Allgemeine Berichte | 24.11.2013

50 Jahre Bassenheimer Möhnenverein „Scheene Kenne“

Ein tolles Jubiläum mit buntem Programm

Die vier anwesenden „Gründungs-Möhnen“: Regina Thiel, Loni Oster, Marlene Braunschädel und Gretel Ringel. privat

Bassenheim. Einen unvergesslichen Abend präsentierte der Möhnenverein „Scheene Kenne“ seinen Gästen, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens in die närrische Karmelenberghalle gekommen waren. Fast alle einheimischen Vereine waren der Einladung mit einer Abordnung gefolgt. Ebenso viele auswärtige Vereine, Mitglieder und Karnevalsbegeisterte füllten die Halle, in der von Anfang an eine tolle Stimmung herrschte. In festlichem rot-goldenem Outfit zog der Vorstand, begleitet von seinen beiden Funkenmariechen, in den proppenvoll besetzten Festsaal. Die erste Vorsitzende Elsbeth Müller begrüßte in ihrer lockeren Art die Ehrengäste sowie alle Anwesenden und freute sich, dass so viele mitfeiern wollten.

Dann kamen die beiden Moderatorinnen Ingrid Ringel und Petra Kaltenborn zu ihrem Einsatz. Im Wechsel führten sie den ganzen Abend souverän und locker durch das Programm. Den Auftakt dazu machte Antonia, Enkelin des Vorstandsmitglieds Uschi Fetz. Sie tanzte wie ein Wirbelwind über die Bühne.

„Gründungs-Möhnen“ waren dabei

Von den 20 Gründungsmitgliedern Helga Baulig, Betty Braunschädel, Marlene Braunschädel, Maria Einig, Beate Frey, Beate Gundert, Henny Geisen, Erika Geisen, Meta Gotthardt, Sophie Meyer, Marlene Nikolay, Lydia Oster, Loni Oster, Annelie Ringel, Gretel Ringel, Dina Jakobs, Katharina Stahl, Regina Thiel, Tekla Wechselberger, und Sybille Zeutzheim sind leider nicht mehr viele dabei, und einige konnten aus gesundheitlichen Gründen der Einladung nicht folgen. Die vier anwesenden „Gründungs- Möhnen“ Gretel Ringel, Regina Thiel, Loni Oster und Marlene Braunschädel wurden auf die Bühne gebeten und mit einer Flasche Sekt und einem Blumenstrauß geehrt. Regina Thiel, die damals zur ersten Vorsitzenden gewählt wurde, gab noch einige Anekdötchen vom Gründungstag zum Besten. Vor allem warten die Möhnen heute noch auf die 20 DM, die ihnen versprochen wurden, wenn sich der Möhnenverein „Scheene Kenne“ nennt.

Zahlreiche Gratulanten

Der Schirmherr der Veranstaltung, Verbandsbürgermeister Georg Hollmann, gratulierte dem Möhnenverein zum Jubiläum und lobte die hervorragende Vorstandsarbeit. Der Ortsbürgermeister Jürgen Häfner ergriff ebenfalls das Wort und gratulierte auch im Auftrag der Ortsvereine.

Zwischendurch sorgte die Band „Music for You“ für den musikalischen Rahmen, sodass keine Langeweile aufkommen konnte. Groß war die Anzahl der auswärtigen Vereine, deren Gratulationen von Elsbeth Müller und Renate Israel dankend entgegen genommen wurden. Einige ortsansässige Vereine gratulierten auch persönlich. Darunter war auch der „Rote Baron“, alias Werner Stahl, Vorsitzender des FC Knoche und einer der wenigen männlichen Mitglieder des Möhnenvereins. Ebenso gratulierte Josef Bartz für den TVB. Er hat den Möhnenverein in seiner großen Krise zum Weitermachen animiert und ist deshalb nicht ganz unschuldig daran, dass der Verein seinen 50. Geburtstag feiern konnte.

