Wirtschaft | 10.09.2019

- Anzeige - Das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef feierte sein 25-jähriges Bestehen

„Die Menschen machen das Haus zu etwas Besonderem“

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt begannen die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Hauses.

Bad Breisig. Das Haus hat zwei Jahrhundert-Hochwasser gemeistert, hat viele nette und bekannte Menschen begrüßen dürfen und hat seinen Namen geändert (aus dem Alten- und Pflegeheim wurde das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef). Das Haus ist in all den Jahren aber vor allem eines geblieben: Ein Ort, an dem man gerne lebt und arbeitet. Das hoben auch alle Redner beim Festakt, den das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef anlässlich seines 25. Geburtstages im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt feierte, hervor. Das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef ist zweifelsohne eines der schönsten in der Marienhaus Unternehmensgruppe. Und das liegt sicher nicht nur an der großzügigen Bauweise, sondern auch an der wunderschönen Lage in einem alten Park direkt am Rhein. Aber, und daran erinnerte Schwester Marianne Meyer in ihrer Ansprache, „es sind nicht die Steine, die einen solchen Ort zu etwas Besonderem machen, es sind die Menschen, die hier leben; die hier arbeiten; und die sich ehrenamtlich engagieren“. Sie alle tragen nach den Worten von Schwester Marianne, die dem Vorstand der Marienhaus Stiftung angehört, dazu bei, die Tradition weiterzutragen, die die Waldbreitbacher Franziskanerinnen 1867 und damit vor 152 Jahren begründet haben.

Die Geschichte dahinter

1867 wurde der Ort von einer Pockenepidemie heimgesucht und die Schwestern kamen auf Bitten aus der Bevölkerung nach Bad Breisig, um Arme und Kranke zu pflegen. Das taten sie damals kostenlos. Ihren Lebensunterhalt bestritten sie durch Almosen und Tagelohn. Schon wenige Jahre später bauten sie ihr erstes Krankenhaus. Später kamen eine Strick- und Nähschule und ein Kindergarten hinzu. In den beiden Weltkriegen und in den Hungerjahren danach unterhielten die Schwestern eine Suppenküche und versorgten die notleidende Bevölkerung. Ihr damaliges Haus, eine alte Villa am Rhein, die sie 1933 erworben hatten und St. Josefsheim nannten, diente über viele Jahre alten, kranken und erholungsbedürftigen Menschen als Unterkunft. 1985 verließen die Waldbreitbacher Franziskanerinnen Bad Breisig, denn das St. Josefsheim konnte die baulichen Mindestanforderungen an ein Pflegeheim nicht mehr erfüllen, und eine Renovierung des Gebäudes lohnte sich nicht. Wer damals allerdings gedacht haben mag, damit sei das Kapitel Waldbreitbacher Franziskanerinnen in Bad Breisig beendet, der hatte sich getäuscht und die Rechnung ohne die Bürger der Stadt und den Förderverein gemacht. Sie kämpften erfolgreich für die Rückkehr der Schwestern. So wurde am 25. Oktober 1991 der Grundstein für das neue Alten- und Pflegeheim St. Josef gelegt. Damit beginnt die Geschichte des neuen St. Josefshauses, die– da waren sich alle einig– noch möglichst lange dauern möge.

Die Arbeit von Vielen

Es sind die Menschen, die das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef zu etwas Besonderem machen– die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die oft weit mehr als ihre Pflicht tun; die Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich engagieren und dabei immer wieder feststellen, dass auch ehrenamtliche Arbeit ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist; und die Mitglieder des Fördervereins, die das Haus finanziell wie ideell unterstützen. Sie alle sorgen dafür, dass sich die Frauen und Männer, die hier leben, wohl und geborgen fühlen. Ein ganz besonderes Augenmerk legt das Haus darauf- auch das rückte Schwester Marianne in ihrer Rede in den Blick- dass es im Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef genauso dazu gehört, dass hier Menschen selbstbestimmt und in Würde ihr Leben vollenden können. Zahlreiche Pflegekräfte haben hierfür eine Palliative-Care-Ausbildung absolviert; das Haus kooperiert deshalb auch mit dem Hospizverein Rhein-Ahr; und es kommen auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes ins Haus und begleiten Bewohner in der letzten Phase ihres Lebens. All das macht in den Augen von Schwester Marianne „den besonderen Charakter unseres Hauses aus. Hier werden die christlichen Werte spürbar, auf die sich unsere Arbeit und unser gesamtes Unternehmen gründen; hier zeigt sich eine Kultur gelebter Mitmenschlichkeit“.

Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef in Bad Breisig

Hießen die Gäste willkommen: Schwester Marianne Meyer, Cindy-Beate Engelhardt, die stellvertretende Einrichtungsleiterin, Pflegedienstleiterin Martina Krupp und Geschäftsführer Marc Gabelmann (v.l.).Fotos: hf

Hießen die Gäste willkommen: Schwester Marianne Meyer, Cindy-Beate Engelhardt, die stellvertretende Einrichtungsleiterin, Pflegedienstleiterin Martina Krupp und Geschäftsführer Marc Gabelmann (v.l.).Fotos: hf

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt begannen die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Hauses.

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