Wirtschaft | 09.10.2023

- Anzeige - Tage der offenen Tür bei „Poison Bikes“ machen Blick hinter die Kulissen der individuellen Fahrradfertigung möglich

Inhaberteam Jessica Lilly und Thomas Wiesel: „Hier gibt es nichts von der Stange!“

Seit 2021 führen Thomas Wiesel und Jessica Lilly „Poison Bikes“ als neues Inhaberteam. Fotos: KLE

Nickenich. Gleich ein ganzes Wochenende sperrten Jessica Lilly und Thomas Wiesel die Pforten von „Poison Bikes“ in Nickenich auf und begrüßten zahlreiche Gäste zu ihren ersten Tagen der offenen Tür. Das Inhaberteam der Unikat-Bikes Manufaktur ermöglichte Interessierten vom 6. bis zum 8. Oktober einen Blick hinter die Kulissen der individuellen Fahrradfertigung. Auch der gleichzeitige Werksverkauf, bei dem Vorjahresmodelle, Messe- und Testräder zu vergünstigten Konditionen angeboten wurden, lockte viele Kunden ins Nickenicher Gewerbegebiet.

Vor knapp drei Jahren haben Lilly und Wiesel die Firma „Poison Bikes“ übernommen und konnten 2021 auf Anhieb ein zweistelliges Umsatzplus einfahren. Gemeinsam mit ihrem 25-köpfigen Team fertigen sie „genau die Räder, die unsere Kunden haben wollen“, verrät die Internetseite. Das Besondere, das „Poison Bikes“ von anderen Fahrradunternehmen unterscheidet, ist der Konfigurator, mit dem sich das Wunschbike nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen lässt. Das heißt: Die Fahrräder sind Unikate und werden individuell auf Bestellung angefertigt.

Soll es ein sogenanntes Biobike („normales“ Fahrrad) sein oder braucht der Fahrer motorisierte Unterstützung (E-Bike)? Rennrad, Mountainbike oder doch lieber eine Mischung aus beiden (Gravel: englisch für Schotter)? Die Farbe rot, grün oder blau, matt oder glänzend? Der Rahmen aus Carbon, Alu, Stahl oder Titan? Versehen mit Feder- oder Stahlgabel? Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, aber der eigenen Fantasie und Ausstattung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Und wer sich technisch nicht ganz so gut auskennt, kann sich selbstverständlich vor Ort umfassend beraten lassen.

Bis das Traumrad fahrbereit ist, müssen in der Manufaktur viele Arbeitsschritte überwiegend in Handarbeit umgesetzt werden. In der eigenen Lackiererei bekommt der Rahmen zum Beispiel in mehreren Schichten die Wunschfarbe und ein individuelles Design. Die Laufradmaschine speicht die Laufräder ein und zentriert sie. In der Einzelplatzmontage werden alle Arbeitsgänge stationär an einem Arbeitsplatz durchgeführt. Hier können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf die verschiedenen Variationsmöglichkeiten reagieren. Nach der Fertigstellung garantieren Probefahrt und Endabnahme eine einwandfreie Funktionsweise. Ist das Rad geliefert oder abgeholt, müssen nur noch der Lenker gerade gestellt und die Pedale angeschraubt werden und das Fahrrad ist „ready to ride“.

Den Service übernehme man in der Werkstatt nicht nur für die eigenen, sondern gerne auch für die Räder anderer Marken und Hersteller. Schließlich sei dies der beste Einstieg, potenzielle Neukunden von der Qualität und Einzigartigkeit der „Poison-Bikes“ zu überzeugen, sagte Wiesel.

„Ready to ride“ - nach der Lieferung müssen nur noch der Lenker gerade gestellt und die Pedale montiert werden.

„Ready to ride“ - nach der Lieferung müssen nur noch der Lenker gerade gestellt und die Pedale montiert werden.

Seit 2021 führen Thomas Wiesel und Jessica Lilly „Poison Bikes“ als neues Inhaberteam. Fotos: KLE

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