Verkaufserlös der Anstecker wird gespendet

Gespannt hörten alle zu, als Renate Israel eine Zusammenfassung der Vereinschronik vorlas. Während der Vorbereitungen für dieses Fest hatte ein Vorstandsmitglied die spontane Idee, die geplanten Anstecker für einen guten Zweck zu verkaufen, und so geht der halbe Verkaufserlös an das Kinderhospiz in Koblenz. Es kam eine stattliche Summe zusammen, die der Verein gegebenenfalls noch etwas aufstocken wird.

Besonders lustig wurde es, als aus dem Gestüt der Mülheimer Möhnen zwei Pferde auf die Bühne trabten. Ein stabiles Arbeitspferd (Martina Niepagen) und ein aufgeputztes Zirkuspferd (Inge Moskopp). Das erste beklagte sich über die schwere Feldarbeit, das Zirkuspferd trauerte seiner schwindenden Schönheit nach. Die beiden Schwestern sind stets ein Garant für Stimmung im Saal. Schon standen die beiden Funkenmariechen Sandy und Johanna Dötsch in ihren Startlöchern, um den von Sandra Hamm einstudierten Tanz aufzuführen. Welch ein Augenschmaus! Thomas Kreuter brachte anschließend in seiner ausdrucksvollen Art einen Vortrag mit vielen originellen Details zu Gehör.

Großes Spektakel mit „Ham & Egg“

Hinter der Bühne herrschte währenddessen schon große Geschäftigkeit, denn jetzt folgte ein Spektakel größter Güte, welches es im engsten Umkreis noch nie gab. Die Travestie-Künstler „Ham & Egg“ traten in fantasievollen Kostümen auf die Bühne und boten dem Publikum eine spektakuläre Show, die die Besucher von den Stühlen riss. Sie kamen erst nach einer Zugabe und einem frenetischen Applaus von der Bühne. Genau in diese Stimmung passte die „singende Wirtin“ Jutta Kremer vom Hoorweiher, die die Feiernden mit ihren Liedern total begeisterte und zum mit singen anspornte. Natürlich durfte eine erstklassige Tanzgruppe bei so einem Highlight nicht fehlen. So wurden die Gäste von den „Gülser Seemöwen“ in das Land der Indianer entführt. In prachtvollen, bunten Kostümen ließen sie das Herz eines jeden „Bleichgesichts“ höher schlagen. Der Möhnenverein „Scheene Kenne“ hofft, dass dieser Abend allen Gästen noch lange in schöner Erinnerung bleibt.

Der Stolz des Möhnenvorstands: die beiden Funkenmariechen Sandy und Johanna Dötsch.

Der Stolz des Möhnenvorstands: die beiden Funkenmariechen Sandy und Johanna Dötsch.

Die vier anwesenden „Gründungs-Möhnen“: Regina Thiel, Loni Oster, Marlene Braunschädel und Gretel Ringel. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Innovatives rund um Andernach
Titel
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Osterangebot
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Osteraktion
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Die SGD Nord führt in ihrer Funktion als Obere Wasserbehörde regelmäßig Gewässerschauen durch. Ende März war der Nothbach an der Reihe.
71

Kobern-Gondorf. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord führte Ende März eine zweitägige Gewässerschau des Nothbachs nach § 101 Landeswassergesetz durch. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie der Verbandsgemeinden Maifeld und Rhein-Mosel nahm sie den etwa 14 Kilometer langen Abschnitt von der Quelle bis zur Mündung in die Mosel unter die Lupe.

Weiterlesen

Trophäe Deutscher Tierschutzpreis.
39

Region. Menschen, Vereine oder Projekte, die sich für den Tierschutz stark machen, können sich zwischen dem 1. April und 17. Mai 2026 für die Auszeichnung mit dem Deutschen Tierschutzpreis bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. Der Deutsche Tierschutzbund verleiht den Preis - unterstützt von den Tiernahrungsmarken Whiskas und Pedigree - am 19. November bei einer feierlichen Gala im Berliner Humboldt Carré.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Blütenkönigin Antonia Augenstein, Bürgermeister Sven Schnieber (Mitte) sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stationen, Vereine und Sponsoren freuen sich auf das Blütenfest am 19. April. Fotos: DU
6

Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde

Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft

Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Rund ums Haus
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Doppelseite PR/Anzeigen
Schulze Klima -Image
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige