Lokalsport | 31.01.2014

24h-Rennen in der neuen Sportwagenmeisterschaft United Sports Car Campionchip

Platz fünf für Lucas Luhr in Daytona Beach

Der Mülheim-Kärlicher Rennfahrer Lucas Luhr. privat

Mülheim-Kärlich. Der Daytona International Raceway im amerikanischen Florida ist eine internationale Automobil- und Motorradrennstrecke. Auf dem Gelände des Superspeedways gibt es einen als Tri Oval ausgeführten Kurs mit überhöhten Kurven sowie einen Straßenkurs mit insgesamt rund 5,7 km Länge.

Mit dem diesjährigen 24h-Rennen begann in den USA ein Highlight im automobilen Sport. Es war die erste Veranstaltung in der neuen Sportwagenmeisterschaft United Sports Car Campionchip (USCC), in der die geschlossenen Daytona Prototypen und die offenen Le Mans Autos LMP 2 um den Gesamtsieg kämpften.

Mülheim-Kärlicher Pilot Lucas Luhr

Und einen dieser LMP2 Rennwagen pilotierte der Mülheim-Kärlicher Lucas Luhr. Mit einem neuen Technikpaket aus Oreca Chassis und Nissan Motor startete das Team Pickett Racing in die neue Sportscar Meisterschaft in Amerika. Bei den Vortests stellte sich die Zuverlässigkeit der flachen Flunder in den Vordergrund.

„Allerdings fehlt es uns an Geschwindigkeit, was ungefähr 10 Meilen gegenüber den geschlossenen Prototypen ausmacht. Ansonsten ist das Auto zuverlässig und bei einem Rennen über 24 Stunden kann so viel passieren. Auf den Gesamtsieg haben wir keine Chance, denn generell sind wir den DP Corvettes unterlegen, obwohl die Einstufungen im Januar nochmal angepasst wurden“, so der Sportwagenmeister der American Le Mans Serie 2013 aus Mülheim-Kärlich.

Das Training

Zweimal Rang acht in den freien Trainingssitzungen sowie ein insgesamt nicht zufriedenstellender Platz elf im Qualifying. Das hatte sich das Team Pickett Racing ganz anders vorgestellt und auch Luhr war enttäuscht: „Wir rollen hier eigentlich nur so rum. Uns fehlt Topspeed. Dennoch hoffe ich, dass ich und meine Teamkollegen Klaus Graf und Alex Brundle im Rennen gut aussehen und uns nach vorne kämpfen können, zumal das Auto zuverlässig ist. Ich habe im Qualifying alles gegeben, deshalb bin ich mit meiner Performance sehr zufrieden. Wo wir im Vergleich am Ende des 24h-Rennens zu den Daytona Prototypen stehen werden, liegt nicht in unserer Hand“, so der American Le Mans Meister des vergangenen Jahres, Lucas Luhr.

Zufrieden mit dem Ausgang des Rennens

Zwei ehemalige Formel 1 Fahrer, Christian Fittipaldi aus Brasilien und Sebastien Bourdais aus Frankreich, haben das legendäre 24h Rennen von Daytona Beach gewonnen. Auf ihrer DP Corvette vom Team „Action Express“ hatten sie auf die Zweitplatzierten vom Team Taylor Racing Dallara nur einen Vorsprung von 1,3 Sekunden. Das Rennen wurde am Ende der dritten Stunde von einem schweren Unfall überschattet, bei dem der Amerikaner Memo Gidley mit dem Italiener Mallucelli in ihren Rennwagen kollidierten. Gidley musste schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Das Team Pickett Racing um Luhr, Graf und Brundle erwischten einen guten Start und kämpften sich Platz um Platz nach vorne, doch leider gab es schon früh Reifenprobleme, die das Auto um eine Runde zurückwarf. Doch durch die fahrerische Klasse von Luhr und Kollegen konnte sehr schnell wieder Anschluss an die Spitzengruppe gefunden werden. Lange Zeit fuhr das Team in den Top 5, aber aus eigener Kraft konnten sie nicht um die absolute Spitzenposition mitkämpfen. Somit kam am Ende der fünfte Platz im Endresultat des 24h-Rennens von Daytona dabei heraus.

„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben unser Bestes gegeben, doch gegen die Daytona Prototypen hatten wir hier keine Chance. Im nächsten Rennen werden wir dann sehen, ob wir näher an diesen Fahrzeugen rankommen. Ich freue mich auf die nächste Herausforderung und die Saison 2014“, so Luhr.

Der Mülheim-Kärlicher Rennfahrer Lucas Luhr. Foto: privat

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