NaturFreunde Kettig
Führung im „Eifel Stonehenge“ durchgeführt
Kettig. Es trafen sich einige interessierte Heimatverbundene am Goloring bei Wolken nahe der A 48 neben der Eisernen Hand. Die Führung begann in einem ehem. Bundeswehr Gebäude, wo Herr Dickers vom Förderverein „Goloring“ die Anwesenden begrüßte.
Anhand von mehreren Schautafeln konnte er eindrucksvoll den Zuhörern Neues vom Goloring, von seiner Entdeckung bis zu den neusten Ausgrabungen vermitteln. Dickers ging auf die Größe der kreisrunden Ringwallanlage mit 190 m Durchmesser ein und erläuterte auch die künstlich angelegte innere Erdplattform von ca 40 m. › Die ersten Ausgrabungen, so Dickers, führte ein Josef Röder 1942 durch. Er entdeckte eine große Grube und darin die Standspur eines Pfahles. Nach Art und Aufbau gehört der Goloring zu den „Henge-Heiligtümern“ wie auch das auf den Britischen Inseln gelegene Stonehenge. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Kultstätten, die viele 100 Jahre vor Christus errichtet wurden. Um die Anlage befinden sich sehr viele Grabhügelfelder, die auch auf eine evtl. religiöse Stätte hinweisen. Herr Dickes schloss auch einen Versammlungsort für Feiern oder anderes nicht aus.
Ebenso könnte die Anlage auch als Kalendarium gedient haben. Darüber wird noch heftigst diskutiert und geforscht. Bei einem kleinen Rundgang im Wallgraben bis zur Mitte des Kreises, wo laut Aussage von dem ein oder anderen Besucher, sogenannte Erdstrahlen zu spüren seien.
An diesem Tag jedoch spürten nur wenige Außergewöhnliches. Am Schluss bedankte sich der Vorsitzende der NaturFreunde Kettig Oliver Hartmann bei Herrn Dickers für die interessante Führung. Als Dank gab es von den NaturFreunden im Namen aller ein kleines Präsent.
