Kirmes in Weißenthurm
Frohsinn, Fassanstich und ein zersägter Kirmesbaum
Weißenthurm. Die Stimmung aller Beteiligten war schon prima, als sich der Zug vom Eulenturm bis auf den Kirmesplatz bewegte. Musikalisch begleitet durch den Spielmannszug 1955 Urmitz, der auch am Festplatz und anschließend im Festzelt noch einige Liedstücke zum Besten brachte. Die vielen bunt geschmückten Fahrräder der Kinder wurden auf der Kirmeswiese abgestellt und es ging an das Aufstellen des Kirmesbaumes. Mehr als 30 starke Männer hatten diesen über den Kirmesplatz bis an seinen Aufstellungsplatz getragen, dann in die spezielle Bodenhalterung gesteckt und mit Krone, Schmuckbändern und Befestigungsmaterial vorbereitet. Stützstangen untergelegt und schon ging es an das Hochhiefen. Doch beim Ziehen geriet der Baum dann etwas aus dem Gleichgewicht, die Bodenkonstruktion wurde beschädigt und so entschloss man sich, nach gründlicher Untersuchung der Halterung aus Sicherheitsgründen, den wirklich riesigen Baum so nicht aufzustellen. Die Baumsägen liefen an und man zerteilte den Baum in mehrere Teile. Ein letztes Stück versehen mit der Krone kam dann in die Bodenhalterung und Böllerschüsse verkündeten später, dass der Baum steht.
Nun konnten Stadtbürgermeister Gerd Heim, Gerd Schuth zusammen mit Mirco Hauschild und „Kuno von Falkenstein“ mit seinen Knappen das Fass anstechen und das kühle Nass genießen. Währenddessen holten sich die Kinder der bunt geschmückten Fahrräder ihren Gratis-Bratapfel oder die Zuckerwatte ab. Der Kirmesfreitag wurde bereits mit einer „Happy Hour“ an den Fahrgeschäften und der Livemusik mit der Coverrock Band „Saint“ eingeläutet und am Samstag ging es dann so richtig los. Die Fahrgeschäfte und zahlreichen Buden auf dem Platz waren gut besucht und die Stimmung, gerade bei der Jugend ausgesprochen gut. Man freute sich schon lange auf die Kirmes und auf das Kirmesgeld zum Ausgeben. Partystimmung am Abend dann bei der „Mallorca Party“ mit Axel Fischer und Markus Becker und auf drei Monitoren auch noch das Fußball Finalspiel. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familie, denn die vergnügten sich nach dem Kirmeshochamt auf dem Kirmesplatz. Ein herrliches buntes Treiben mit einer Atmosphäre, wie es sich für eine Traditionskirmes gehört. Der Kirmesbrunch fand seine Liebhaber genauso, wie das Familienprogramm mit Tanzgruppen. Kinderbelustigung, Kaffee, Kuchen und am späten Nachmittag dann Stimmungsmusik mit Kai Adorf ließen den Sonntag zu einem vergnüglichen Tag werden. Die Kirmestombola wurde am Montag ausgelost und beim Dämmerschoppen hatten alle dieses Jahr unheimlich viel Gesprächsstoff. Denn das einmalige Erlebnis mit dem Kirmesbaum wird nun wohl in die Geschichte der Stadt eingehen. Und wer sich erinnert, gab es vor vielen Jahren schon einmal einen Baum, der dann u mgefallen ist, dies konnte man hier vermeiden, doch war es mit Sicherheit ein Highlight der Kirmes 2013 in Weißenthurm.
Traditioneller Fassanstich mit Stadtbürgermeister Gerd Heim, Manfred Schuth und Mirco Hauschild. (v.l.). Fotos: -US-
Doch da steht er nun, zwar stark verkürzt aber sicher, der Kirmesbaum 2013.
