MdL Katharina Raue unterstützt die Aktion „Rote Hand“
Ein „lautes Nein“ zum Einsatz von Kindersoldaten
Region. In Bingen fand am Rande der Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Aktion „Rote Hand“ statt, die von Aktion Weißes Friedensband e.V. organisiert und von NGOs, wie zum Beispiel Amnesty International und der Kindernothilfe, unterstützt wird. Die Landtagsabgeordnete aus der VG Vallendar Katharina Raue setzte hier ihr Zeichen in Form der Roten Hand - ein Zeichen des öffentlichen Protestes - ein „lautes Nein“ zum Einsatz von Kindersoldaten.
Bei Kindersoldaten hat jeder gleich die erschütternden Bilder aus Kriegen in vielen Teilen der Welt im Kopf - in Afrika, Südostasien und Südamerika: Hier werden Kinder Gewalterfahrungen ausgesetzt, die sie schwer traumatisieren und für ihr gesamtes weiteres Leben schädigen. „Nach dem Überwältigungsverbot, welches bereits 1976 im Beutelsbacher Konsens vereinbart wurde, darf es keine überwältigende Wissensvermittlung durch Lehrende geben. Dies wird nach meinem Dafürhalten durch die Rekrutierungsversuche der Bundeswehr an Schulen missachtet,“ sagt Katharina Raue. Die Bundeswehr wende sich mit ihren Rekrutierungsversuchen an Jugendliche und junge Erwachsene und nutze die Faszination aus, die sie mit ihrer Technik auf viele ausübe. Friedensarbeit und gewaltfreie Alternativen kommen bei diesen Veranstaltungen nicht gleichberechtigt zur Sprache. Organisationen der Friedensarbeit und Konfliktforschung sollen gleichberechtigt an Schulen informieren und aufklären, so Raue weiter.
Pressemitteilung
Regionalbüro Katharina Raue, MdL, www.katharina-raue.de
