- Anzeige - Kreissparkasse Mayen präsentierte ihre Bilanz 2017
Beratung vor Ort soll mit Herzblut weiter ausgebaut werden
Gegebene Startbedingungen bieten beste Voraussetzungen für ein wiederum erfolgreiches Geschäftsjahr 2018
Mayen. Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und schon präsentierten Verwaltungsrat und Vorstand der Kreissparkasse Mayen (KSK) die sehr positiv ausfallenden Zahlen des Geschäftsjahres 2017 sowie einen Vorgeschmack darauf, was die Kunden an neuen Ideen im angelaufenen Jahr erwarten dürfen. „Es freut uns, Ihnen heute berichten zu können, dass wir an die erfolgreichen und wachstumsstarken vergangenen Jahre anknüpfen konnten.“ Mit diesem positiven Fazit eröffnete Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch das diesjährige Bilanzpressegespräch.
Die Zahlen
Die Bilanzsumme ist um 48 Mio. Euro auf jetzt annähernd 1,9 Mrd. Euro gestiegen. Das gesamte von der KSK verwaltete Vermögen ist um 86 Mio. Euro gewachsen und hat erstmals die Zwei-Mrd. Euro-Marke deutlich übersprungen. Die Kredite stiegen um netto 30 Mio. Euro oder 2,2 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro. In den wichtigsten Kundengruppen, Privatkunden und Unternehmen, betrug das Wachstum sogar 4,13 Prozent. Weitere 65 Mio. Euro an Krediten wurden den Kunden bereits zugesagt, die erst Anfang 2018 ausgezahlt werden. Das ist der zweithöchste Wert, mit dem die KSK je in ein neues Jahr gestartet ist. Wie in den Vorjahren spielen bei dem Kreditgeschäft der Wohnungsbau und die Immobilienfinanzierung eine wichtige Rolle. „Unsere Immobilienmakler haben über 230 Objekte vermittelt und mit dem gesamten Beraterteam im ImmobilienCenter konnten wir rund 1.750 Wohnträume erfüllen“, so Sparkassendirektor Esch. Sehr erfreulich ist auch die Girokontoentwicklung, es wurden fast 3.900 neue Girokonten eröffnet und das Wachstum liegt hier deutlich über den Vorjahren. In diesem Jahr wird sicherlich der Bestand von 60.000 Girokonten übersprungen. Bei der Kontoführung geht der Trend verstärkt zum Onlinebanking und zur Sparkassen-App. „Mit unserer Internet-Filiale und unseren ausgezeichneten App-Lösungen für Smartphone und Tablet sind wir hervorragend aufgestellt. Gerade die Sparkassen-App bekommt von Kunden Bestnoten“, so Karl-Josef Esch. Inzwischen werden 60 Prozent der Konten online geführt, 25.000 Girokonten erhalten die Kontoauszüge im elektronischen Postfach und über 10.000 Kunden nutzen die Sparkassen-Apps.
Im Bausparen die Nr. 1
2017 hat sich die Kreissparkasse als Allfinanzpartner der Kunden weiter etabliert und ihre führende Position ausgebaut. „Im Bausparen sind wir mit 91 Mio. Euro Neugeschäft unangefochten die Nr. 1 unter den Sparkassen in Rheinland-Pfalz. Bei der Provinzial Rheinland liegt die KSK ebenfalls ganz vorne. Platz 1 bei den Lebensversicherungen mit 29,4 Mio. Euro im Neugeschäft“, berichtet der Vorstandschef stolz. Einen ganz großen Schritt nach vorne hat die KSK im letzten Jahr im Wertpapiergeschäft gemacht. Die Anzahl der Kundendepots konnte um 4,3 Prozent auf 9.370 erhöht werden und der Wertpapierumsatz um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Durch die sehr erfolgreiche Arbeit schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem auch betriebswirtschaftlich erfreulichen Ergebnis, sodass das Eigenkapital um 9,3 Mio. Euro auf jetzt 17,5 Prozent erhöht werden kann. 2015 lag die Eigenkapitalquote noch bei acht Prozent und der vorgegebene Schwellenwert liegt aktuell bei 14 Prozent.
