-Anzeige- Generalversammlung der PSD Bank Koblenz eG in der Rhein-Mosel-Halle
Das Jahr 2017 war wieder ein erfolgreiches Jahr
Koblenz. . Am 21. Juni kamen die Mitglieder der PSD Bank Koblenz eG wieder sehr zahlreich zur alljährlichen Generalversammlung in der Rhein-Mosel-Halle zusammen. Zu Beginn gab der Vorstandsvorsitzende der Bank, Bernd Schittler, den Anwesenden einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in Rheinland-Pfalz, das weite Teile des Geschäftsgebietes umfasst. Er erwähnte die Tagung von Europas Rechtspopulisten in Koblenz, die Anfeindung des Obermessdieners von „Mainz bleibt Mainz“ durch extrem rechtslastige Kommentare, die Terrorwarnung zu „Rock am Ring“, die Bischofsweihe im Mainzer Dom und vieles mehr, was die Zuhörer sehr interessiert aufnahmen.
Hybrides Geschäftsmodell
„Wir feiern in diesem Jahr auch ein sehr trauriges Jubiläum,“ so Bernd Schittler weiter, „10 Jahre Finanzkrise! Bis heute spüren und leben wir mit den Auswirkungen, die die Krise verursacht hat: Niedrigzinsen, überbordende Regulatorik und in der Folge die Überprüfung des Geschäftsmodells.“ Daher verfolgt die Bank schon seit Jahren ein hybrides Geschäftsmodell, bestehend aus Direktbank und Beratung, wobei mit persönlicher Beratung auch der ausführliche Beratungstermin per Telefon gemeint ist.
Aber auch digitale Innovationen, wie die Beratung per Video oder der elektronische Baufinanzierungsantrag (beides für 2019 geplant), erfüllen die Bedürfnisse nach veränderten Kommunikationswegen zwischen Kunde und Bank. Um der andauernden Krise und deren Auswirkungen zu begegnen, hat die PSD Bank Koblenz eG neue Ertragsfelder entwickelt, die dafür sorgen, dass das magische Dreieck – Liquidität, Rendite und Risiko – erfüllt wird. Zu den neuen Ertragsfeldern gehören die Kundenschließfächer in Koblenz und der Filiale Mainz, die Investition in Immobilien und die Ausweitung des Kundenkreises auf Freiberufler.
Vorstand Peter Greiner präsentierte erstmalig die wichtigsten Eckpunkte des Jahresabschlusses 2017 und konnte direkt mit der guten Botschaft an die Mitglieder aufwarten: 2017 war wieder ein erfolgreiches Jahr! Die Marktposition der PSD Bank konnte auch im zurückliegenden Geschäftsjahr gestärkt werden. Die Bilanzsumme hat sich um 1,8 Millionen Euro auf 655 Millionen Euro erhöht, was einem Wachstum von 0,3 Prozent entspricht. Die Bilanzentwicklung ist gekennzeichnet von einer Ausweitung der Kundenforderungen um 12 Millionen Euro (2,4 Prozent). Insgesamt wurden in 2017 66 Millionen Euro neue Kredite zugesagt. Somit erreicht das Kundenkreditgeschäft circa 79 Prozent der Bilanzsumme, ein Wert, der in der PSD Bankengruppe überdurchschnittlich ist.
Die Kundeneinlagen sind insgesamt leicht um 0,7 Prozent angewachsen, wobei die Tendenz nach flexiblen und kurzfristigen Anlageformen weiterhin zu beobachten ist. In der Einzelbetrachtung reduzierten sich die Spareinlagen um 5,5 Prozent zugunsten kurzfristiger Anlagen. Täglich fällige Einlagen erhöhten sich dagegen um 5,6 Prozent auf ein Volumen von 172 Millionen Euro. Geldanlagen mit vereinbarter Laufzeit (Termingelder) wuchsen gar um 12,8 Prozent auf 82 Millionen Euro an. Die Gesamtkapitalquote der PSD Bank Koblenz liegt bei 21,2 Prozent der risikogewichteten Aktiva und übertrifft damit die von der Bankenaufsicht geforderte Mindesthöhe von 12,5 Prozent für die Jahre 2018/ 2019 deutlich.
Der Zinsüberschuss von 10,7 Mio. Euro (1,61 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme) ist gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Die Verwaltungsaufwendungen (Sach- und Personalaufwand) haben sich unter anderem nennenswert erhöht, da die einmalige Investition in die Betriebs- und Geschäftsausstattung der neuen Filiale Mainz nicht aktiviert, sondern als Aufwand verbucht wurde. Aber auch Tariferhöhungen, erhöhte Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge, Regulatorik und die Investition in die Digitalisierung der Bankprozesse haben zur Erhöhung beigetragen. In einem anspruchsvollen Umfeld mit Niedrigzinsen, erhöhten Kosten für Regulatorik und Digitalisierung sowie einer verstärkten Wettbewerbssituation konnte der Jahresüberschuss von etwa 850.000 Euro stabilisiert werden.
Beide Vorstände bedankten sich beim ehemaligen Vorsitzenden der Bank, Franz Merkes, der sich Anfang des Jahres in den Ruhestand verabschiedet hat, für die gute Zusammenarbeit und seine Beteiligung an dem guten Geschäftsergebnis 2017. Die Vorstände Bernd Schittler und Peter Greiner sind überzeugt, die künftigen Herausforderungen zu meistern und optimal für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden aufgestellt zu sein.
Die Generalversammlung in der Rhein-Mosel-Halle war wieder gut besucht.
