Allgemeine Berichte | 06.07.2015

Grundschule St. Georg Urmitz-Rhein

Fesselnde Zeitreise auf der Ehrenburg

Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a, 3b, und 4a. Aloisia Niekrawietz

Urmitz. Die Klassen 3a, 3b und 4a besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Janina Höfer, Frau Christina Kalemba und Frau Aloisia Niekrawietz die Ehrenburg bei Brodenbach. Als sich das Burgtor öffnete, nahmen Carlos, der Kellerer und Sarah, die Magd, alle Teilnehmer mit auf die 850-jährige Zeitreise durch die Geschichte der Burganlage. Zunächst wurden die Kinder in Turnier-Gruppen eingeteilt.

Als Einhörner (3a), Drachen (3b) und Löwen (4a) sammelte jede Klasse während des Tages fleißig Turnierpunkte. Im Laufe der Führung lernten alle die wichtigsten Personen, Daten und Ereignisse der wechselvollen Geschichte der Burg kennen und erkundeten die unterschiedlichen Gebäude. Die Besteigung des 16m hohen doppeltürmigen Bergfrieds, von dem aus sich bei strahlendem Sonnenschein ein traumhafter Ausblick über die gesamte Umgebung bot, vorbei am „Angstloch“, dem ehemaligen Verlies bildete den ersten Höhepunkt.

Weiter ging es mithilfe von Walther, dem Türmer, der alle Teilnehmer in die Kunst des Bogenschießens einführte. Danach stärkten sich die Kinder in der Hofküche mit einem kräftigen Eintopf und einer Schorle, die selbstverständlich in Tonschälchen und Tonbechern serviert wurden. Die Herstellung der Tonarbeiten konnten sie beim Töpfer hautnah beobachten. Außerdem durften sie die Hofschmiede und den herrlichen Rittersaal mit seiner wunderschönen Wandbemalung, den ausgestellten Rüstungsteilen und die mittelalterlichen Musikinstrumente bewundern. Die humorvolle Magd Marie backte anschließend mit ihnen Fladenbrot und vermittelte ganz beiläufig die Gewinnung von Salz, Kenntnisse aus der Kräuterkunde, der Wasserversorgung und Allgemeines aus dem höfischen Leben auf der Ehrenburg.

Sportlich ging es auf dem Dach des Rundturms zu, wo alle Turnier-Mannschaften unter fachkundiger Anleitung von Carlos, Walther und Sarah wassergetränkte Schwämme mit einen Katapult durch die Luft schossen, die nach Möglichkeit von einer gegnerischen Mannschaft aufgefangen werden sollten. Zum Schluss fand im Vorhof der Burg die Siegerehrung statt, bei der alle Kinder mit „kräftigem Handgeklapper“ den gegnerischen Mannschaften höflich Respekt zollten.

Die mittelalterlichen Burgführer bedankten sich bei jeder „Gelehrten“ mit drei Freikarten, die in der jeweiligen Klasse verlost werden können.

Nachdem sich jedes Kind einen persönlichen Wunschstein aus der Schatztruhe der Ehrenburg nehmen durfte, verabschiedete die Magd Greta artig mit einem Knicks alle Gäste am Burgtor und entließ sie wieder in die Gegenwart.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a, 3b, und 4a. Foto: Aloisia Niekrawietz

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