Allgemeine Berichte | 28.10.2013

Zweiter Seniorentag der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Senioren standen im Mittelpunkt

Der Seniorenbeirat organisierte in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Nachmittagsveranstaltung in der Kärlicher Kurfürstenhalle

Die vierköpfige Gruppe „Die komischen Harmoniker“ begeisterte mit heiterer a-capella-Musik.

Mülheim-Kärlich. Vor drei Jahren (2010) fand zum ersten Mal ein Seniorentag statt. Rund 360 Gäste folgten damals der Einladung in die Kärlicher Kurfürstenhalle. Wenngleich die Teilnehmerzahl bei der diesjährigen Folgeveranstaltung nicht mehr ganz so hoch wie bei der Premiere war, so erlebten die Teilnehmer dennoch eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer Mischung aus Unterhaltung, Information und Geselligkeit. Musikalisch eröffnet wurde der Nachmittag durch den Auftritt der Klasse 10 der Realschule Plus, Weißenthurm. Die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren wurden durch Georg Hollmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, sowie Hajo Reif, Vorsitzender des Seniorenbeirats, begrüßt. Letzterer hatte gemeinsam mit dem Organisationsteam nicht nur im Vorfeld, sondern auch am Veranstaltungstag alle Hände voll zu tun, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Moderation des Nachmittags führte Hermann Schmidt durch, der sich nicht nur auf die bloße Ansage der Programmpunkte beschränkte, sondern auch ergänzende Hinweise und Informationen zu den Akteuren vortrug. Neben dem Musikbeitrag zweier Schüler der Kreismusikschule Mayen-Koblenz trugen auch die Mitglieder der Mülheim-Kärlicher „Musikscheune Amadeus“ zum Gelingen des Nachmittags bei. Äußerst informativ waren die Vorträge der Vertreter der Feuerwehr sowie der Polizei. Wehrleiter Arnd Lenarz und sein Stellvertreter Ralf Hauter erläuterten unter anderem die Funktionsweise von Rauchmeldern. Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, Fragen an die Fachleute zu richten, wovon auch Gebrauch gemacht wurde. So interessierte sich beispielsweise eine Dame, wo genau Rauchmelder an der Decke zu platzieren sind. „Optimalerweise in der Mitte des Raumes. Auf alle Fälle ist es sinnvoll, mindestens 50 Zentimeter Abstand zu einer Wand zu halten, da sich der Rauch an der Decke nicht gleichmäßig verteilt und so unter Umständen ein Rauchmelder in einer Ecke kein Alarmsignal geben wird“, so Ralf Hauter. Der Seniorensicherheitsberater Raimund Israel informierte gemeinsam mit dem Polizeibezirksbeamten über Nachbarschaftshilfe und das Thema „Sicherheit im Alter“. Wie Israel berichtete, haben in jüngster Vergangenheit Unbekannte wiederholt versucht, mit dem sogenannten „Enkeltrick“ ältere Mitbürger zu betrügen. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer des diesjährigen Seniorentags war gut gesorgt: Während einer Programmpause wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Die Teilnehmer konnten sich in der Pause auch an zahlreichen Ständen im Foyer informieren, so u.a. über die Bürgerstiftung der Verbandsgemeinde Weißenthurm, der Caritas und vieler weiterer Organisationen. Viel zu lachen gab es beim Sketch der KFD aus Kärlich. Mit einer gehörigen Prise Humor war auch der Gesangsvortrag der Gruppe „Die komischen Harmoniker“ garniert. Die vierköpfige a-capella-Gruppe war ein gelungener Abschluss für den zweiten Seniorentag, der angesichts der positiven Resonanz der Teilnehmer sicherlich auch wieder eine Fortsetzung finden wird.

Senioren standen im Mittelpunkt

Hajo Reif (li., Vorsitzender des Seniorenbeirats) freute sich gemeinsam mit Hermann Schmidt (Moderator der Veranstaltung) über einen gelungenen Seniorentag. Fotos: -GH-

Die vierköpfige Gruppe „Die komischen Harmoniker“ begeisterte mit heiterer a-capella-Musik.

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