Wirtschaft | 10.10.2016

-Anzeige- „Knebels Mosterei“: Du trinkst - was Du bringst

Saftiges Vergnügen und gesunde Köstlichkeit

Spaß beim Mitmachen: Zahlreiche Saftfreunde legen in der Mosterei selbst mit Hand an.TE

Forst-Molzig. Überregional bekannt und beliebt ist „Knebels Scheune“ wegen ihrer regelmäßigen Benefiz-Musikveranstaltungen, die aufgrund ihres vielfältigen Angebots schon seit vielen Jahren eine treue Fangemeinde haben und Hörgenuss vom Feinsten bieten. Dazu gesellt sich „Knebels Mosterei“, die mit ihren gekelterten Früchten für einen leckeren Trinkgenuss sorgen und damit Menschen ansprechen, die Wert auf Gesundheit, Qualität und gesunde Ernährung legen. Doch kann man hier nicht nur günstig leckeren Fruchtsaft einkaufen, sondern auch jene eigenen Früchte vermosten lassen, die ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gewachsen sind. Auch davon macht ein Großteil der erfreuten Kundschaft regen Gebrauch. Dazu kommt eine hochmoderne Bandpresse kombiniert mit einer Rätzmühle zur Früchtezerkleinerung zum Einsatz. Die anschließende Pasteurisierung des gewonnenen Fruchtsaftes erfolgt sehr schonend und die Haltbarkeit wird ausschließlich über ein Wärmeverfahren hergestellt. So sorgt offensichtlich nicht nur das leckere Endprodukt sondern auch das Mitarbeiten in „Knebels Mitmachmosterei“ für erkennbare Freude und ist bereits für viele Leute zum festen Bestandteil ihrer herbstlichen Aktivität geworden. Betreiber Albert Jung freut sich als Natur- und Landschaftsschützer insbesondere darüber, dass man damit den Obstwiesen und alten Obstbäumen wieder ihren Wert zurückgibt. Für ihn sind sie in der gesamten Region nicht nur eine grüne Kulisse, sondern Grundlage für ein hochwertiges regionales Produkt - den Fruchtsaft von Eifel, Hunsrück und Mosel. Schon Anton Knebel, Erbauer des Hofes auf dem sich heute die Mosterei befindet, hat 1910 Viez und Fruchtsaft für den Eigenverbrauch hergestellt. Diese Tradition führt man heuer mit „Knebels Mosterei“ fort und stellt Fruchtsaft von naturbelassenem Obst her. Das Ergebnis ist gleichermaßen ein saftiges Vergnügen und eine gesunde Köstlichkeit. Ihr Saft - so geht`s: Die Früchte die verarbeitet werden können sind Äpfel, Birnen und Quitten. Steinobst wird nicht verarbeitet, weil die Rätzmühle die Steine zerschlägt und das negative Auswirkungen auf den Saft hätte. Rütteln und schütteln Sie Ihre Bäume und bringen sie gemischtes Obst in mehreren Sorten mit. Jede Apfelsorte hat ein anderes Aroma und viele Sorten bringen natürlich viele Aromen in den Fruchtsaft. Bei Birnen wird eine Mengenzugabe von 20 % und bei Quitten von 5 -10 Prozent empfohlen. 100 kg Äpfel ergeben je nach Sorte eine Saftausbeute von ca. 50-60 Liter. Die Mindestabnahmemenge sind auch 100 kg. Jetzt kann es losgehen: Sie können auf dem Hof Ihr Obst in eine große Box füllen und dabei die faulen Früchte aussortieren. Die Box hat eine Nummer und wird Ihrer Lieferung zugeordnet. Die Früchte werden aus der Box von einem Boxenkipper auf die Waschanlage verbracht, wo sie gründlich gereinigt werden. Danach geht es zum Pressen. Um Ihren Fruchtsaft haltbar zumachen, wird er schonend auf ca. 78° C erwärmt. Wertvolle Vitamine und Inhaltsstoffe bleiben dabei erhalten. Hiernach wird der naturtrübe Fruchtsaft, frei von Industriezucker oder Konservierungsstoffen, in die praktische Saftbox mit Zapfhahn abgefüllt. Die Saftkiste besteht aus einem innen liegenden Kunststoffbeutel, der von außen durch einen Karton geschützt wird. Sie ist ungeöffnet ein Jahr, geöffnet, ohne Kühlung, 2-3 Monate haltbar. Durch ihre rechteckige Form ist die Box leicht stapelbar und somit platzsparend zu lagern. Die Kartons können zusammengeklappt und mehrmals verwendet werden. Sie können den Saft auch unbehandelt frisch mitnehmen und zu Apfelwein vergären. Dazu bringen Sie bitte eigene Transportfässer mit. Öffnungszeiten: Oktober, Mo - Fr 15-20 Uhr, Sa 08-17 Uhr. Kontakt: Knebels Mosterei, Molziger Str. 37, 56754 Forst/Eifel Tel.: 02672-912626.

TE

Albert Jung vor seiner „Habertsreinette“. Ein Apfelbaum den sein Urgroßvater Anton Knebel 1910 gepflanzt hat.

Albert Jung vor seiner „Habertsreinette“. Ein Apfelbaum den sein Urgroßvater Anton Knebel 1910 gepflanzt hat.

Spaß beim Mitmachen: Zahlreiche Saftfreunde legen in der Mosterei selbst mit Hand an.Fotos: TE

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