Wirtschaft | 27.09.2018

Heinrich-Haus Seniorenzentrum in Neuwied erhält Zertifikat                               - Anzeige -

Bundesweit erstes Case Management in der Altenhilfe eingeführt

Auditor Prof. Dr. Peter Löcherbach von der DGCC überreicht Einrichtungsleiterin Mechtilde Neuendorff und dem Projektteam das Zertifikat, das die erfolgreiche Anwendung von Case Management im Neuwieder Heinrich-Haus Seniorenzentrum bestätigt. Heinrich Haus

Neuwied. Endlich hält die Heinrich-Haus Seniorenzentrum GmbH ihr Zertifikat in den Händen. Damit wird ihr als deutschlandweit erster Einrichtung bestätigt, dass sie für den Bereich Altenhilfe erfolgreich ein Case-Management-System eingeführt hat und anwendet.

Ausgestellt wurde das Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Case Management (DGCC), die bei einem Audittermin die Konzeption und Anwendung umfassend prüfte sowie Case Manager, Leitung und Mitarbeiter des Seniorenzentrums, aber auch die Bewohner befragte.

Case Management sichert Qualität und Lebensfreude

Die Einführung von Case Management in der stationären Altenhilfe führt zu einem Perspektivwechsel, weg von der fokussierten Rolle der pflegerischen Versorgung. Stattdessen entwickelt der Case Manager mit dem Kunden anhand seiner Bedürfnisse eine zielgerichtete Leistungs- und Lebensplanung und unterstützt ihn als übergeordnete und steuernde Kontrollinstanz in der Umsetzung. Dabei verzahnt das Case Management alle internen und externen Dienstleister und stärkt das persönliche Netzwerk des Kunden. „Für den Kunden bedeutet dies vor allem eine effizientere Leistungserbringung, einen Qualitätsgewinn und höhere Zufriedenheit. Er wird verstärkt in die Planung und Gestaltung einbezogen und somit seine Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gestärkt“, erklärt Mechtilde Neuendorff, Leiterin der Heinrich-Haus Seniorenzentrum GmbH.

Im Jubiläumsjahr System erfolgreich integriert

Die Einrichtung, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feiert, ist nach dem Hausgemeinschaftsmodell aufgebaut.

In acht Hausgemeinschaften wohnen jeweils zehn ältere Menschen auf Dauer zusammen. Das Case Management wurde nach und nach auf die bestehenden Kunden angewendet und wird bei neuen Einzügen nun spätestens zum Integrationsgespräch nach sechs bis acht Wochen angewendet, um die bedarfsgerechte Unterstützung zu gewährleisten. Um die Qualität sicherzustellen, finden zudem regelmäßig kundenorientierte Team-Meetings statt, an denen Vertreter aus Pflege, Betreuung und Assistenz teilnehmen.

Am 21. Oktober besteht beim Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum von 11 bis 18 Uhr für Interessierte die Möglichkeit, sich genauer anzuschauen, wie das gelebte Case Management aussieht. Neben einem umfangreichen Programm mit Rundgängen, Unterhaltung und Verköstigung erwarten die Besucher Workshops, um sich über das Case Management, aber auch beispielsweise über die tiergestützte Pädagogik, vor Ort zu informieren.

Auditor Prof. Dr. Peter Löcherbach von der DGCC überreicht Einrichtungsleiterin Mechtilde Neuendorff und dem Projektteam das Zertifikat, das die erfolgreiche Anwendung von Case Management im Neuwieder Heinrich-Haus Seniorenzentrum bestätigt. Foto: Heinrich Haus

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Ostergruß
First Friday Anzeige März
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Ostergrußanzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in
Empfohlene Artikel
Gartenmarkt in Neuwied am 11. und 12. April.  Foto: Nadine Schöneberg
40

Neuwied. Wenn die Neuwieder Innenstadt mit dem Gartenmarkt wieder zig Tausende Besucher anlockt, ist die GSG Neuwied samt eigenem Pavillon auf dem Luisenplatz mit dabei. Zum 100-jährigen Bestehen der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft gibt es hier am Samstag. 11. April, von 10 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 12. April, von 11 bis 18 Uhr, Informationen rund um das Thema Wohnen sowie einen Blick in die Geschichte der GSG mit historischen Fotos aus den Archiven des Unternehmens.

Weiterlesen

Im Mittelpunkt stehen die beiden Künstler Ute Möller und Stephan Maria Glöckner aus dem Marienthaler Atelier.  Foto: privat
35

Dernau. Am 09. April 2026 laden wir Sie ganz herzlich in unsere Vinothek Dernau ein. Unter dem Motto „Dagernova & Kunst“ erwartet Sie ein besonderer Abend, an dem Wein, Kunst und persönliche Begegnungen auf genussvolle Weise zusammenfinden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2285

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Anlagenmechaniker
PR-Anzeige
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern