Allgemeine Berichte | 28.03.2013

Bundesweite Aktion „Tag der Ersten Hilfe“ des Deutschen Roten Kreuzes

Kurse sind nicht nur für den Erwerb des Führerscheins wichtig

Auch der Kreisverband Mayen-Koblenz beteiligte sich mit einem Informationsstand

Auf dem Gelände eines großen Einkaufsmarktes im Gewerbepark Mülheim-Kärlich erläuterten die Ansprechpartner des Deutschen Roten Kreuzes den interessierten Passanten die lebensrettenden Sofortmaßnahmen.  GH

Mülheim-Kärlich. Das Deutsche Rote Kreuz und der ADAC haben jüngst in einer europaweiten Studie in insgesamt 14 Ländern nachgefragt, ob die Verkehrsteilnehmer noch die Erste Hilfe beherrschen. Als Ergebnis kam heraus, dass die Deutschen im Ernstfall zwar helfen wollen, es aber praktisch meistens nicht können. Zwar trauten sich rund 73 Prozent der Befragten zu, am Unfallort Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten zu können, aber nur 33 Prozent kannten alle erforderlichen Erstmaßnahmen. Mit 46 Prozent wusste knapp die Hälfte der Autofahrer, einen Verletzten in die stabile Seitenlage zu bringen, 41 Prozent wussten, was bei einem Atemstillstand zu tun ist. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) war in der Lage, die lebensrettende Wiederbelebung korrekt durchzuführen. Kein Wunder: Bei der Mehrzahl der Befragten lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs bereits mehr als zehn Jahre zurück.

Aus diesem Grund veranstaltete das Rote Kreuz im Jubiläumsjahr „150 Jahre Rotes Kreuz“ einen bundesweiten „Aktionstag Erste Hilfe“.

Auch der Kreisverband Mayen-Koblenz beteiligte sich

Der Kreisverband Mayen-Koblenz beteiligte sich mit einem Informationsstand an der Aktion. Dieser wurde an einem Samstagvormittag an einem gut frequentierten Lebensmittelmarkt im Gewerbepark Mülheim-Kärlich aufgebaut. Vor Ort waren auch ein Rettungswagen und eine Übungspuppe im Einsatz. Wie Julia Dreher vom DRK-Kreisverband erläuterte, war die Aktion ein voller Erfolg. Die Ansprechpartner erläuterten den interessierten Passanten beispielsweise, was im Falle einer Wiederbelebung zu unternehmen ist oder welche Maßnahmen bei einer starken Blutung einzuleiten sind. Sie erklärten des Weiteren, welche Notfälle bei Säuglingen oder gebrechlichen Menschen häufig vorkommen oder wie man mit Notsituationen im Haushalt, im Sport oder im Straßenverkehr richtig umgeht. Vor allem wurde aber an die Menschen appelliert, freiwillig einen entsprechenden Kurs zu besuchen. Bei Gesprächen mit den Passanten wurde immer wieder festgestellt, dass die meisten Menschen ihren letzten Erste-Hilfe-Lehrgang im Rahmen der Führerscheinprüfung besucht haben.

Wie die Mitglieder des Roten Kreuzes betonten, ist es aber nicht nur für die Hilfe im Straßenverkehr enorm wichtig, Erste Hilfe-Maßnahmen zu erlernen. Diese können auch bei Ernstfällen im privaten Umfeld, zum Beispiel bei Familienangehörigen, enorm wichtig sein und Leben retten.

„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ und „Erste Hilfe“

Selbstverständlich bietet auch der Kreisverband Mayen-Koblenz des Deutschen Roten Kreuzes Erste-Hilfe-Kurse an. Der Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ ist zum Erwerb eines Führerscheins der Euro-Klassen A, B, M, L, S oder T notwendig. Er umfasst acht Unterrichtseinheiten - ein Tag - und legt seinen Schwerpunkt auf die Erste Hilfe im Straßenverkehr.

Der „Erste Hilfe Lehrgang“ umfasst acht Doppelstunden und richtet sich an betriebliche Ersthelfer, Übungsleiter, Trainer, Führerscheinanwärter der Klassen C und D sowie sonstige Interessenten.

Die Lehrgangsteilnahme an beiden Kursen ist nach Anmeldung beim DRK-Kreisverband Mayen-Koblenz möglich. Ansprechpartnerin: Julia Dreher, Tel. (0 26 51) 70 08-90.

Auf dem Gelände eines großen Einkaufsmarktes im Gewerbepark Mülheim-Kärlich erläuterten die Ansprechpartner des Deutschen Roten Kreuzes den interessierten Passanten die lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Foto: GH

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