Wirtschaft | 01.07.2019

-Anzeige- Tag der Architektur im Massivhaus Mendig

Diese Firma prägt den Raum!

Die Experten fürs Bauen: Heiko Schröder, Markus Fronert, Nadine Bressler und Sven Letschert (von links) im großzügigen Mittelbereich des Gebäudes. Fotos: BE

Mendig. Vor einem Jahr, im Mai 2018, wurde das neue Bürogebäude des Mendiger Unternehmens Massivhaus Mittelrhein in der Robert-Bosch-Straße eingeweiht und in Betrieb genommen. Nur ein Jahr später, am diesjährigen Tag der Architektur, gehörte die Firmenzentrale der Bauexperten schon zu den 51 ausgewählten Projekten, die ihre Türen für interessierte Besucher öffneten. Darunter viele potenzielle Bauherren, die sich über neue Bautrends informieren wollen. Und Architekten, die praktische Anregungen für ihre eigene Arbeit suchen. Unter den Gebäuden, die ihre Türen für Besucher öffneten, waren viele private Eigenheime, aber auch Funktionsbauten wie die die Firmenzentrale der Massivhaus Mittelrhein. Wenn ein Unternehmen, das im Auftrag für private Bauherren und Firmen Häuser plant und bis zur Fertigstellung abwickelt, kann man durchaus gespannt sein, welche Bautrends in eigener Sache umgesetzt werden. Zumal im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 die Erwartungen besonders groß waren und auch das diesjährige Motto einiges erwarten ließ: „Räume prägen“. Wie sehr die neue Firmenzentrale der Massivhaus Mittelrhein den öffentlichen Raum prägt, wird mit jedem Schritt in Richtung des Gebäudes deutlich. Die Fassade ein gelungenes Beispiel regionalen Bauens. In den grauen Spezialputz wurden feine Körner aus Mendiger Basalt eingespritzt. Auch im Inneren des Gebäudes wurde tonnenweise Basalt aus der Region verbaut. Von grauer Tristesse indes keine Spur, denn in der Kombination mit warmen Holztönen fühlt man sich überall im Gebäude gut aufgehoben und geborgen. Geschäftsführer Markus Fronert, der gemeinsam mit den beiden Architekten Nadine Bressler und Sven Letschert vom Büro PLAN FAKTUR aus Montabauer am Wochenende durch das Bürogebäude führt, hat im letzten Jahr oft erlebt, wie angenehm wohltuend die Kombination auf Besucher und auf die derzeit 80 Mitarbeiter wirkt. „Wir haben durchgehend ein warmes Holz, Eiche, für Fußböden und andere Bauelemente wie Schränke ausgewählt. Das andere gestaltende Material ist Beton mit einem hohen Anteil von Mendiger Basalt. Dadurch haben wir eine einheitliche Wirkung im gesamten Gebäude erzielt. Und die wirkt auch sehr entspannend und wohltuend auf alle im Haus.“ Eine hochwertige, harmonische und einheitliche Gestaltung, die auch im Kellergeschoss noch sichtbar ist.

Dafür, dass sich die derzeit 80 Mitarbeiter in ihrer neuen Firmenzentrale so wohl fühlen, gibt es einen weiteren guten Grund. Heiko Schröder, der Leiter der Planungsabteilung Technik und Heizung, hat in der Robert-Bosch-Straße ein wegweisendes Konzept realisiert. Und er ist stolz auf das Ergebnis. „Heizung war gestern, Kühlung ist das Prinzip der Zukunft. Und wir haben es hier umgesetzt.“ Durch Erdsondenbohrungen zapfen die Energieexperten Erdwärme an. Diese wird nicht durch eine Bodenheizung, sondern durch Leitungen oberhalb der Betondecke mit Hilfe eines Erdwärmetauschers im Gebäude verteilt. Ein ungewöhnliches Verfahren, das sich schon im zweiten heißen Sommer bewährt. Und auch im Winter für gleichbleibende angenehme Wärme gesorgt hat. Die Raumtemperatur liegt konstant bei ca. 23 Grad, Luftwärmetauscher sorgen für frische Luft. Fenster öffnen überflüssig. Das Funktionsgebäude erfüllt die technischen Voraussetzungen der neuen KFW 55 und ist damit wegweisend in Sachen Energieeffizienz. Strom wird konsequenterweise über eine Solaranlage auf dem Dach produziert und ins Netz eingespeist. Der eigene Stromverbrauch konnte trotz vieler elektronischer Geräte im Gebäude erfreulich niedrig gehalten werden. Die Besucher, egal ob aus dem Baufach oder interessierte Architekturfans, waren nach ihrem Besuch in der Robert-Bosch-Straße beeindruckt. Und nahmen unter vielen positiven Eindrücken auch diesen mit nach Hause: Vieles, was im Interesse des Klimaschutzes wünschenswert ist, ist schon heute machbar. Und diese, die Markus Fronert Bauherren mit auf den Weg gibt: „Wir haben uns oft die Köpfe heiß geredet und kontrovers diskutiert. Aber wenn man einen Weg einschlägt, dann konsequent. Dafür braucht man allerdings auch viel Vertrauen zu den Planungspartnern.“

Diese eindrucksvolle Fassade prägt den Raum!

Diese eindrucksvolle Fassade prägt den Raum!

Die Experten fürs Bauen: Heiko Schröder, Markus Fronert, Nadine Bressler und Sven Letschert (von links) im großzügigen Mittelbereich des Gebäudes. Fotos: BE

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