Ermöglicht wird damit zusätzliches Kreditgeschäft bzw. Investitionen von Unternehmen oder die Erfüllung von Immobilienwünschen in der Region in Höhe von 70 Mio. Euro.
„In einem erfolgreichen Jahr 2017 hat die Kreissparkasse Mayen auch viel dafür getan, um auch in Zukunft ein verlässlicher und innovativer Partner für die Menschen in der Region zu sein. So haben wir viel in eine noch bessere Kundenbetreuung investiert, in Menschen, also die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Gebäude und in Technik“, berichtet KSK-Vorstand Christoph Weitzel. Die meisten Filialen werden zu BeratungsCentern aufgewertet, in denen mit mehr Beratern noch mehr Zeit für die qualifizierte Beratung zur Verfügung steht. Aber auch in den kleineren BeratungPlus-Filialen wird sich intensiver um die Beratung der Kunden gekümmert. Erste Standorte wurden 2017 aufgewertet, die großen Filialen in Polch, Mayen und Andernach folgen in diesem Jahr. Dann werden sich bis zu 20 Berater mehr um die Kunden kümmern.
Auch als Arbeitgeber ist die Kreissparkasse Mayen für 422 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die erste Wahl. Allein 36 junge Menschen befinden sich zur Zeit in einer Ausbildung, mit besten Chancen durch Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 2018 werden zwölf junge Menschen ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Mayen beginnen.
„Marke Herzblut“
„Herzblut geht weiter! Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt des Marktauftritts 2018 und berichten, was durch Herzblut möglich wird. Ich freue mich, dass wir so unsere „Marke Herzblut“ mit frischen Ideen weiter etablieren können“, kündigt Karl-Josef Esch an und präsentierte gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Christoph Weitzel das neu gestaltete Logo der Kampagne.
Mit Herzblut möchte die KSK auch im Jahr 2018 ihr öffentliches Engagement fortsetzen. Sparkassendirektor Esch nannte die Jugendförderung sowie die Unterstützung der Vereine und sozialen Einrichtungen eine Herzensangelegenheit für die Sparkasse. Über 1.000 Anfragen wurden mit 790 Tsd. Euro bedacht und damit auf einem seit Jahren gleichbleibend hohen Niveau, das zudem mithilfe ehrenamtlichen Engagements jeweils zu wesentlich höheren Werten ausgeweitet wird. „Die Vereine können sich da weiter auf uns verlassen“ sicherte Esch zu.
Niedrigzinsphase belastet Ergebnisse der Sparkassen
Die lang anhaltende Niedrigzinsphase belastet seit Jahren die Ergebnisse der Sparkassen und der ebenso betroffenen Volks- und Raiffeisenbanken. Andere nicht so regional verbundene und im direkten Kundenkontakt stehende Banken können beispielsweise mit Investmentbanking und im Aktiengeschäft Belastungen reduzieren oder gar ausgleichen. Deshalb müssen die Regionalbanken besonders und ständig an Effizienz- und Qualitätssteigerungen arbeiten. Um einen Euro zu erlösen muss die KSK aktuell rund 63 Cent aufwenden. Der Wert ist eine der Kennzahlen für die Wirtschaftlichkeit und kann seit Jahren auf diesem Niveau gehalten werden. Würde der Wert auf 75 Cent steigen, gäbe es Schwierigkeiten und ab ca. 80 Cent, könnte man „die Türen besser gleich schließen“ hatte Vorstandsvorsitzender Esch in früheren Jahren einmal befunden. Die gegebenen Startbedingungen bieten allerdings beste Voraussetzungen für ein wiederum erfolgreiches Geschäftsjahr 2018. WE
