DRK Weißenthurm besuchte Freunde in Courrières
Ein herzliches Wiedersehen
Weißenthurm/Courrières. Vor Kurzem unternahm der DRK-Ortsverein Weißenthurm eine Fahrt in die französische Partnerstadt Courrières, um den dortigen Freundeskreis der Blutspender zu besuchen. Erfreulicherweise ergänzten einige neu hinzugekommene Interessenten die Reisegruppe. Nach einem herzlichen Empfang im Rathaus durch Herrn Bürgermeister Christophe Pilch, den 1. Beigeordneten, Herrn Bernard Montury sowie einigen anderen Stadtratsmitgliedern verbrachten die Partnerfamilien den Freitagabend jeweils zuhause.
Der Samstag stand im Zeichen von Geschichte und Kultur. ZuerstŠ besichtigte man eine stillgelegte Zeche, ein Relikt aus der Zeit des Untertagekohleabbaus im Norden Frankreichs. Heute werden die renovierten Gebäude unter anderem für Kulturveranstaltungen genutzt. Von dort ging es zum Louvre-Lens, einer Filiale des Louvre in Paris. Im Dezember des Vorjahres eröffnet, begeisterte dieses Museum jetzt die französischen und deutschen Besucher mit seiner großzügigen Anlage und den ausgestellten Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten. Gestärkt durch ein ausgiebiges Mittagessen in fröhlicher Stimmung, setzte die Gruppe die Fahrt nach Arras fort, wo es im Schloss historische Karossen, Leihgaben aus Versailles, zu bestaunen gab. So waren unter anderem die Hochzeitskutsche von Napoleon I. und die Begräbniskutsche von Charles X. zu sehen. Die Rückfahrt nach Courrières wurde durch einen Abstecher zum Ehrenmal Vilmy unterbrochen. Das imposante Monument erinnert an die dort im 1. Weltkrieg gefallenen kanadischen Soldaten. Dieser erlebnisreiche Tag schloss mit einem gemeinsamen Abendessen der Partnerfamilien.
Für den Sonntagvormittag hatten sich die Gastgeber etwas besonders einfallen lassen. In der Médiathèque von Courrières, einem modernen Kulturbau, las ein dreiköpfiges Ensemble, teilweise in deutscher Übersetzung, Auszüge aus einem Theaterstück von John Mitone. Das Drama beschäftigt sich mit dem Grubenunglück im Jahr 1906 in der Nähe von Courrières, bei dem mehr als 1.000 Menschen ums Leben kamen; deutsche Minenarbeiter aus dem Ruhrgebiet waren damals zu Hilfe geeilt. Tief beeindruckt von der Darstellung der Tragödie verließen die Zuhörer die Médiathèque.
Nach einem letzten gemeinsamen Essen in herzlicher Atmosphäre hieß es leider Abschied nehmen. Vielen fiel die Trennung schwer, kennen sich einige Familien doch schon mehr als 30 Jahre. Aber das nächste Zusammentreffen steht bereits fest: Zur Feier des 40. Jahrestages der deutsch-französischen Partnerschaft wollen sich die Freunde 2014 in Weißenthurm wiedersehen.
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