Wirtschaft | 07.09.2020

- Anzeige - St. Nikolaus-Stiftshospital: Gut gerüstet für den Fall der Fälle

Neue IMC-Station mit zusätzlichen Beatmungsbetten eröffnet

Mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz wurden die Beatmungskapazitäten am St. Nikolaus-Stiftshospital mehr als verdoppelt

Das St. Nikolaus-Stiftshospital richtete eine neue Intermediate Care (IMC)-Station mit fünf Bettplätzen inklusive Beatmungsgeräten ein. Zusätzlich erhöhte das Krankenhaus die Beatmungskapazitäten seiner Intensivstation deutlich auf insgesamt 15 Beatmungsplätze. Foto: privat

Andernach. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren alle Krankenhäuser aufgerufen, die Anzahl ihrer Intensivbetten und Beatmungsplätze zu erweitern. Entsprechend dieser Vorgaben erhöhte das St. Nikolaus-Stiftshospital die Beatmungskapazitäten der Intensivstation deutlich auf insgesamt 15 Beatmungsplätze. Außerdem richtete das Krankenhaus eine neue Intermediate Care (IMC)-Station mit weiteren fünf Bettplätzen mit zusätzlichen Beatmungsgeräten ein. „Insgesamt haben wir im Zuge der Pandemie die Kapazitäten an Beatmungsbetten mehr als verdoppelt“, berichtet Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn. „Unser Dank geht dabei auch an das Land Rheinland-Pfalz, das uns mit der Beschaffung von Beatmungs- und Peripheriegeräten erheblich unterstützt hat.“ Die IMC-Station ist ein Bindeglied zwischen High-care Intensiveinheit (Intensivstation) und Normalstation. Auf der IMC-Station können jedoch auch kritisch kranke Patienten versorgt werden. Die umfangreiche Ausstattung an Apparatetechnik gleicht dabei nahezu einer High-care Intensiveinheit und ermöglicht somit eine intensive Versorgung der Patienten. „Entsprechend der aktuellen politischen Vorgaben werden wir weiterhin Behandlungskapazitäten für COVID-19 Patienten freihalten. Derzeit stellen wir 20 Intensivbehandlungsplätze für die Versorgung von kritisch kranken Patienten zur Verfügung, wodurch unsere intensivmedizinische Versorgungskapazität zu einer der zehn leistungsstärksten Einheiten in der gesamten Versorgungsregion Mittelrhein-Westerwald zählt“, berichtet Dr. Torsten Bähner, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin. Dr. Ralph Rüdelstein, Chefarzt der Inneren Medizin ergänzt: „Falls die Zahl der an COVID-19 Erkrankten, hier in der Region akut steigen sollte, sind wir gut vorbereitet. Die neue IMC-Station leistet dabei einen entscheidenden Beitrag.“ Schon vor der Corona-Pandemie hatte das St. Nikolaus-Stiftshospital einen erweiterten Bedarf an Intensiv- und Überwachungskapazitäten erwartet und die Integration einer IMC-Station angedacht. Die Forderung des Landes Rheinland-Pfalz, die Kapazitäten schnellstmöglich auszubauen und präventiv auch langfristig vorzuhalten, gaben den Anlass, die Intermediate Care-Station mit Priorität neu zu errichten. Die zügige Umsetzung war auch deshalb möglich, weil die IMC-Station in den Räumlichkeiten der ehemaligen Interims-Intensivstation des Krankenhauses untergebracht wurde und die räumlichen und technischen Gegebenheiten noch vorhanden waren, reaktiviert oder zügig neu aufgebaut werden konnten.

Das St. Nikolaus-Stiftshospital richtete eine neue Intermediate Care (IMC)-Station mit fünf Bettplätzen inklusive Beatmungsgeräten ein. Zusätzlich erhöhte das Krankenhaus die Beatmungskapazitäten seiner Intensivstation deutlich auf insgesamt 15 Beatmungsplätze. Foto: privat

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