- Anzeige - Kreissparkasse Ahrweiler blick trotz schwierigen Umfelds auf ein positives Geschäftsjahr zurück
Beim Eigenkapital unter den Top Fünf in Rheinland-Pfalz
Kreis Ahrweiler. Robust und solide, so präsentiert sich die Jahresbilanz 2025 der Kreissparkasse Ahrweiler. Und dieses in einem nicht gerade einfachen wirtschaftlichen Umfeld. „Da hätten wir eigentlich einen Preis für ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr verdient“, sagte Vorstandsvorsitzender Guido Mombauer bei der Präsentation des Zahlenwerkes. Gemeinsam mit Achim Gemein bildet der Chefbanker nach dem Ausscheiden von Dieter Zimmermann in den Ruhestand seit April vergangenen Jahres die Spitze des Geldinstitutes mit seinen 408 Mitarbeitern, davon 47 Azubis.
Mit einer Bilanzsumme von rund 2,75 Milliarden Euro vermeldete die Kreissparkasse erneut eine moderate Steigerung. Diese bildet laut Mombauer „Eins zu Eins“ das Kundengeschäft ab, ist also eine Kundenbilanz.“ Wobei die Kreissparkasse „eine umfassende Versorgung mit Kreditmitteln für die Menschen, das Handwerk, den Mittelstand und die öffentliche Hand im Landkreis Ahrweiler sicherstellt“. So konnte das Institut im vergangenen Jahr Kredite mit einem Volumen von rund 550 Millionen Euro bereitstellen. Ein Umstand, den Mombauer als „sehr gutes Ergebnis“ bezeichnete. Davon gingen 140 Millionen Euro an Verbraucher, 253 Millionen Euro an gewerbliche Kunden und 157 Millionen Euro an Öffentliche Haushalte.
Kürzere Anlagedauer
Positives auch bei den Anlagen. Die Kundeneinlagenstiegen leicht auf 2,18 Milliarden Euro, die Spareinlagen auf 749 Millionen Euro , wobei der Sparkassenbrief mit 6600 Stück sich steigender Beliebtheit erfreute, die kurzfristigen Einlagen betrugen 1,4 Milliarden Euro und das Wertpapiergeschäft mit einem deutlichen Anstieg 764 Millionen Euro. Wobei Mombauer feststellte: „Die Anlagedauer wird immer kürzer. Ein Phänomen seit 15 Jahren mit der Hoffnung auf höhere Zinsen.“
Insgesamt betrug das Kundengeschäftsvolumen rund 5,4 Milliarden Euro . Das Jahresergebnis, also der Gewinn, kann sich mit fünf Millionen Euro sehen lassen und führt zu einem Eigenkapital von 299 Millionen Euro, was die Kreissparkasse Ahrweiler laut Mombauer „unter die Top Fünf in Rheinland-Pfalz bringt.
Nachgelassen hat, so Mombauer, hingegen die Nachfrage nach Immobilien. Das sei besonders auf „unterschiedliche Preisvorstellungen im Flutgebiet“ zurückzuführen. „Da erwartet die Nachfrage ein anderes Preisniveau“, so der Vorstandschef. Außerdem würden bis auf das Brohltal keine neuen Baugebiete ausgewiesen. Und die Kreisstadt habe in der Wiederaufbauphase auch noch nicht die Attraktivität für potenzielle auswärtige Interessenten wie vor der Flut. Mombauer ist aber optimistisch: „In zehn Jahren sind wir der attraktivste Standort in Deutschland.“ Und da ist die Kreissparkasse aktiv mit dabei: Noch in diesem Monat soll mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler die Ahrtal Wohnungsbau GmbH gegründet werden.
Flutsichere Schließfächer
Zurück zu Zahlen: Aktuell hat die Kreissparkasse laut Achim Gemein knapp 110000 Kunden und betreut 74000 Girokonten. Den Kunden stehen dabei als Anlaufstellen 26 Standorte, sechs Kooperationsstandorte und vier Service-Agenturen zur Verfügung. Zudem gibt es zwischen Antweiler und Kripp 37 Geldautomaten, die auf neuesten Stand der Sicherheitstechnik sind. Denn auch Ganoven haben im vergangenen Jahr die Kreissparkasse heimgesucht. In Altenahr, Gelsdorf und Mayschoß wurde Geldautomaten gesprengt, wobei in den letzten beiden Fällen die Gangster jedoch nicht an das Bargeld kamen. Aber mit dem hätten sie sowieso nichts anfangen können, denn das Geld wird in solchen Fällen automatisch gefärbt. Und damit es keine Gefährdung für Menschen gibt, sind Wohngebäude als Standorte für Geldautomaten tabu. Auch Sicherheit baut die Kreisparkasse zudem bei ihren insgesamt 6000 Schließfächern. „Da haben wir nach Gelsenkirchen nochmal alles gecheckt. Wir haben höchste Sicherheitsstandards und alle Schließfächer nach den Erfahrungen von 2021 flutsicher“, so Gemein und Mombauer unsiono.
Kinder lernen schwimmen
Gemeinsam sich die Chefbanker aber auch stolz auf das Sponsoring in Höhe von insgesamt 650000 Euro. Davon flossen 152000 Euro in Soziales und Bildung, 114000 Euro in Kunst und Kultur, 61000 Euro in Umweltprojekte, 170000 Euro in den Sport und 153000 Euro in Forschung und Wissenschaft. Nackte Zahlen, daher zwei konkrete Beispiele: Allein durch 130000 Euro der Jugendstiftung für das Projekt Ahr-Kids haben 2000 Kinder im Kreis Ahrweiler schwimmen gelernt. Und mit mehr als 100000 Euro wurde das Projekt Familien-Zeit“ der Familienbildungsstätte gefördert. GS
