Mittelrheinische Stiftung für Menschen mit Behinderung Kettig
Spende an Tierprojekt
Kettig. Einen Scheck über 2.000 Euro überbrachte vor einigen Tagen Richter a.D. Dieter Dehen an das Projekt M.A.E.H. in der Förder- und Wohnstätte Kettig. Dehen ist Vorstandsmitglied der Mittelrheinischen Stiftung für Menschen mit Behinderung (www.mittelrheinische Stiftung.de). Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, an Menschen mit Behinderung sowie Projekte und Organisationen, die sich in der Region Mittelrhein für die Belange behinderter Menschen einsetzen, finanzielle Unterstützung zu gewähren. Wiewohl die Erträge der jungen Stiftung derzeit noch bescheiden sind, kann ab und zu eine Vergabe von Mitteln erfolgen. In diesem Jahr hat sich der Stiftungsvorstand dafür entschieden, unter anderem das Tierprojekt der Facheinrichtung in Kettig zu unterstützen. Hier wurde in den letzten Jahren am Rande der Wohnstätte auf gepachteter Fläche ein Domizil für Kleintiere errichtet. Es gibt bislang Hühner, Ziegen und Kaninchen.
Für die schwerstmehrfach behinderten Bewohner der Einrichtung ist diese kleine Tierwelt eine sehr willkommene Bereicherung ihrer Lebensqualität. M.A.E.H. steht für: Miteinander Arbeiten Erleben Hegen. Mit diesem Programm können viele der Bewohnerinnen und Bewohner in die Tierhaltung einbezogen werden. Während einige der Bewohnernur anschauen oder streicheln, können andere dabei helfen, die anstehende Arbeit zu übernehmen und damit eine sinnvolle Aufgabe erfüllen. M.A.E.H. steht an allen Tagen auch für alle Spaziergänger von 8 bis 18 Uhr offen und bereichert so auch den Ort Kettig.
Der Projektleiter Albert Augustin nahm das Stiftungsgeld gerne in Empfang, da das Gelände noch nicht fertig ausgestattet ist und der laufende Betrieb auch dauernd Investitionen erfordert.
