Wirtschaft | 06.11.2025

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Neue Diagnose- und Behandlungsansätze bei verengten Herzkranzgefäßen

Expertenwissen aus erster Hand: Im Rahmen eines Infoabends gibt Dr. Tim Mödder (Chefarzt Kardiologie, internistische Intensivmedizin und Schlaganfalleinheit) Einblicke in moderne Verfahren zur Früherkennung und Behandlung von Verengungen der Herzkranzgefäße.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Brustschmerzen, Druckgefühl und Atemnot bei Belastung sind Symptome, die viele Menschen zunächst unterschätzen. Häufig steckt eine Verengung der Herzkranzgefäße hinter den Beschwerden. Bleibt diese unentdeckt und somit auch unbehandelt, drohen schwerwiegende Folgen – ein Herzinfarkt zum Beispiel.

Anlässlich der Herzwochen 2025, einer bundesweiten Initiative der Deutschen Herzstiftung, möchten die Kardiologen am Bad Neuenahrer Marienhaus Klinikum für das wichtige Thema Früherkennung sensibilisieren: „Dank vielversprechender medizinischer Fortschritte können wir koronare Herzerkrankungen heute deutlich früher und schonender diagnostizieren“, betont Chefarzt Dr. Tim Mödder. „Ist die Gefahr frühzeitig erkannt, lässt sich das Risiko lebensgefährlicher Komplikationen durch gezielte Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen spürbar reduzieren.“

Am 18. November nehmen Dr. Mödder und sein Team sich persönlich Zeit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte über neue Diagnose- und Behandlungsansätze zu informieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit dem Sommer betreibt das Krankenhaus Maria Hilf einen neuen Computertomographen (CT), der äußerst präzise Bilder des Herzens und der Herzkranzgefäße liefern kann. „Das hochmoderne Gerät erlaubt es uns, Verkalkungen und Verengungen bereits im Frühstadium zu erkennen – ganz ohne Eingriff am Herzen“, so Dr. Mödder.

Zeigt sich eine relevante Verengung, stehen heute unterschiedliche Behandlungsoptionen zur Verfügung – von einer medikamentösen Therapie bis hin zur minimalinvasiven Erweiterung der Gefäße im Herzkatheterlabor. Hier können die Herz-Spezialistinnen und -Spezialisten des Klinikums verengte Herzkranzgefäße wieder aufdehnen und sogenannte Stents einsetzen. Für akute Notfälle, etwa einen Herzinfarkt, ist das Team rund um die Uhr einsatzbereit. Der Infoabend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin verstehen | Infoveranstaltungen von Experten für Jedermann“, die in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums stattfindet und jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus nimmt. Im Anschluss an kurze Vorträge haben Teilnehmende die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Weitere Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Der Veranstaltungsort – die Aula des Klinikums – ist am besten über den Eingang des Nebengebäudes Haus Klara zu erreichen (unterhalb des Krankenhauses, direkt hinter dem Hubschrauberlandeplatz). Autofahrerinnen und -fahrer können den angrenzenden Parkplatz Klara nutzen.

Was? Chronisches Koronarsyndrom

Neue Diagnose- und Behandlungsansätze bei verengten Herzkranzgefäßen

Wann? Dienstag, 18.11.2025 | 17:00-18:30 Uhr

Wo? Aula im Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Expertenwissen aus erster Hand: Im Rahmen eines Infoabends gibt Dr. Tim Mödder (Chefarzt Kardiologie, internistische Intensivmedizin und Schlaganfalleinheit) Einblicke in moderne Verfahren zur Früherkennung und Behandlung von Verengungen der Herzkranzgefäße. Foto: Joachim Gies | Marienhaus Foto: JOACHIM GIES

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