Box-Profi kehrt in Weißenthurm in den Ring zurück
Dominik Britsch gibt Comeback
Am 18. Juli
Weißenthurm. Am Samstag, 18. Juli findet zum ersten Mal die Open-Air Boxveranstaltung in Weißenthurm statt, zu der Transportunternehmer Frank Fischer von Fischer Trans aus Weißenthurm und Thomas Holefeld von der Holefeld Boxpromotion einladen. Neben dem ungeschlagenen Lokalmatador Hizni Altunkaya wird der ehemalige IBF Intercontinental Champion und Ex Sauerland Boxer Dominik Britsch bei dieser Gelegenheit sein Comeback geben. Wir haben den Box-Profi Dominik Britsch, der wegen Verletzung pausieren musste und in Weißenthurm sein Comeback gibt, getroffen und ihm einige Fragen gestellt.
Seine derzeitige Verletzungsfreiheit war Anlass genug für Dominik Britsch wieder in den Ring zu steigen. Vor 3 Jahren hatte er sich nämlich an der Hand verletzt, wurde operiert, und hat sich kurz darauf noch einmal verletzt. Der Boxer, der mit jungen 6 Jahren schon mit dem Boxen angefangen hat und dies seit 2006 professionell tut, hat nun 14 Monate lang nicht mehr geboxt und freut sich schon auf seinen ersten Kampf nach der Pause. Angefangen in der Halbmittelgewichtsklasse, ist er in die Mittelklasse aufgestiegen, zwischenzeitlich boxte er auch im Super-Mittel. Doch zu ihm passe das Mittelgewicht einfach besser, meint er. Super-Mittelgewicht sei noch zu schwierig. Dominik Britsch befindet sich derzeit im Abschluss-Sparring, indem sich fast ausschließlich durch Probekämpfe auf den Wettkampf am 18. Juli vorbereitet wird. Was ist von dem Gegner zu erwarten, fragen wir ihn. Sein Trainer, der dies eingehender beobachtet als der Boxer selbst, gesteht, dass sie sich nicht allzu viele Gedanken darum gemacht haben. „Es ist ein Kampf, der aus 6 Runden besteht, die gilt es einfach durchzustehen, egal welchen Stil der Gegner hat.“, meint er. Ist der Titelkampf bereits fokussiert? „Der wichtigste Kampf ist immer der aktuelle.“, so der Profi-Boxer. Der Fokus liege also erst einmal auf dem nächsten Kampf. Und dann Schritt für Schritt. Der Titelkampf? Erst mal eine Vision. „Aber natürlich will jeder Profi auch Weltmeister werden“, so Britsch.
