Polizeiinspektion Andernach
Wochenendbericht
Verkehrsunfälle:
Andernach. Im Zeitraum 26. bis 28. Juni wurden durch die Beamten der Polizeiinspektion Andernach insgesamt 18 Verkehrsunfälle aufgenommen. Bis auf einen Fall blieb es glücklicherweise bei Blechschäden. In drei Fällen entfernte der Unfallverursacher sich unerlaubt vom Unfallort. Gegen diese Personen wurden Strafverfahren eingeleitet. Ihnen droht darüber hinaus auch der Entzug der Fahrerlaubnis. In einem Fall wurde die Fahrerin bereits aufgrund der Hinweise von Zeugen identifiziert, in den anderen wird noch ermittelt. Am Morgen des 27. Juni kam eine allein beteiligte 28-jährige Pkw-Führerin in einer Rechtskurve zur B9, von der B256 aus Neuwied kommend in Richtung Andernach, auf regennasser Fahrbahn aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Sie kam erst in der circa ein Meter tieferen Böschung zum Stehen. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Erfreulich war der Umstand, dass – obwohl keine Zeugen den Unfallhergang beobachteten – sechs Verkehrsteilnehmer direkt anhielten, als sie den verunfallten Pkw in der Böschung sahen, halfen und die Unfallstelle vorbildlich absicherten.
Sonstiges Verkehrsgeschehen:
Am Nachmittag des 26. Juni wollten Beamte der PI Andernach einen Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dieser versuchte, sich durch Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen, konnte jedoch sofort ermittelt werden. Da er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, wird gegen den 17-Jährigen eine Strafanzeige gefertigt. Außerdem muss der junge Mann damit rechnen, dass ihm für die kommenden Jahre der Erwerb eines Führerscheines untersagt wird.
Tierisches:
Am Sonntagvormittag meldete eine Dame der Polizei, sie habe soeben in Andernach einen menschlichen Finger gefunden. Die Beamten rückten sofort aus, um das gute Stück zu sichern und gegebenenfalls den Eigentümer feststellen zu können. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass dort lediglich eine tote Nacktschnecke lag.
Sonstiges:
Das gute Wetter am Wochenende bereitete den Bürgern nicht nur viel Freude, sondern auch der Polizei viel Arbeit. Insbesondere in den Nächten mussten die Beamten der PI Andernach unzählige Streitigkeiten schlichten, Anzeigen wegen Körperverletzungen aufnehmen und zu Ruhestörungen ausrücken. Insbesondere kam es am frühen Sonntagmorgen wieder einmal auf einem Parkplatz nahe einer Diskothek in Mülheim-Kärlich zu einer Schlägerei zwischen zwei kleineren Personengruppen. Anlass waren eigentlich nichtige Streitigkeiten, dennoch gelang es den Aggressoren nicht, sich zu beherrschen. Ein Geschädigter musste in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht werden, zu den Tätern existieren Hinweise, denen noch nachgegangen wird. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Andernach unter Tel. (0 26 32) 92 10 zu melden.
Pressemitteilung
der PI Andernach
