Politik | 07.07.2013

Eine Welt - Meine Welt

Nicht nur ein Gebot der Menschlichkeit

Innenministerium wirbt für starke Entwicklungspolitik

Weißenthurm. Wir leben alle auf dieser Einen Welt. Das klingt ziemlich profan und eigentlich ist es das auch. Doch es drückt sehr treffend aus, dass wir in der heutigen globalisierten Welt nur gemeinsam Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit finden werden: für die große Ungleichheit zwischen Nord und Süd, für Flüchtlingsströme infolge von Kriegen und Konflikten und die Folgen des Klimawandels. Viele Menschen leiden an Hunger und leben unter unvorstellbaren Bedingungen. 30.000 Kinder unter fünf Jahren sterben weltweit - Tag für Tag. Aber warum sollen wir Menschen überall auf der Welt überhaupt helfen, wo wir doch selbst mit all unseren Problemen im eigenen Land häufig nicht zurechtkommen? Dieser Vergleich hinkt, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Entwicklungspolitik ist vielmehr eine Verpflichtung, die auch daraus erwächst, dass so mancher Teil unseres eigenen Wohlstands auf die Bedingungen in den Ländern des Südens zurückzuführen ist - seien es die billigen, von Frauen in Bangladesch hergestellten Textilien oder die von Kinderhand geschlagenen Pflastersteine für unsere Kommunen. Denn vieles von dem, was wir hier bei uns in Rheinland-Pfalz tun, was wir essen oder kaufen, hat unmittelbare Auswirkungen auf Menschen in anderen Ländern. Umso wichtiger ist es deshalb, die Globalisierung weltweit sozial und gerecht zu gestalten. Es geht um faire Handelsbedingungen und faire Arbeitsbedingungen in den südlichen Ländern, es geht um Klima- und Umweltschutz, um Bildung und soziale Gerechtigkeit, um Einkommenssicherung und vieles mehr.

Und was können wir tun?

Wir alle können bei unserem täglichen Einkauf auf fair gehandelte Produkte achten, die es mittlerweile nicht nur in Weltläden, sondern in den meisten Supermärkten gibt. Ob Tee, Kaffee, Gewürze, Schokolade, Bananen oder Blumen - das Sortiment fair gehandelter Produkte ist groß und von hervorragender Qualität. In vielen Kommunen bestehen bereits kleine Initiativen, die sich mit Eine-Welt-Themen befassen, die ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen über die Situation in der sogenannten Dritten Welt informieren oder konkrete Hilfsprojekte organisieren. Viele dieser Initiativen suchen aktive Mitstreiter, die ihr Anliegen unterstützen. Auch die Kommune selbst kann durch die Unterzeichnung der Millenniumerklärung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes einen aktiven Beitrag zur Entwicklungspolitik leisten. Sie kann ihre Beschaffung auf faire Produkte umstellen und so mit gutem Beispiel vorangehen. Aber auch durch eine Partnerschaft zu einer Kommune in der sog. Dritten Welt (z.B. im Rahmen der Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda) kann ganz konkrete Unterstützung vor Ort geleistet werden. Werden Sie aktiv - für die Eine Welt.

Pressemitteilung des

Ministeriums des Innern,

für Sport und Infrastruktur

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