Wirtschaft | 08.12.2023

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Rhein-Wied Hospiz: Damit neue Weihnachtsgeschichten möglich werden

Nach dem symbolischen ersten Spatenstich im Februar dieses Jahres schritt der Bau des stationären Hospizes zügig voran.  Foto: Joachim Gies

Neuwied. In einem stationären Hospiz kann man sehr unterschiedliche und berührende Weihnachtsgeschichten erleben: Vom gemeinsamen Plätzchenbacken und Adventsliedersingen bis dahin, dass ein letztes Mal Herzenswünsche erfüllt werden. Aber gerade Weihnachten kann im Hospiz auch besonders wehmütig sein. Das künftige stationäre Rhein-Wied Hospiz wird ab Herbst 2024 auch ein Ort sein, in dem sich Gäste und ihre Angehörigen wohlfühlen und in dem letzte Weihnachtsgeschichten möglich werden.

Seit dem Spatenstich im Februar dieses Jahres hat sich auf der Baustelle des Rhein-Wied Hospiz viel getan. Schon im September konnte Richtfest gefeiert werden und Ende November begannen die Planungen für den Innenausbau. Aktuell befindet sich der Bau im Zeitplan. Der Bau kostet fast acht Millionen Euro. Insgesamt 800.000 Euro müssen durch Spenden aufgebracht werden. Hier freuen sich die vier Träger des Rhein-Wied Hospiz, die Marienhaus GmbH, der Neuwieder Hospizverein e.V., das DRK und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V., über jede kleine und große Unterstützung, denn „nur so schaffen wir es, dass das Rhein-Wied Hospiz ein Ort wird, in dem schwerstkranke und sterbende Menschen ein Leben in Würde bis zuletzt führen können“, erläutert Christoph Drolshagen, der Geschäftsführer der Hospiz für den Landkreis Neuwied gGmbH.

Das Interesse am künftigen Rhein-Wied Hospiz ist bereits groß. So schauen nicht nur regelmäßig die Nachbarn auf der Baustelle vorbei, sondern auch andere Gruppe besichtigen die Baustelle. So besuchte unter anderem eine Gruppe des benachbarten Kindergartens die Bauarbeiter und beobachtete interessiert, wie schnell so ein Gebäude wachsen kann. Die Bauzeichner-Abschlussklasse David-Röntgen-Schule Neuwied machte mit ihrem Klassenlehrer ebenfalls eine Begehung auf der Hospizbaustelle und ließen sich von den verantwortlichen Architekten Nicole Mehren und Volker Michalowicz das spannende Projekt nicht nur aus technischer und architektonischer Sicht erläutern, sondern interessierten sich auch für die Hospiz- und Palliativarbeit.

Wie wichtig diese Hospiz- und Palliativarbeit sowohl ambulant wie stationär ist, betonen nicht nur die vier Träger des künftigen Rhein-Wied Hospiz, sondern auch seine Schirmherrin Isabelle Fürstin zu Wied. Sie hat Anfang dieses Jahres die Schirmherrschaft übernommen und freut sich, dass nun mit dem stationären Hospiz eine Lücke in der Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis Neuwied geschlossen werden kann.

So groß wie das Interesse am Rhein-Wied Hospiz ist, so vielfältig ist auch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Neuwied für dieses Projekt. Dass dieses überhaupt gestartet werden konnte, ist der großzügigen Spende der Else-Schütz-Stiftung von 1,25 Millionen Euro zu verdanken. Aber auch zahlreiche weitere Spenderinnen und Spender helfen dabei den Bau weiter voranzubringen. Damit schon im nächsten Jahr viele Gäste und ihre Angehörigen ihre letzten Weihnachtsgeschichten im Rhein-Wied Hospiz erleben können, „freuen wir uns über jeden weiteren Spendenbeitrag, der uns dies ermöglicht“, so Christoph Drolshagen. Das Rhein-Wied Hospiz bedankt sich für jede Unterstützung. Spenden mit dem Vermerk „Rhein-Wied Hospiz“ können überwiesen werden auf die folgenden Spendenkonten:

- Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung

Bank im Bistum Essen

IBAN DE03 3606 0295 0000 0313 13

- DRK Kreisverband Neuwied

Sparkasse Neuwied

IBAN DE66 5745 0120 0000 0465 40

- Neuwieder Hospiz e. V.

Sparkasse Neuwied

IBAN DE46 5745 0120 0024 0022 14

- VR Bank Rhein-Mosel eG

IBAN DE04 5746 0117 0007 6360 60Marienhaus GmbH

Das Richtfest konnte schon Ende September gefeiert werden.  Foto: Rainer Claaßen/www.cla-r.de

Das Richtfest konnte schon Ende September gefeiert werden. Foto: Rainer Claaßen/www.cla-r.de

Nach dem symbolischen ersten Spatenstich im Februar dieses Jahres schritt der Bau des stationären Hospizes zügig voran. Foto: Joachim Gies Foto: JOACHIM GIES

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