Wirtschaft | 09.08.2021

- Anzeige - Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Umzug in großzügige Räumlichkeiten erfolgt

Neue Palliativstation im St. Elisabeth eröffnet

Das St. Elisabeth ist stolz auf seine Palliativstation. Georg Kohl (Kaufmännischer Direktor), Dr. Cvijetin Branding-Cvijanovic (Ärztlicher Direktor), Anke Sauerbrey (Oberärztin) und Annika Müller (Stationsleiterin) zeigen Dr. Paul Glauben vom Förderverein und Landrat Dr. Alexander Saftig (alle von rechts) eines der neuen Patientenzimmer.Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Mayen. Der Umbau der Palliativstation im St. Elisabeth Mayen ist fertiggestellt und wird am 2. August in Betrieb genommen. Gleichzeitig feiert die Palliativmedizin im Mayener Krankenhaus damit ihr 20-jähriges Bestehen. Seit August 2001 werden im St. Elisabeth Mayen Patienten palliativ behandelt. Begonnen wurde mit einer Belegung von drei Betten, bis zum Umbau standen sieben Betten in Einzelzimmern mit besonderer Ausstattung sowie ein zusätzliches Zimmer zum Aufenthalt und als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige zur Verfügung.

Jetzt hat sich die Station räumlich um etwa das Doppelte vergrößert und ist von der Station 2A auf die 1C umgezogen: Mit elf Betten – verteilt auf sieben Ein- und zwei Zweitbettzimmer mit jeweils eigenem Bad und gehobener Zimmerausstattung, einem hochwertig ausgestatteten Entspannungsbadezimmer, einem gemütlich und modern gestalteten Wohnzimmer sowie dem „Snoozle-Raum“ (Entspannungs-, Therapieraum) – bietet die neue Station einen besonderen und geschützten Ort für Palliativpatienten. Dafür wurden die alten Räumlichkeiten komplett entkernt, saniert und neu ausgestattet. Die Bauzeit betrug 1,5 Jahre, das Investitionsvolumen 1,7 Millionen Euro. 720.000 Euro hat das Land mit Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Weitere Unterstützung gab es durch den Förderverein St. Elisabeth Mayen, der die elf Komfortbetten finanziert hat.

„Wir freuen uns sehr, mit diesen neuen Räumlichkeiten unseren Patienten einen geschützten Rahmen geben zu können“, so Oberärztin Anke Sauerbrey. Die ärztliche Leiterin der Palliativstation möchte dieses außergewöhnliche und wichtige Angebot in Zukunft noch ausweiten, denn „Palliativmedizin ist noch nicht so etabliert, wie sie sein sollte.“ Auch Stationsleiterin Annika Müller zeigt sich begeistert von den Möglichkeiten, die sich nun für Patienten und Mitarbeiter ergeben. „Hier ist es für die Patienten nun viel wohnlicher. Vorher waren wir mit der Akutgeriatrie auf einer Station, jetzt können wir uns ganz anders entfalten und unsere erworbenen Kenntnisse aus den Weiterbildungen wie beispielsweise die Aromatherapie anbieten. Wir sind alle total motiviert!“ Das Palliativ-Team von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, Pflegenden, Physiotherapeuten, Seelsorgern, Psychoonkologen, Sozialarbeitern und einem niedergelassenen Onkologen setzt sich mit einem ganzheitlichen Konzept dafür ein, die Lebensqualität der Patienten so zu verbessern, dass ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben trotz unheilbarer Erkrankung ermöglicht wird.

Nach der Einsegnung der Station durch den evangelischen Pfarrer Thorsten Hertel und Krankenhausseelsorgerin Mechthild Peters begrüßte Georg Kohl, Kaufmännischer Direktor im St. Elisabeth, die Anwesenden. Er war sichtlich stolz auf das 20-jährige Bestehen der Palliativmedizin im Haus und dankte allen am Umbau und der Finanzierung Beteiligten, insbesondere Dr. Paul Glauben, dem Vorsitzenden des Fördervereins St. Elisabeth Mayen und Landrat Dr. Alexander Saftig. Dieser begann seine Rede mit den Worten: „Danke, dass wir 720.000 Euro ausgeben durften.“ Dies macht deutlich, wie wichtig und zukunftsweisend die neue Station ist. „Es ist für unsere Region mit Ihrer Hilfe etwas ganz Besonderes entstanden. Möge diese Station vielen Menschen vieles erleichtern!“

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum

Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen

Das St. Elisabeth ist stolz auf seine Palliativstation. Georg Kohl (Kaufmännischer Direktor), Dr. Cvijetin Branding-Cvijanovic (Ärztlicher Direktor), Anke Sauerbrey (Oberärztin) und Annika Müller (Stationsleiterin) zeigen Dr. Paul Glauben vom Förderverein und Landrat Dr. Alexander Saftig (alle von rechts) eines der neuen Patientenzimmer. Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

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