- Anzeige - St. Nikolaus-Stiftshospital: Umzug und Einsegnung eines Leistungsbereichs
Konduktive Förderung bezieht neue Räumlichkeiten
Andernach. Die Konduktive Förderung des St. Nikolaus-Stiftshospitals hat neue Räumlichkeiten gefunden. Sie ist künftig in der Drususstraße 16 in Andernach zu finden. Zur Einsegnung wurden Kinder, Angehörige, Betreuer, Freunde und Förderer in die neuen ebenerdig zu erreichenden Räume geladen.
Pastoralreferentin Dorothee Dümpelfeld richtete die Segnung speziell an die Kinder, die diese Räumlichkeiten mit Leben erfüllen werden. „Wir segnen, was hier stattfindet. Hier könnt ihr eure Fähigkeiten gut entwickeln. Hier werdet ihr immer beweglicher, selbstständiger und stärker.“ Nach einem ganzheitlichen Konzept fördern Diplom-Konduktorinnen cerebral geschädigte Kinder und helfen ihnen, Alltagssituationen selbstständiger meistern zu können. Die Leiterin der Konduktiven Förderung, Szilvia Berendné-Sipos ist von dem neuen Standort hellauf begeistert: „Es ist sehr schön geworden und alles behindertengerecht eingerichtet. Jetzt können hier zwei Gruppen gleichzeitig arbeiten. Wir haben kurze Wege und die Räumlichkeiten sind groß genug zum aktiven Platzwechsel und zur selbständigen Fortbewegung der Kinder. So haben wir die Möglichkeit, die verschiedenen Fördereinheiten mit lebenspraktischen Situationen aus dem Alltag zu verbinden.“ Auch von den Eltern hört Berendné-Sipos nur Gutes. Es fühle sich an, wie in einem Kindergarten, alles sei so hell und bunt.
Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn betonte, dass die Konduktive Förderung für das Haus sehr wichtig sei. „Unsere Aufgabe ist es, vielen unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen zu helfen. Wir haben lange nach Räumlichkeiten gesucht. Die Suche hat sich gelohnt.“ Sie wisse, welche Herausforderung das Leben und Arbeiten mit beeinträchtigen Kindern bedeute und wünsche allen weiterhin viel Erfolg.
Auch Claus Peitz, Mitglied des Verwaltungsrates der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH und Bürgermeister der Stadt Andernach, lobte den neuen Standort und betonte, wie wichtig und vielfältig das Engagement der Einrichtung für die Menschen sei.
Seit 25 Jahren gibt es die Konduktive Förderung nach Petö, begleitet durch viele treue Spender, die die Arbeit mit den Kindern unterstützen. Bspw. spendet der Bezirksverband Schützenbund Maria Laach schon seit 25 Jahren regelmäßig – insgesamt über 100.000 Euro. Daher ließen die Schützen es sich auch nicht nehmen, anlässlich der Einsegnung wieder einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro zu überreichen. Die Konduktive Förderung dankte herzlich, auch den übrigen treuen Spendern, für ihr Engagement.
Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH
