Wirtschaft | 21.01.2019

- Anzeige - Dernbacher Gruppe Katharina Kasper eröffnete Quartiershaus und Tagespflege im Quartier Süd

Ein Ort der Begegnung

Zur Eröffnung sangen die Kinder der benachbarten Kindertagesstätte Sonnenschein gemeinsam mit Bewohnerinnen aus dem befreundeten Seniorenzentrum St. Josef aus Dernbach ein Lied aus der Feder des Musikduos Orange Moon.  Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

Montabaur. Mit einem feierlichen Akt, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen war, eröffneten am 11. Januar die beiden neuen Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper im Quartier Süd. Das überwältigende Interesse an der Eröffnung des Quartiershauses Katharina Kasper und der Tagespflege Katharina Kasper im Quartier Süd in Montabaur wurde schon deutlich, lange bevor der erste Ton gespielt und das erste Wort gesprochen wurden. Im randvollen Saal des Quartierstreffs versammelten sich interessierte Bürger, Projektpartner, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, die Lokalpresse und freudig gespannte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreibergesellschaft, der Katharina Kasper ViaSalus GmbH.

Wortgottesdienst „Begegnung“

Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier aus der katholischen Pfarrei St. Peter in Montabaur begann die Feier mit einem Wortgottesdienst, den er unter das Motto der „Begegnung“ stellte. Nach der Einsegnung der Einrichtung segnete er auch mehrere Kreuze, die künftig in den Wohnungen und Gemeinschaftsbereichen der Einrichtungen ihren Platz finden werden. „In jeder Begegnung ereignet sich Leben“, stellte Barthenheier fest und betete dafür, dass sich in den Einrichtungen viele gute Begegnungen ereignen mögen. Die Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, Elisabeth Disteldorf, griff in ihren Grußworten das Thema „Begegnungen“ wieder auf. Nachdem sie den demographischen Wandel und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten für die Pflege skizziert hatte, gab sie zu bedenken, dass die gesellschaftliche Aufgabe der Sorge für alte Menschen nur dann gelingen könne, wenn man auch die Hilfe und Unterstützung von Freunden, Bekannten und Nachbarn zu aktivieren vermöge. Um diese Prozesse in Gang zu setzen und zu fördern, folgt das Konzept der beiden neuen Einrichtungen im Quartier Süd nicht nur den Erkenntnissen altersgerechten Wohnens und der Notwendigkeit flexibler, individueller Pflegeangebote, sondern zugleich auch integrativen Ansätzen, wie etwa der Quartiersarbeit, die die Trägergesellschaft durch den Quartierstreff mit eigenen Räumlichkeiten und durch die Quartiersmanagerin, Angela Schmitz-Buchholz, auch mit eigenem Personal ausstattet. Dr. Martin Koch, Geschäftsführer der Quartiers Manufaktur, die für die Entwicklung der gesamten Fläche der ehemaligen Westerwaldkaserne verantwortlich zeichnet, übergab der Einrichtung mehrere Bildtafeln als Einweihungsgeschenk, die den Bau des Projektes in allen Abschnitten wiedergeben. In seiner Ansprache berichtete er davon, wie wichtig es allen Beteiligten schon während der Planungsphase der beiden Einrichtungen war, ein innovatives Konzept für altersgerechtes Wohnen und umfassende Pflegeleistungen im Quartier Süd zu verwirklichen, das neue Wege geht und mehr als nur eine reine Pflegeeinrichtung ist.

Ort der Begegnung der Generationen

Gabi Wieland, die Stadtbürgermeisterin von Montabaur, verwies zu Beginn ihrer Ansprache auf das Zitat Katharina Kaspers „Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Tuns“, und stellte fest, dass dies die Maxime für alle Beteiligten des Projektes sei. Sie zeigte sich hocherfreut, dass mit den neuen Einrichtungen ein Ort der Begegnung der Generationen entstanden sei, mit dem etwas „Lebenswertes“ geschaffen wurde, das Stadt und Region voranbringen werde. Zum Ende des offiziellen Teils der Ansprachen begrüßte die Einrichtungsleiterin, Ursula Ewens, die Anwesenden noch einmal und stellte die einzelnen Leistungen der beiden neuen Einrichtungen vor, die neben zwei ambulant betreuten Wohn-Pflegegemeinschaften auch noch sechs Service Wohnungen, eine Tagespflegeeinrichtung und einen Quartierstreff beherbergen. Darüber hinaus ist im Quartiershaus Katharina Kasper auch eine Pflegeberatung angesiedelt, die nicht nur beim Ausfüllen von Anträgen unterstützt, sondern auch Ratschläge zur Förderung und Finanzierung von Pflegeleistungen gibt und viele andere Hilfestellungen leistet. Ursula Ewens bedankte sich bei allen Mitwirkenden und lud die Gäste dazu ein, Teil des Projektes zu werden, indem sie ihre eigenen Ideen im Quartierstreff verwirklichen und an der Quartiersarbeit teilnehmen.

„Was uns verbindet“

Den Abschluss der offiziellen Eröffnungsfeier im Quartierstreff gestalteten die Kinder der Kindertagesstätte Sonnenschein gemeinsam mit Bewohnern des befreundeten Seniorenzentrums St. Josef aus Dernbach mit dem Lied „Was uns verbindet“, aus der Feder des Musikduos Orange Moon, das den Vortrag auch musikalisch leitete. Den geistlichen Abschluss der Feier vollzog Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier danach mit der Einsegnung aller Räume in den beiden neuen Einrichtungen. Die Gäste hatten anschließend die Möglichkeit, ein Mittagessen einzunehmen und die Einrichtungen im Rahmen von Führungen genau kennenzulernen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen unter www.katharina-kasper-gruppe.de.

Zur Eröffnung sangen die Kinder der benachbarten Kindertagesstätte Sonnenschein gemeinsam mit Bewohnerinnen aus dem befreundeten Seniorenzentrum St. Josef aus Dernbach ein Lied aus der Feder des Musikduos Orange Moon. Foto: Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

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