50 Jahre Bassenheimer Möhnenverein „Scheene Kenne“
Ein tolles Jubiläum mit buntem Programm
Bassenheim. Einen unvergesslichen Abend präsentierte der Möhnenverein „Scheene Kenne“ seinen Gästen, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens in die närrische Karmelenberghalle gekommen waren. Fast alle einheimischen Vereine waren der Einladung mit einer Abordnung gefolgt. Ebenso viele auswärtige Vereine, Mitglieder und Karnevalsbegeisterte füllten die Halle, in der von Anfang an eine tolle Stimmung herrschte. In festlichem rot-goldenem Outfit zog der Vorstand, begleitet von seinen beiden Funkenmariechen, in den proppenvoll besetzten Festsaal. Die erste Vorsitzende Elsbeth Müller begrüßte in ihrer lockeren Art die Ehrengäste sowie alle Anwesenden und freute sich, dass so viele mitfeiern wollten.
Dann kamen die beiden Moderatorinnen Ingrid Ringel und Petra Kaltenborn zu ihrem Einsatz. Im Wechsel führten sie den ganzen Abend souverän und locker durch das Programm. Den Auftakt dazu machte Antonia, Enkelin des Vorstandsmitglieds Uschi Fetz. Sie tanzte wie ein Wirbelwind über die Bühne.
„Gründungs-Möhnen“ waren dabei
Von den 20 Gründungsmitgliedern Helga Baulig, Betty Braunschädel, Marlene Braunschädel, Maria Einig, Beate Frey, Beate Gundert, Henny Geisen, Erika Geisen, Meta Gotthardt, Sophie Meyer, Marlene Nikolay, Lydia Oster, Loni Oster, Annelie Ringel, Gretel Ringel, Dina Jakobs, Katharina Stahl, Regina Thiel, Tekla Wechselberger, und Sybille Zeutzheim sind leider nicht mehr viele dabei, und einige konnten aus gesundheitlichen Gründen der Einladung nicht folgen. Die vier anwesenden „Gründungs- Möhnen“ Gretel Ringel, Regina Thiel, Loni Oster und Marlene Braunschädel wurden auf die Bühne gebeten und mit einer Flasche Sekt und einem Blumenstrauß geehrt. Regina Thiel, die damals zur ersten Vorsitzenden gewählt wurde, gab noch einige Anekdötchen vom Gründungstag zum Besten. Vor allem warten die Möhnen heute noch auf die 20 DM, die ihnen versprochen wurden, wenn sich der Möhnenverein „Scheene Kenne“ nennt.
Zahlreiche Gratulanten
Der Schirmherr der Veranstaltung, Verbandsbürgermeister Georg Hollmann, gratulierte dem Möhnenverein zum Jubiläum und lobte die hervorragende Vorstandsarbeit. Der Ortsbürgermeister Jürgen Häfner ergriff ebenfalls das Wort und gratulierte auch im Auftrag der Ortsvereine.
Zwischendurch sorgte die Band „Music for You“ für den musikalischen Rahmen, sodass keine Langeweile aufkommen konnte. Groß war die Anzahl der auswärtigen Vereine, deren Gratulationen von Elsbeth Müller und Renate Israel dankend entgegen genommen wurden. Einige ortsansässige Vereine gratulierten auch persönlich. Darunter war auch der „Rote Baron“, alias Werner Stahl, Vorsitzender des FC Knoche und einer der wenigen männlichen Mitglieder des Möhnenvereins. Ebenso gratulierte Josef Bartz für den TVB. Er hat den Möhnenverein in seiner großen Krise zum Weitermachen animiert und ist deshalb nicht ganz unschuldig daran, dass der Verein seinen 50. Geburtstag feiern konnte.
Verkaufserlös der Anstecker wird gespendet
Gespannt hörten alle zu, als Renate Israel eine Zusammenfassung der Vereinschronik vorlas. Während der Vorbereitungen für dieses Fest hatte ein Vorstandsmitglied die spontane Idee, die geplanten Anstecker für einen guten Zweck zu verkaufen, und so geht der halbe Verkaufserlös an das Kinderhospiz in Koblenz. Es kam eine stattliche Summe zusammen, die der Verein gegebenenfalls noch etwas aufstocken wird.
Besonders lustig wurde es, als aus dem Gestüt der Mülheimer Möhnen zwei Pferde auf die Bühne trabten. Ein stabiles Arbeitspferd (Martina Niepagen) und ein aufgeputztes Zirkuspferd (Inge Moskopp). Das erste beklagte sich über die schwere Feldarbeit, das Zirkuspferd trauerte seiner schwindenden Schönheit nach. Die beiden Schwestern sind stets ein Garant für Stimmung im Saal. Schon standen die beiden Funkenmariechen Sandy und Johanna Dötsch in ihren Startlöchern, um den von Sandra Hamm einstudierten Tanz aufzuführen. Welch ein Augenschmaus! Thomas Kreuter brachte anschließend in seiner ausdrucksvollen Art einen Vortrag mit vielen originellen Details zu Gehör.
Großes Spektakel mit „Ham & Egg“
Hinter der Bühne herrschte währenddessen schon große Geschäftigkeit, denn jetzt folgte ein Spektakel größter Güte, welches es im engsten Umkreis noch nie gab. Die Travestie-Künstler „Ham & Egg“ traten in fantasievollen Kostümen auf die Bühne und boten dem Publikum eine spektakuläre Show, die die Besucher von den Stühlen riss. Sie kamen erst nach einer Zugabe und einem frenetischen Applaus von der Bühne. Genau in diese Stimmung passte die „singende Wirtin“ Jutta Kremer vom Hoorweiher, die die Feiernden mit ihren Liedern total begeisterte und zum mit singen anspornte. Natürlich durfte eine erstklassige Tanzgruppe bei so einem Highlight nicht fehlen. So wurden die Gäste von den „Gülser Seemöwen“ in das Land der Indianer entführt. In prachtvollen, bunten Kostümen ließen sie das Herz eines jeden „Bleichgesichts“ höher schlagen. Der Möhnenverein „Scheene Kenne“ hofft, dass dieser Abend allen Gästen noch lange in schöner Erinnerung bleibt.
Der Stolz des Möhnenvorstands: die beiden Funkenmariechen Sandy und Johanna Dötsch.
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