Wirtschaft | 23.04.2019

- Anzeige - Spatenstich bei Itex Gaebler – Die nächste Ära beginnt

Neubau steht unter gutem Stern

Eine neue 100 Meter lange Produktionshalle wird an die bestehende Halle angebaut

Das Familienunternehmen Itex Gaebler wächst. Den Neubau setzen die Generationen der Geschäftsführung gemeinsam um.Fotos: MIH

Montabaur. Im April erfolgte der Spatenstich auf dem Gelände von dbl Itex Gaebler in Heiligenroth. Dies war der Startschuss für den Expansionsbau auf dem Firmengelände. Bisher kann das Unternehmen auf eine erfolgreiche 170-jährige Firmengeschichte zurückblicken. 1966 entstand der erste Neubau in Montabaur in der Elgendorfer Straße, 2009 begann man dann mit dem Neubau „Auf der Birke“ in Heiligenroth, dem heutigen Standort des Familienunternehmens. Geprägt durch ein gesundes und stetiges Unternehmenswachstum verbunden mit dem fortwährenden Streben nach umweltbewussten und energetisch schlanken Lösungen sowie gestützt durch langjährige und treue Mitarbeiter kann dort nun der nächsten Meilenstein in der Firmengeschichte gesetzt werden.

Generationen bauen gemeinsam

Geschäftsführerin Eva Reiter, die von sich selbst sagt, Itex Gaebler bedeute für sie „Wäscherei lebenslänglich“, begrüßte die geladenen Gäste charmant und herzlich zum Spatenstich. Gleich zu Beginn gab sie eine kleine Anekdote zum Besten, die auch den gedanklichen Grundstein für den jetzigen Neubau bildete. „Meine Mutter, mein Vater und ich waren vor rund zwei Jahren bei einem Unternehmensberater. Dieser fragte mich, was das erste sei, das ich machen würde, wenn mein Vater in Rente ginge. Ich sagte, dass ich sofort neu bauen und die Elgendorfer Straße schließen würde. Mein Vater stand auf und fragte mich, wieso ich das ohne ihn machen wolle. Lange Rede, kurzer Sinn – mein Vater kam am nächsten Tag ins Büro mit den Worten: ‚Wir bauen!‘“

Gesucht und gefunden

Betraut mit den Bauarbeiten als Generalunternehmer ist die Freyler GmbH, deren Slogan „Menschen bauen für Menschen“ nicht besser zur Philosophie von Itex Gaebler passen könnte, denn das Familienunternehmen setzt auf Menschen, Individualität und Kundennähe. Eva Reiter führt aus: „Unser Werk hier in Heiligenroth ist – entgegen des allgegenwärtigen Trends immer mehr zu automatisieren und immer mehr menschliche Arbeit zu eliminieren – einzigartig in Deutschland, wenn nicht in Europa. Wir vereinen unter einem Dach modernste Reinraumtechnik – wir waschen für Kunden aus der Medizintechnik und der pharmazeutischen Industrie – und tun dies in ehrlicher Handarbeit auf höchstem Qualitätsniveau. Aus tiefstem Herzen glauben wir, dass Wäsche, die von einem echten Menschen für einen echten Menschen gewaschen, repariert, gelegt, gebügelt oder gefaltet wurde, besser ankommt als maschinell bearbeitete Wäsche.“

Bereit für die nächste Etappe

So wird nun eine 100 Meter lange Produktionshalle an die bestehende Halle angebaut und ein dreigeschossiger Bürobau an den derzeitigen Verwaltungsbau angegliedert.

Nach der Begrüßung der Gäste wurde auf diesen wichtigen Schritt in der Firmengeschichte angestoßen, die Bauhelme aufgesetzt, mit den Schippen geschaufelt und somit der Auftakt zu den geplanten Bauarbeiten symbolisch untermauert. Bei Itex Gaebler ist man also bereit für die nächste Etappe. Übrigens: Beim Beginn der Bauarbeiten in Heiligenroth vor zehn Jahren war Eva Reiter schwanger. Dass die jetzige Erweiterung der Räumlichkeiten unter einem guten Stern steht, zeigt die Tatsache, dass sie nun ihr zweites Kind erwartet.

Der symbolische Spatenstich für die neue Produktionshalle und ein neues Bürogebäude ist für Itex Gaebler der Beginn einer neuen Ära.

Der symbolische Spatenstich für die neue Produktionshalle und ein neues Bürogebäude ist für Itex Gaebler der Beginn einer neuen Ära.

Das Familienunternehmen Itex Gaebler wächst. Den Neubau setzen die Generationen der Geschäftsführung gemeinsam um.Fotos: MIH

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Günther: Es stellt sich nicht unbedingt die Frage der Beteiligung, sondern auch die Höhe der festgelegten Beteiligung. Soweit ich onformiert liegt der Anteil der Stadt bei 25% und die der Bürger bei 75%. Mindestens...
  • Roman: Und warum nicht NACHTS? wo so gut wie keiner behindert wird?
  • Anja Weyer : Hier wird von Fläche sparendem Wohnraum gesprochen, brach liegende Gelände zu nutzen, die Quartiere aufzuwerten. Wann wird denn endlich das Berninger Gelände genutzt, das seit Jahren brach liegt. Und...
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige (Februar 26)
Jubiläums-Anzeige
Stellenanzeige
Imageanzeige Werbeplan 2026
Selbständig und umsorgt
Printanzeige KW 8
Empfohlene Artikel

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wenn man 40 Jahre im selben Betrieb verbringt, dann hat man entweder sehr viel Geduld, außergewöhnliche Loyalität oder Spaß an der Arbeit. Im Fall von Achim Groß trifft definitiv alles zu. Seit vier Jahrzehnten ist er eine feste Größe in unserem Unternehmen und als ausgezeichneter Experte stets gefragt.

Weiterlesen

Kreis Ahrweiler. Robust und solide, so präsentiert sich die Jahresbilanz 2025 der Kreissparkasse Ahrweiler. Und dieses in einem nicht gerade einfachen wirtschaftlichen Umfeld. „Da hätten wir eigentlich einen Preis für ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr verdient“, sagte Vorstandsvorsitzender Guido Mombauer bei der Präsentation des Zahlenwerkes. Gemeinsam mit Achim Gemein bildet der Chefbanker...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2025
Image Anzeige
Daueranzeige 2026
Närrische Preise 2026 - Bestellung Nr.: 0033084107
Werbeplan 2026
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Mitarbeiter/in Stadtreinigung (m/w/d), Gärtner/in (m/w/d)
Gesundheit im Blick
Küchen Image
Veranstaltung "Schwanensee"