2. Old- und Youngtimertreffen des AC Mülheim-Kärlich
Illustres Teilnehmerfeld
Mülheim-Kärlich. Sonntagmorgen 10 Uhr, das Thermometer kratzt bereits an der 30-Grad-Marke. Dennoch steuern die ersten Teilnehmer bereits gegen 10 Uhr den Parkplatz der Rheinlandhalle zum 2. Old- und Youngtimertreffen des AC Mülheim-Kärlich an. Wie auch schon im Vorjahr war das Teilnehmerfeld breit gefächert: sowohl Porsche, Alfa Romeo, VW und Opel als auch Jaguar, Fiat, Citroën und BMW waren unter anderem vertreten. Neben den Klassikern gab es auch vier Formelfahrzeuge zu bewundern, welche auch beim „Grand-Prix de Monaco Historique“ im vergangen Jahr am Start waren. Gegen 12 Uhr starten dann 25 Fahrzeuge zur touristischen Ausfahrt. Über Ochtendung ging es an die Mosel nach Kobern-Gondorf und dann weiter nach Treis-Karden. Vorbei am Kloster Engelport fuhren die Klassiker dann über den Hunsrück an den Rhein und zurück nach Mülheim-Kärlich. Trotz der heißen Temperaturen schafften alle Fahrzeuge die Distanz der rund 150 Kilometer ohne Probleme. Zwischenzeitlich hatten sich noch 20 weitere Fahrzeuge eingefunden. Darunter ein Polizeiauto mit Kultstatus: der grüne „Flitzer“ der Marke BMW Isetta. Unter den aufgestellten Pavillons fanden die Teilnehmer Schutz vor der Sonne. Rüdiger Dommermuth organisierte kurzfristig noch ein paar Industrieventilatoren. So ließ es sich dann doch noch aushalten, um in geselliger Runde bei eiskalten Getränken interessante Fachgespräche zu führen. „So warm wollten wir das nicht haben“, meinte bei einem kühlenden Getränk im Schatten Rolf Schmitz. Der Vorsitzende des AC Mülheim-Kärlich war mit der Gesamt-(Wetter)-Situation und deren Auswirkungen nicht zufrieden. Die wochenlangen Vorbereitungen wurden leider nicht belohnt. Ein Trost: „Muss ja auch nicht immer die große Masse sein. Wir haben hier aber viel Klasse.“
Ein grüner Polizei-„Flitzer“ der Marke BMW Isetta.
Fein herausgeputzt hatten die Teilnehmer ihre Fahrzeuge, die sich teilweise noch in einem hervorragenden Zustand präsentierten. Fotos: privat
