Politik | 07.08.2015

Lesermeinung zum Ausscheller-Thema „Die Politiker sind auf den Hund gekommen“

Sparen statt Steuererhöhung!

Der Kommentar zu „Die Politiker sind auf den Hund gekommen“ kann von mir so nicht hingenommen werden. Die Hundesteuer in Deutschland wurde nicht „irgendwann“, sondern ganz konkret im Jahre 1810 und zwar als „Luxussteuer“ eingeführt. Die Idee, die Anzahl der Hunde zu begrenzen, führt in das 15. Jahrhundert zurück. Wobei hier allerdings die Adliglen ausgeschlossen waren. Ärgerlich für mich in Mülheim-Kärlich ist nicht die höhe von 75 Euro, sondern die Erhöhung um ca. 47 Prozent. Die Hundesteuer ist nicht zweckgebunden, wie für Hundetoiletten, Abfallkörbe oder „Kacktüten“. So ich meinen Hund ohne entsprechende Entsorgung sein "Geschäft" verrichten lasse, werde ich bestraft. Zum Eindruck der Sanierung durch die Hundesteuer, möchte ich sagen: Steuererhöhungen sind grundsätzlich der falsche Weg. Einsparungen sollten angesagt sein! Fazit für mich: Keine Erhöhungen sondern sparen!

Wilfried Weggen,

Mülheim-Kärlich

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