- Anzeige -
Die VR Bank RheinAhrEifel steigert ihre Bilanzsumme im Jahr 2025 auf 7,2 Milliarden Euro
Vier Prozent Dividende für die 142000 Mitglieder der Genossenschaft
Koblenz. Gute Nachricht für die 142.000 Mitglieder der VR Bank RheinAhrEifel.
Vorbehaltlich des Votums der Vertreterversammlung im Mai wird die Genossenschaftsbank für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von vier Prozent auf die Geschäftsanteile ausschütten. Das sagte Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer bei der Bilanzkonferenz in Koblenz.
Denn „trotz des anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds mit geopolitischen Unsicherheiten und einer Rekordzahl an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland konnte die Genossenschaftsbank in 2025 ihre starke Position in der Region weiter festigen.
Das Zahlenwerk
Die Bilanzsumme wuchs laut Monschauer im Jahr 2025 um rund 323 Millionen Euro auf 7,2 Milliarden Euro und unterstreiche damit die solide Geschäftsentwicklung der Bank. Auch das Kreditgeschäft habe sich positiv entwickelt:
Die Kundenkredite stiegen um rund 243 Millionen Euro auf fünf Milliarden Euro (+5,07 Prozent). Parallel dazu erhöhten sich die Kundeneinlagen um 303 Millionen Euro auf 5,7 Milliarden Euro (+5,56 Prozent). Das insgesamt betreute Kundenvolumen (Bilanz- und Verbundgeschäft) legte um 761 Millionen Euro auf rund 15,5 Milliarden Euro zu (+5,51 Prozent). Das wirtschaftliche Eigenkapital der Bank beträgt rund 813 Millionen Euro (+2,40 Prozent).
„Das Jahr 2025 war geprägt von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten. Umso mehr zeigt dieses Ergebnis, wie tragfähig unser genossenschaftliches Geschäftsmodell ist und wie groß das Vertrauen unserer Mitglieder“, so Monschauer. So habe die VR Bank im vergangenen Jahr 5567 neue Kunden sowie 3692 neue Mitglieder gewinnen können. Damit habe die Bank nun rund 142000 Miteigentümer und betreue 200000 Kunden.
Als regionale Genossenschaftsbank übernehme die VR Bank auch weiterhin gesellschaftliche Verantwortung. Im Jahr 2025 flossen rund 1,5 Millionen Euro in Spenden und Sponsoring an mehr als 1300 Projekte aus den Bereichen Brauchtum, Kunst, Kultur, Sport und sozialem Engagement.
Strategische Entscheidungen
Im Fokus des Jahres 2025 standen zudem wichtige strategische Entscheidungen. „Die geplante Fusion mit der PSD Bank Koblenz markiert einen bedeutsamen Meilenstein in der Entwicklung der VR Bank RheinAhrEifel. Die Verschmelzung, über die die Vertreterversammlung im Mai beschließt, soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 erfolgen, wobei die technische Fusion für Juli 2026 vorgesehen ist. Aus diesem Zusammenschluss entsteht ein noch leistungsfähigeres genossenschaftliches Institut mit einer Bilanzsumme von rund acht Milliarden Euro“, so Monschauer.
Parallel dazu werde das Filialnetz auf Basis externer Analysen und Kundenfeedbacks zukunftsorientiert weiterentwickelt. Zum 31. März 2026 werden acht Standorte, darunter im Kreis Ahrweiler Heimersheim, in Selbstbedienungs-Filialen umgewandelt. Die persönliche Beratung bleibe indes weiterhin regional verankert. Die strategische Neuausrichtung werde durch große Investitionen in moderne Arbeitswelten unterstützt: Die aktuellen Bauprojekte, die neue Hauptstelle in Koblenz und der neue Verwaltungssitz in Mendig, an dem die Kräfte von 400 Mitarbeitern aus bisher zehn Standorten gebündelt werden, sollen durch ihre zukunftsfähige Struktur dazu beitragen, die VR Bank RheinAhrEifel für kommende Herausforderungen zu positionieren.
Stärkung der Region
Mit 955 Mitarbeitern, darunter 87 Auszubildende, zählt die VR Bank RheinAhrEifel laut Monschauer zu den größten Arbeitgebern der Region: „Seit Sommer 2025 werden jährlich 30 neue Ausbildungsplätze angeboten, ein klares Bekenntnis zur Nachwuchsförderung.“
Für das Jahr 2026 rechnet die Bank mit einem moderaten wirtschaftlichen Aufschwung, begleitet von weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen. „Wir gehen die kommenden Aufgaben mit Zuversicht an – getragen von einer starken Eigenkapitalbasis, engagierten Mitarbeitern und dem Vertrauen unserer Mitglieder. Unser Ziel bleibt es, die Region nachhaltig zu stärken und gemeinsam Zukunft zu gestalten“, so Monschauer final. GS
Die Geschäftsstelle in Heimersheim wird zum 31. März in eine Selbstbedienungs-Filiale umgewandelt.
Weitere Themen
Artikel melden
Neue Radroute „Vulkanschleife Basalt“ ohne Einbindung von Mayen in der Region
- Biker: Ich bin den Radweg am Wochenende gefahren. Tatsächlich fragt man sich, warum man keinen Weg nach Mayen gefunden hat. Als Ortskundiger war das zwar kein Problem, aber darum geht es ja nicht. Von Mayen...
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 6
- Annette Saal: In Nickenich, Montfort L‘ Amaury Platz
Mehrere Fälle von illegal entsorgtem Altöl und Chemikalien
- Schmitz, P: Die illegale Abfallentsorgung nimmt leider Überhand. Habe schon mehrere Male Firmenmitarbeiter von ausländische klingenden Firmen bei mir am Glas Container in der Straße aufgefordert ihren Müll wieder au zu laden.
„Andernach rockt“ 2026 im Andernacher Schlossgarten
Jubiläumsfestival begeistert mit Musik, Herz und Gemeinschaft
Andernach. Zwei Tage voller Rockmusik, Familienprogramm und sozialem Engagement: Mit seiner fünften Auflage hat „Andernach rockt 2026“ am Pfingstwochenende erneut eindrucksvoll gezeigt, wie Musik Menschen verbinden kann. Hunderte Besucher strömten in den Andernacher Schlossgarten und feierten gemeinsam ein Charity-Festival, das längst zu den festen kulturellen Höhepunkten derRegion gehört. Veranstaltet...
Weiterlesen
Polizei warnt vor gefälschten Anrufen
28.05.: Vorsicht vor falschen Kriminalbeamten in Westerburg
Westerburg. Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, meldeten mehrere Bürger der Polizeiinspektion Westerburg eine Serie von Anrufen durch vermeintliche Polizeibeamte. Diese Anrufer gaben sich am Telefon als Kriminalbeamte aus und warnten vor angeblichen Einbrüchen in der näheren Umgebung.
Weiterlesen
Koblenz. Das Landgericht Koblenz hat heute den Eltern und der Schwester der am 11.03.2023 getöteten Luise Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 125.000 Euro zugesprochen. Zudem wurden die Beklagten dazu verurteilt Beerdigungskosten in Höhe von 15.263,94 Euro zu zahlen und die Kläger von Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 4.403,36 Euro nebst Zinsen freizustellen. Das Gericht stellte außerdem die Schadensersatzplicht der Beklagten für zukünftige materielle Schäden fest.
Weiterlesen
