellen gegründet worden. In der NS-Zeit wurde starker politischer Druck auf die katholischen Vereine ausgeübt. Die Zentralleitung des Kolpingwerks änderte den Namen „Gesellenverein“ in „Deutsche Kolpingfamilie“, wohl um den religiösen Charakter stärker herauszustellen und so den politischen Druck abzumildern. Die Arbeit der Kolpingfamilie in Urmitz wurde aber wohl spätestens mit Kriegsbeginn 1939 unterbrochen.

... vor 75 Jahren:

Am 01. April 1938 trat Josef Ulhoff, Pfarrer von Urmitz-Rhein, in den Ruhestand. Fast zwei Monate danach, am 26. Juni 1938 wurde der neue Pfarrer Heinrich Mühlenheinrich, der bis dahin in Rheinböllen tätig war, in Urmitz/Rhein tätig.

... vor 75 Jahren:

In Kaltenengers wurde im April 1938 der Küster und Organist Alois Schneider eingestellt, der dieses Amt bis 1990 (also 52 Jahre lang) ausübte.

... vor 80 Jahren:

In einer Ratssitzung am 28. April 1933 fasste der Mülheimer Gemeinderat den Beschluss, dem damaligen Reichskanzler Adolf Hitler das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Mülheim zu verleihen. Gleichlautende Beschlüsse wurden damals in vielen kommunalen Räten gefasst.

… vor 90 Jahren:

Am 30. April 1923 trafen sich in Urmitz/Rhein insgesamt 20 Männer und gründeten den Angler-Club „Geduld“. Der erste Vorsitzende des Vereins wurde Wilhelm Schmoll.

... vor 100 Jahren:

Vom 2. bis 14. April 1913 streikten insgesamt 11 der 18 Brauer der Weißenthurmer Brauerei Bock. Ihre Forderungen nach höherem Lohn und kürzeren Arbeitszeiten (diese betrugen 13-15 Stunden am Tag) wurden allerdings nicht erfüllt.

... vor 125 Jahren:

Im April des Jahres 1888 wurde der ersten Knabenklasse (Oberklasse) der Mülheimer Schule ein großes Bild „seiner Majestät Kaiser Wilhelm I.“ überreicht. Dieses hatte die Königliche Regierung zur Verfügung gestellt. In Anwesenheit des Regierungs- und Schulrates, des Landrates, des königlichen Kreisschulinspektors, des Amtsbürgermeisters Wunderlich, des Pfarrers Roedelstürtz, der Gemeindevertretung und des Lehrpersonals fand um 10.00 Uhr die feierliche Enthüllung statt. Zur Einleitung des Festaktes sang die Oberklasse ein Lied. Nach verschiedenen Festreden schloss die Feier mit dem Nationallied „Heil dir im Siegerkranz“.

... vor 145 Jahren:

Nachdem im Februar 1867 das Amtslokal der Bürgermeisterei Bassenheim von Rübenach nach Weißenthurm verlegt wurde, richtete Bürgermeister Hubaleck in seinem Privathaus entsprechende Büroräume hierfür ein. Diese Räumlichkeiten in der Weißenthurmer Bahnhofstraße wurden bis April 1868 genutzt.

... vor 165 Jahren:

Im Jahre 1816 befuhr das erste Dampfschiff den Niederrhein. 1827 gab es bereits eine regelmäßige Schiffsverbindung zwischen Köln und Mainz. Die Dampfschifffahrt beschränkte sich zunächst auf den Personentransport. Mit der großen Stromkorrektur des Rheins und dem Ausbau der Stromhäfen verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Güterbeförderung. Durch diese Entwicklung verloren die Treidler (= Menschen, die Schiffe auf Flüssen stromaufwärts ziehen) allmählich ihre Erwerbsmöglichkeiten. Am 3. April des Jahres 1848 verschanzten sich die Weißenthurmer Halfer (= Menschen, die Schiffe mit Pferden stromaufwärts ziehen) auf dem Weißenthurmer Werth. Um gegen die Dampfschifffahrt zu protestieren, die ihnen die Arbeit raubte, feuerten sie von dort aus auf ein Schleppschiff. Durch ihre Protestaktion zwangen sie sogar zwei Schlepper zum Abdrehen. Die Dampfschifffahrt auf dem Rhein konnten die Weißenthurmer Halfer mit dieser Aktion allerdings nur für ein paar Stunden aufhalten.

Im April 1968 gaben die Dominikanerinnen aus Arenberg das Mülheimer Krankenhaus in der Bassenheimer Straße auf. Das Gebäude (l.) wurde einige Jahre später von der Kirchengemeinde verkauft und sodann abgerissen. An seiner Stelle befindet sich heute ein Mehrfamilienhaus. Foto: GH

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