Allgemeine Berichte | 24.09.2015

Caritasverband Koblenz

Menschen mit Demenz verstehen und begleiten

Menschen mit Demenz verstehen lernen - die zahlreichen Gäste erhielten wichtige Tipps und Anregungen zum wertschätzenden Umgang mit erkrankten Menschen.privat

Weißenthurm. Über eine Million Menschen in der Bundesrepublik leiden an einer fortgeschrittenen Demenzerkrankung. Viele von ihnen werden zu Hause von Familienmitgliedern gepflegt und versorgt. „In unserer täglichen Arbeit erleben wir nach wie vor, dass der Umgang mit der Krankheit für viele Angehörige und Freunde der Betroffenen ein sehr sensibles und schwieriges Thema ist“, beschreibt Bettina Zaar vom Pflegestützpunkt Weißenthurm die Lage. „Es herrscht große Unsicherheit, sie stoßen sehr schnell an ihre körperlichen und seelischen Grenzen.“

Menschen mit Demenz verstehen lernen und begleiten: Unter diesem Titel fand eine Informationsveranstaltung im katholischen Vereinshaus in Weißenthurm statt. Angehörige oder Freunde von an Demenz erkrankten Menschen oder in der Pflege Beschäftigte sowie zahlreiche Gäste folgten den Ausführungen der Referentin Maria-Theresia Schmitz. Sie ist autorisierte Trainerin für Integrative Validation, examinierte Krankenschwester und Pflegedienstleiterin und besitzt langjährige Erfahrung im Umgang mit an Demenz erkrankten Patienten.

Integrative Validation ist eine Methode für den wertschätzenden Umgang und die Kommunikation mit demenzkranken Menschen. Neben den theoretischen und medizinischen Hintergründen erläuterte die Referentin viele Praxisbeispiele und gab wichtige Tipps für den heimischen Familien- beziehungsweise Pflegealltag.

„Der große Zuspruch bei dieser gelungenen Veranstaltung zeigte, dass in diesem Bereich ein enormer Informationsbedarf besteht“, resümierte Sozialpädagogin Zaar. Weitere Informationen: Pflegestützpunkt Weißenthurm, Bettina Zaar, Tel. (0 26 37) 9 41 91 37, beko.zaar@caritas-koblenz.de.

Menschen mit Demenz verstehen lernen - die zahlreichen Gäste erhielten wichtige Tipps und Anregungen zum wertschätzenden Umgang mit erkrankten Menschen.Foto: privat

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