- Anzeige - Abschied und Neubeginn im Kemperhof und Ev. Stift
Chefarzt Reitze folgen Schäper und Sakka mit zwei Kliniken
Koblenz. Er war über 40 Jahre im Kemperhof und zuletzt auch zusätzlich verantwortlich für die Klinik der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie im Ev. Stift: Chefarzt Dr. Hermann Reitze. Er ist nun feierlich in der Unternehmenszentrale des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein in den Ruhestand verabschiedet worden. Gleichzeitig wurden seine beiden Nachfolger begrüßt. Der Ärztliche Direktor des Kemperhofs, Prof. Dr. Bernd Markus, sagte über den scheidenden Chefarzt: „Sie haben das Klinikum geprägt. Und Sie haben immer tatkräftig angepackt – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Ihnen. Vielen Dank dafür!“ Reitze selbst bedankte sich herzlich bei allen Mitarbeitern „die mit mir durch dick und dünn gegangen sind“ im Kemperhof und Ev. Stift, und wünschte seinen Nachfolgern eine glückliche Hand in der Zusammenführung beider Kliniken.
Die einzelnen Disziplinen in der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin wurden zur Stärkung geteilt. Privatdozent (PD) Dr. Jörn Schäper verantwortet jetzt die Anästhesie, Notfall- und Schmerzmedizin inklusive der Schmerztagesklinik, Prof. Dr. Samir Sakka die konservative und operative Intensivmedizin. Beide Chefärzte sind hierbei für den Kemperhof und das Ev. Stift gleichermaßen verantwortlich. „Mit Ihnen haben wir zwei erfahrene Persönlichkeiten gewonnen, die – und da bin ich mir sicher – es schaffen, eine optimale Verzahnung umzusetzen. An beiden Standorten haben Sie engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Ihnen gemeinsam auf diesen Weg machen“, so der Geschäftsführende Direktor von Kemperhof und Ev. Stift, Oliver Zimmer. Der Ärztliche Direktor des Ev. Stifts Dr. Hans-Hermann Görge stellte im Anschluss die Vita der beiden Mediziner vor. Aus Göttingen war Prof. Dr. Michael Quintel, der Laudator für PD Dr. Jörn Schäper, angereist. Prof. Dr. Frank Wappler kam aus Köln, um für Prof. Dr. Samir Sakka die Laudatio zu halten. Beide sprachen von der besonderen fachlichen Qualifikation, aber auch der herzlichen und offenen Art, die die neuen Chefärzte auszeichnet.
Sakka selbst beschrieb kurz seine Ziele und Strategien. „Ich freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit aller Fachbereiche und auch darauf, gemeinsam unsere Expertise weiterzuentwickeln.“ Schäper freut sich über die Möglichkeit, eine Abteilung neu zu gestalten und meinte abschließend: „Wir sind hier warmherzig empfangen worden, das ist etwas Besonderes, das kannte ich so nicht – und hier wird wirklich gute Medizin gemacht!“

Wer von der Stadtpolitik auch nur GKM liest dürfte in nächster Zeit,wenn er nicht schon hat,arge Magenschmerzen bekommen.Bekanntlich ist die Stadt Koblenz "eine" von 6 Gesellschaftern.Nicht erst seit heute ist bekannt,dass das GKM in finanziellen Schwierigkeiten steckt u.nicht in Zukunft,sondern KURZFRISTIG Geld benötigt.Offensichtlich ist dieses Wissen in der Stadtpolitik bisher noch nicht angekommen.Da hört sich ein Kommentar wie Hohn an:"Wir haben gute Ärzte an beiden Krankenhäusern u. ein größeres Krankenhaus wird immer besser funktionieren als zwei".Da ist es wieder,dieses pauschalierte,unwissende Gerede ohne Detailkenntnisse.Was haben die Ärzte mit der finanziellen Situation des GKM zu tun? NICHTS.Das ist Sache des Managementes und der verantwortlichen Gesellschafter.Wie kann es sein,dass die Stadtpolitik von der finanziellen Situation erst jetzt erfahren haben will,die nicht von heute auf Morgen entsteht?